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Artikel-Schlagworte: „Lebensmittel“

Lebensmittelverarbeitung im Haushalt

Lebensmittelverarbeitung im Haushalt : aid gibt neues Lehr- und Nachschlagewerk heraus

Ob Abfallmengen bei Gemüse, Gartemperaturen oder sensorische Prüfungen, fundiertes Fachwissen rund um das Thema “Lebensmittelverarbeitung im Haushalt” liefert das neue gleichnamige aid-Kompendium. Das 400 Seiten starke Lehr- und Nachschlagewerk enthält 188 Tabellen und Abbildungen. Es unterstützt Multiplikatoren in Lehre und Beratung dabei, auf der Basis von zeitgemäßer Technik und Diesen Beitrag weiterlesen »

Schimmel wächst unter Einfluss von Licht deutlich langsamer

Viele Schimmelpilze, die auf den Oberflächen von Lebensmitteln wachsen, lassen sich auf verblüffende Weise bekämpfen – durch eine Beleuchtung mit den passenden Wellenlängen.

Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) in Karlsruhe haben herausgefunden, dass das Wachstum von Schimmelpilzen, aber auch die Bildung von Pilzgiften, sogenannten Mykotoxinen, bei vielen Arten vom Licht gesteuert wird. Der Stoffwechsel der Pilze folgt einer genetisch gesteuerten inneren Uhr, und die reagiert maßgeblich auf Hell/Dunkel-Verhältnisse. Die Arbeitsgruppe von Professor Rolf Geisen vom MRI in Karlsruhe konnte zum Beispiel zeigen, dass Schimmelpilze der Diesen Beitrag weiterlesen »

Viren verhalten sich anders als Bakterien

Die Meldungen von Erkrankungen durch Noroviren und Rotaviren sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Diese bekannten Viren können durch infizierte Personen bei der Herstellung und Zubereitung auf Lebensmittel übertragen und über diesen Weg weiter verbreitet werden. Auf dem ersten deutschlandweiten Symposium “Lebensmittel-assoziierte Viren” des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) diskutierten rund 100 Expertinnen und Experten aus Forschungseinrichtungen, Untersuchungsämtern und aus der Lebensmittelüberwachung in Berlin neue Erkenntnisse zu Viren, die über Lebensmittel übertragen werden können. Dabei ging es um Übertragungswege, die Entwicklung neuer Nachweismethoden und Möglichkeiten, Viren in Lebensmitteln zu inaktivieren. “Bakterien in Lebensmitteln sind bereits gut erforscht, während zu Lebensmittel-assoziierten Viren weitere Untersuchungen notwendig sind”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. “Da Viren sich anders verhalten als Bakterien, sind auch andere Bekämpfungsstrategien erforderlich.”

Für Magen-Darm-Erkrankungen sind häufig Noroviren und Rotaviren die Ursache. Sie werden nicht nur direkt von Mensch zu Mensch übertragen, sondern auch indirekt über Lebensmittel weiter verbreitet, wenn infizierte Menschen mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen. Bestimmte Lebensmittel sind auch selbst als Risiko-Lebensmittel für virale Leber- und Darmentzündungen bekannt: So können Muscheln aus ihrer Umgebung Viren anreichern. Werden die Muscheln von Menschen Diesen Beitrag weiterlesen »

Können Grippeviren durch Lebensmittel übertragen werden?

Neue Grippe: Virenübertragung durch Lebensmittel unwahrscheinlich: Viren sind in der Umwelt kaum überlebensfähig

Dass die Neue Grippe – ursprünglich auch Schweinegrippe genannt – mit Schweinen nichts zu tun hat und deswegen auch nicht durch Schweinefleisch übertragen wird, ist inzwischen bekannt. Aber können Grippeviren durch Lebensmittel übertragen werden, wenn diese von infizierten Personen verarbeitet und vor dem Verzehr nicht mehr erhitzt werden? Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schätzt dieses Risiko als sehr gering ein. Eine indirekte Übertragung der Viren von einer infizierten Person über ein Lebensmittel auf eine andere Person ist eher unwahrscheinlich. Die Stabilität der Influenzaviren in der Umwelt und auf Lebensmitteln ist abhängig vom Virenstamm, sie wird jedoch vom BfR als niedrig angesehen. Allerdings liegen zurzeit keine validen Daten über die Stabilität des H1N1-Virus auf Lebensmitteln und über die orale Infektionsdosis vor. Diesen Beitrag weiterlesen »

Allergene in Lebensmitteln können innerhalb von Minuten nachgewiesen werden

Ein BfR-Forschungsprojekt zur Entwicklung innovativer Analysemethoden auf Allergene in Lebensmitteln.

In  der Abteilung für Lebensmittelsicherheit des Bundesinstit für Risikobewertung (BfR) wird an der Entwicklung neuer Schnelltests zum Nachweis Allergie auslösender Stoffe in Lebensmitteln gearbeitet. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten Forschungsprojektes sollen bis Anfang 2012 Analysemethoden für die amtliche Lebensmittelüberwachung und die Lebensmittelindustrie entwickelt werden, mit deren Hilfe sich innerhalb von Minuten schon geringste Spuren von Allergenen in Lebensmitteln nachweisen lassen. „Wir schließen damit eine Lücke bei den wissenschaftlichen Methoden zur Kontrolle von Lebensmitteln“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Denn die wichtigsten Allergene müssen seit 2005 zwar auf Lebensmitteln gekennzeichnet werden, doch gibt es bisher nur zwei offizielle Methoden, um sie im Labor nachzuweisen. Sie sind zeitaufwändig und können nur mit entsprechenden Analysegeräten erfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Richtig ernähren und auf die Fette achten

Die Inhaltsstoffe der Nahrung lieferm dem Körper Energie. Zu diesen Grundnährstoffen gehören Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Fette sind daher ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Erwachsene sollten täglich ungefähr 70 bis 90 Gramm Fett verzehren. Das entspricht rund 30 bis 35 Prozent der täglichen Energiezufuhr: 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten einfach ungesättigte Fettsäuren liefern, weitere 7 bis 10 Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es bleiben 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr, die durch gesättigte Fettsäuren zugeführt werden sollten. Soviel zur Theorie aber was bedeutet das für die Praxis? Als Faustregel gilt: Flüssige Fette sind hochwertiger als feste. “Je fester es ist, umso mehr gesättigte Fettsäuren enthält ein Fett. Reich an gesättigten Fettsäuren sind die meisten tierischen Fette, aber auch pflanzliche Plattenfette wie Kokosfett”, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter vom aid infodienst. Die meisten Fette nehmen wir als versteckte Fette auf. Typische “Fettfallen” des Alltags sind hochverarbeitete Produkte wie Fertigpizza, Backwaren, süße und salzige Snacks, aber auch Speisen wie Gratins oder Nudelsoßen, denn sie enthalten reichlich versteckte Fette. Auch Fleisch und Wurst sind häufig fettreich. Aber selbst hier gibt es noch große Unterschiede: “Salami und feine Leberwurst enthalten circa 30 Prozent Fett. Aufschnittsorten aus Muskelfleisch wie Kochschinken und Putenbrust bringen es nur auf 2 bis 4 Prozent Fett”, erklärt Flothkötter. Die Nährwertkennzeichnung informiert zwar über die Mengen, es fällt aber schwer, die Qualität der darin Diesen Beitrag weiterlesen »

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