Das Hochwasser ist vorüber – das große Aufräumen beginnt
Die vorfrühlingshaften Temperaturen, in Kombination mit großen Schneemengen und ergiebigen Regenfällen haben dazu geführt, dass es am Main zu einem massiven Hochwasserereignis kam. Das Hochwasser erreichte eine statistische Jährlichkeit zwischen einem 10-jährigen und einem 20-jährigen Ereignis.
Besonders an diesem Hochwasser ist die lange Dauer des Ereignisses mit zwei Wellen – die erste aufgrund der Schneeschmelze, die zweite nach erneuten Regenfällen. Dies hat dazu geführt, dass erhebliche Mengen Sand und Schlamm aus der Flusssohle und den überschwemmten Gebieten mobilisiert wurden und sich ablagerten. Hierbei ist auch der Main in seiner Funktion als Wasserstraße betroffen. Die erforderliche Fahrrinnentiefe von 2,90 m kann nicht mehr in allen Streckenabschnitten garantiert werden. Baggerungen sind nun erforderlich.… Weiterlesen
Ein Erdbeben mit einer Stärke von 3,4 auf der Richter-Skala erschütterte am 23.12.2010 um 2:36 Uhr die Region um Mainz/Wiesbaden in einer Bebentiefe von 9 km, dies teilte das hessische Landesamt für Umwelt und Geologie mit. Das Erdbeben wurde westlich von Mainz bei Finthen lokalisiert. Das Ereignis wurde wahrscheinlich in einem Umkreis von 20 km um das Epizentrum gespürt und auert ca. 3 Sekunden. Das Beben soll sich nach Berichten aus Wiesbaden durch ein tiefes Grollen bemerkbar gemacht haben, als wenn ein Zug oder LKW durch das Haus fährt. Andere Beobachter beschrieben das Ereignis “als wenn sich ein Eisenbahnzug nähert, dann gab es einen dumpfen Schlag, Haus und Bett wurden durch eine etwa west-östlich verlaufende Druckwelle deutlich spürbar horizontal bewegt”.… Weiterlesen
Bei der Tragödie am Samstag starben 16 Menschen am Zugangstunnel zum Party-Gelände. Fünf weitere erlagen in den darauf folgenden Tagen ihren Verletzungen. Damit hat die Massenpanik bei der Loveparade am Samstag inzwischen 13 Frauen und acht Männern das Leben gekostet. Über 500 Menschen wurden verletzt.
Quelle: RP-Online