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Lebensmittel

Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht

Berlin/München. Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden. War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft.

Zwar gibt es in Europa derzeit keinen Anlass zur Sorge über hochbelastete Produkte aus Japan im Handel  – dies rechtfertigt… Weiterlesen

Info zur möglichen Kontamination von Fischen und Meerwasserpflanzen als Folge des Reaktorunglücks in Japan

Aufgrund der jüngsten Ereignisse in Japan muss – gegenüber gestern – von einer deutlich umfangreicheren Freisetzung radioaktiver Stoffe ausgegangen werden.

Bei einer Explosion am Morgen des 15. März (Ortszeit Japan) im Reaktorblock 2 des Kernkraftwerks Fukushima wurde nach japanischen Angaben der Reaktor selbst beschädigt. Laut Meldung der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) kam es zu einem strukturellen Versagen des Kondensators im primären Kühlkreislauf. Daraufhin erhöhte sich die Ortsdosisleistung in der Umgebung des Kernkraftwerks kurzzeitig auf bis zu 12 Millisievert (mSv) pro Stunde. Im Vergleich dazu beträgt die jährliche mittlere Strahlendosis in der Bundesrepublik Deutschland 2,1 mSv.

Eine genaue Zusammensetzung der freigesetzten Radionuklidwolke ist nicht bekannt. Es ist aber zu vermuten, dass auch relativ leichtflüchtige Cäsium-Isotope (Cs-134, Halbwertszeit 2 Jahre und Cs-137,… Weiterlesen

Maul und Klauenseuche: Sperrentscheidung für bulgarische Tierprodukte

Nachdem am vergangenen Mittwoch bei einem Wildschwein in der bulgarischen Region Burgas, die Maul und Klauenseuche festgestellt wurde, hat am Freitag (07.01.2011) die Europäische Union eine Sperrentscheidung erlassen.

Die Region Burgas wurde als Hoch-Risikogebiet eingestuft. Lebende Klauentiere (Rind, Schein, Schaf, Ziege, etc.), Fleisch, Fleischzubereitungen, Milchprodukte, Futtermittel, Häute, Felle oder Jagdtrophäen dürfen auf unbestimmte Zeit nicht mehr aus dieser Region ausgeführt werden.

Um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern wird um Beachtung der folgenden Hinweise gebeten:

* keine tierischen Lebensmittel aus den betroffenen Regionen einführen,
* keine tierischen Lebensmittel aus den betroffenen Regionen schicken lassen,
* Jagdausflüge nach Bulgarien unterlassen,
* Jagd-Trophäen, Wildfleisch, Rohwürste (Wildknacker) dürfen nicht eingeführt werden

Die zuständigen Behörden kontrollieren die Einhaltung der Verbote verstärkt u. a. an… Weiterlesen

Umweltkontaminanten in Lebensmitteln – BfR-Forschungsprojekt zur Aufnahme von Schwermetallen und Dioxinen abgeschlossen

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten“ (LExUKon) liegt vor. In dem Projekt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Forschungs- und Beratungsinstituts für Gefahrstoffe (FoBiG) und der Universität Bremen berechnet, welche Mengen Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) Verbraucherinnen und Verbraucher üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen. Hauptquelle für die Cadmiumaufnahme sind demnach Gemüse und Getreide. Blei nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher in erster Linie über Getränke und Getreide auf. Methylquecksilber ist hauptsächlich in Fisch enthalten, während für Dioxine und PCB vor allem Milchprodukte und Fleisch ausschlaggebend sind. „Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von hoher Bedeutung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Damit können wir das Ausmaß einer… Weiterlesen

Der kleine Unterschied bei Konservendosen: Übergang von Zinn in Lebensmittel unterschiedlich

Mit Lebensmitteln aus teilbeschichteten Dosen kann man nach dem Verzehr größerer Mengen an Pilzen, Obst oder Tomaten in den Bereich der maximal empfohlenen Zinnaufnahme kommen. Aufgrund ihres geringeren Körpergewichts betrifft das vor allem Kinder. Vollbeschichtete Dosen bzw. Gläser bieten diesbezüglich mehr Sicherheit. Darauf weist das Chemische Veterinär- und Untersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hin. Dumm allerdings, dass Verbraucher das nicht von außen erkennen können. Da bleibt nur der Rat, alles, was nicht gleich verwendet wird aus unbeschichteten oder teilbeschichteten Dosen in geeignete Gefäße aus Glas oder Porzellan umzufüllen. Insgesamt 185 Proben hat das CVUA untersucht, sechs Erzeugnisse wurden auf Grund von überhöhten Zinngehalten beanstandet. Die Zinngehalte der Lebensmittel an sich sind im Allgemeinen sehr niedrig, sie liegen meist unter 1 mg pro… Weiterlesen

Lebensmittelverarbeitung im Haushalt

Lebensmittelverarbeitung im Haushalt : aid gibt neues Lehr- und Nachschlagewerk heraus

Ob Abfallmengen bei Gemüse, Gartemperaturen oder sensorische Prüfungen, fundiertes Fachwissen rund um das Thema “Lebensmittelverarbeitung im Haushalt” liefert das neue gleichnamige aid-Kompendium. Das 400 Seiten starke Lehr- und Nachschlagewerk enthält 188 Tabellen und Abbildungen. Es unterstützt Multiplikatoren in Lehre und Beratung dabei, auf der Basis von zeitgemäßer Technik und wissenschaftlicher Erkenntnis Alltagskompetenzen über Nahrungszubereitung zu vermitteln. Die inhaltliche Gliederung orientiert sich am Prozessablauf in der Küche – von der Speisenplanung bis zur Geschirrreinigung. Zusammengetragen sind Daten und Fakten von der Speisen- und Küchenplanung, über Gerätetechnik, Lebensmittellagerung, Vor- und Zubereitung bis hin zu Hygiene und Geschirrreinigung. Jedes Kapitel enthält weiterführende Literaturhinweise. Exkurse über aktuelle Trends, z. B. die intelligente Vernetzung… Weiterlesen

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