Die britische Civil Aviation Authority (CAA) berichtet über neue Maßnahmen zur Reduzierung von Schließungen des Luftraums durch die vulkanische Asche. Diese neuen Maßnahmen sollen ab dem 18.05.2010 mittags angewandt werden.
Eingeführt wurden nun eine “Time Limited Zone (TLZ)”, eine schwarze “No Fly Zone (NFZ)” und eine rote “Enhanced Procedures Zone (EPZ)”. In der Time Limited Zone sei es nun für eine begrenzte Zeit bei einer höheren Asche-Konzentration möglich zu fliegen.
Für den Betrieb in der neuen Zone müssten die Fluggesellschaften das Einverständnis der Maschinenhersteller nachweisen, dass die Vulkanasche für das Flugzeug bis zu einer bestimmten Konzentration keine Gefahr darstellt.
Die Einführung der Time Limited Zone basiert auf Messungen, die im vergangenen Monat bei Testflügen durch die Aschewolke gesammelt wurden. Zusätzlich… Weiterlesen
Die Flughäfen East Midlands, Manchester, Liverpool, Doncaster, Humberside und Carlisle in England sind auf Grund der Auswirkungen der Vulkan Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull durch eine gesetzte Flugverbotszone der CAA getroffen worden. Die Einschränkungen des Luftraums sollen heute von zwischen 13.00 und 19.00 Uhr lokaler Zeit erfolgen.
Laut aktuellen Vorschaubildern der britischen Volcanic Ash Advisory Centres (VAAC) zieht die Vulkanaschewolke heute über Großbritannien und Irland.
Quelle: BBC, VAAC
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) sieht für den deutschen Luftraum in den nächsten beiden Tagen keine Probleme wegen einer neuen Aschewolke aus Island. Eine DFS-Sprecherin sagte am späten Samstagabend, nach der vorherrschenden Wetterlage sei bis Dienstag mit keinerlei Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Die Lufthansa und das Max-Planck-Institut wollen am Sonntag bei einem Messflug die aktuelle Vulkanasche-Konzentration im europäischen Luftraum messen. Ein mit Messinstrumenten ausgestatteter Airbus A 340-600 werde dazu am Morgen vom Frankfurter Flughafen aus starten, teilte die Fluglinie mit.
Quelle: RP-Online
Die Vulkan Aschewolke, die dem islandischen Vulkan Eyjafjallajoekull entweicht, ist grau und zieht nach Angaben der isländischen Meteorological Office mit Stand vom 14.05.2010 in Richtung Westen und Südwesten und die Vulkan Aschewolke befand sich hauptsächlich in 7 km (ca. 24.000 Fuss) Höhe.
Für Sonntag ist ein Messflug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geplant. Laut Berichten der RP-Online bestätigte die DFS Hinweise des Deutschen Wetterdienstes (DWD), wonach von Montag an mit einer erhöhten Konzentration von Vulkanasche im deutschen Flugraum zu rechnen sei. Dann sei mit einer Sperrung einiger oder aller deutschen Flughäfen von Montagabend 20.00 Uhr bis Mittwoch zu rechnen.
Laut aktuellen Vorschaubildern der britischen Volcanic Ash Advisory Centres (VAAC) soll die Vulkanaschewolke bis zum 16.05.2010 über Teile… Weiterlesen
Die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull auf Island hat jetzt auch den österreichischen Luftraum erreicht. Wie die österreichische Austro Control auf Ihrer Website mitteilt kann es zu temporären Behinderungen im Luftverkehr kommen.
Der Luftraum über Teilen von Österreich wird vorübergehend gesperrt. Betroffen sind die Flughäfen in Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien. Wie Austro Control mit Stand 17 Uhr bekannt gibt, werden die Flughäfen Innsbruck ist von 15.30 bis 22.00 Uhr, Salzburg von 17.00 bis 05.00 Uhr, Linz von 20.00 bis 05.00 Uhr und Wien von 00.00 bis 05.30 Uhr für Starts und Landungen gesperrt. Nach derzeitigem Stand sollte der Flugverkehr mit Montag früh wieder aufgenommen werden können.
Quelle: Austro Control, n-tv
Eigentlich dachte man schon die Behinderung des Flugverkehrs durch den Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull wäre überstanden, da meldet sich Eyjafjallajökull zurück. In Irland darf ab Dienstagvormittag acht Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit kein Flugzeug mehr starten oder landen. Die Vulkanasche weht jetzt wieder nach Südosten. Die Sperrung gilt mindestens bis 14 Uhr. Auch der Luftraum über schottischen Inseln könnte am Dienstag für den Verkehr gesperrt werden. Überflüge aus Großbritannien und Kontinentaleuropa sind von der Sperrung in Irland nicht betroffen.