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Lebensmittel

Listerien: Die unterschätzte Gefahr – Schwangere sollten auf rohe tierische Lebensmittel verzichten

Wenn es um die Bewertung von Lebensmittelrisiken geht, stehen Salmonellen an erster Stelle. Das ergab eine aktuelle Verbraucherumfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung. Zwar ist die Zahl der gemeldeten Salmonellosen von über 77.000 in 2001 bis auf knapp 43.000 im Jahr 2008 gesunken. Da jedoch nicht jeder mit Durchfall zum Arzt geht, muss man von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. “Die Zahlen müssen mit dem Faktor 10 oder 20 multipliziert werden”, sagte Professor Johannes Krämer, Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn, auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e. V. Mitte Mai in Hannover. Hauptursache für Salmonelleninfektionen sind rohe Eidotter. Vor rund zehn Jahren breitete sich weltweit ein Salmonellenklon aus, der das Huhn befällt und auf die Keimzellen… Weiterlesen

Weniger krebsauslösende Stoffe in der Fleischkruste: Rosmarin und Salbei senken den Gehalt an HAA

(aid) – Beim Grillen, Braten oder Kurzbraten von Fisch und Fleisch geht es heiß her. Dabei entsteht einerseits die schöne braune Kruste mit den typischen Röstaromen, andererseits bilden sich krebserregende Stoffe vom Typ der heterozyklischen aromatischen Amine (HAA). Ihre Entstehung lässt sich mit gewissen Zubereitungstricks jedoch beeinflussen: Immerhin um rund ein Viertel sinkt der HAA-Gehalt nämlich, wenn Fleisch oder Fisch zusammen mit Rosmarin oder Salbei zubereitet wird. “Beide Kräuter enthalten Antioxidanzien, die der HAA-Bildung einen Strich durch die Rechnung machen”, sagte Prof. Karin Schwarz vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde der Universität Kiel auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit e. V. Mitte Mai in Hannover. Die Zugabe von Thymian und Knoblauch hat ähnliche Effekte. Auch wenn diese… Weiterlesen

Uraltes Grundnahrungsmittel immer noch beliebt

Botaniker bezeichnen sie als Vicia faba. Der Bauer nennt sie Dicke Bohne, Puff-, Pferde-, Acker- oder Saubohne. Viele Namen ranken sich um die schon seit der Steinzeit bekannte Bohne. Im Altertum wurde sie in Europa ansässig und zum Grundnahrungsmittel für die Zubereitung von Breien, Broten und Kuchen. Die Ankunft der grünen Bohne aus Amerika verdrängte die Saubohne jedoch, so dass sie ihr Dasein vor allem als Viehfutter fristen musste. Trotzdem blieb sie so beliebt, dass sogar heute noch im Bergischen Land ihr zu Ehren Feste gefeiert werden, die “Decke Bunnen Kirmes”. In Ägypten schaffte es die Dicke Bohne sogar zum Nationalgericht, dem “Foul”. Die Saubohne wird heute weltweit angebaut und bevorzugt dabei nährstoffreiche Böden und feuchtes, kühles Klima. Auch in… Weiterlesen

Ausgewählte Fragen und Antworten zur Mexikanischen Grippe

Besteht durch Lebensmittel ein Infektionsrisiko für den Verbraucher?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR ) hat eine pdf-Datei mit ausgewählte Fragen und Antworten zur Mexikanischen Grippe zusammengestellt. Die Datei kann hier heruntergeladen werden.

Warum nehmen Verbraucher Nahrungsergänzungsmittel?: Aktuelle Ergebnisse aus der Marktforschung

(aid) 18.03.2009 – Bequemlichkeit, ein schlechtes Gewissen und “sich etwas gönnen für mehr Leistungsfähigkeit”, das sind drei wichtige Motive für den Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln, berichtete Olivier Andrès, Marketingleiter der Kneipp-Werke auf der Euroforumtagung Nahrungsergänzungsmittel in Frankfurt. Aber auch funktionale Aspekte spielen eine Rolle, fand Kneipp kürzlich bei einer Befragung von Fokusgruppen heraus. Verbraucher nehmen Nahrungsergänzungsmittel zum Beispiel, um Beschwerden zu lindern, fehlende Nährstoffe auszugleichen, als Unterstützung bei einer schlechten Ernährung oder bei Stoffwechselmängeln im Alter. Allerdings könne man nicht erwarten, dass die Kunden die rechtliche Einordnung der Produkte verstehen. Ob Nahrungsergänzung, Arzneimittel oder Medizinprodukt; aus Verbrauchersicht sei das Sortiment vollständig unübersichtlich, stellte Andrès fest. Auch würde die Grenze zwischen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln immer unschärfer: “Früher war ein Joghurt ein Joghurt,… Weiterlesen

850 Millionen Menschen hungern – aber warum? : Über die vielschichtigen Gründe des weltweiten Ernährungsproblems

(aid) 04.03.2009 – Ist es möglich, von zwei Dollar am Tag zu leben? Erschreckenderweise können weltweit mehr als 2,7 Mrd. Menschen diese Frage beantworten, denn über mehr Geld verfügen sie nicht. Natürlich reicht diese Summe kaum zum satt werden, schon gar nicht seit dem sprunghaften Anstieg der Grundnahrungsmittelpreise in den letzten Jahren. Auch in naher Zukunft werden Lebensmittel laut Experten teuer bleiben – mit schlimmen Folgen. Denn mit jedem Prozentpunkt, den die Preise steigen, wächst die Zahl der mangelhaft ernährten Menschen um 16 Millionen. Wie Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) ausführen, steigen die Preise für Nahrungsmittel, weil die Produktion stagniert und die Nachfrage kräftig wächst. Extreme Trockenheit in wichtigen Anbauländern wie etwa Australien sorgten zwei Jahre in Folge… Weiterlesen

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