Nachdem sich die Wettersituation auf Madeira relativ beruhigt hat, wird das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Zur Zeit wird von mindestens 42 Opfern ausgegangen. Die Rettungsteams auf Madeira sind noch auf der Suche nach Überlebenden.
Die Hauptstadt Funchal und die Region Ribeira Brava auf Madeira hat es wohl am heftigsten getroffen. Häuser wurden unterspült, teilweise zerstört. Strassen wurden von den Wassermassen eingerissen oder weggerissen. Strom- und Telefonleitungen beschädigt und Dächer wurden abgerissen. Viele Autos wurden beschädigt. Ein Tunnel in der Region Ribeira Brava wurde von herabgestürzten Felsbrocken versperrt und unpassierbar.
Ein Einkaufszentrum in Funchal wurde völlig zerstört und in der Tiefgarage, die unter Wasser steht, werden noch Menschen vermutet, so befürchten die Feuerwehrleute. Spürhunde hatten bereits angeschlagen.
Die Verwüstung in… Weiterlesen
Starke Regenfälle und heftige Stürme haben auf Madeira Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Bisher sind 36 Todesfälle zu beklagen und über siebzig Personen sind verletzt worden. Viele Menschen sind obdachlos geworden. Ministerpräsident José Sócrates kündigte bereits die Entsendung von Hilfe in die betroffenen Gebiete an.
Nach einem Tag mit starkem Regen und starkem Wind soll sich jetzt die Situation auf Madeira in den letzten Stunden verbessert haben, so berichtet Publico.
Der Innenminister des Landes kündigte an, in den heutigen Morgenstunden ein Flugzeug mit Teams zu entsenden, die nach vermissten Personen mit der Unterstützung von Hunden suchen sollen. Auch Taucher sollen in die Gebiete entsandt werden.
Mit den besseren Voraussetzungen soll sich jetzt auch wieder die An-und Abflugsituation auf dem Flughafen der… Weiterlesen
Bei einem Unwetter mit Sturm und heftigem Regen sind auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira am Samstag mind. 32 Menschen ums Leben gekommen. Flutwellen und Erdrutsche rissen Autos mit und ließen Häuser einstürzen. Die Telefonleitungen wurden unterbrochen. Rettungsdienste riefen über den örtlichen Rundfunk Ärzte und Pflegepersonal zu Notdiensten. Aus den niedrig gelegenen Teilen Funchals flohen die Bewohner angesichts steigenden Hochwassers.
Quelle: RP-Online