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In Deutschland geraten ca. 80 kg Nahrungsmittel pro Person jährlich auf dem Müll. Eine aktuelle Studie des WWF kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar „gewonnen“ werden könnte. „Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen“, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast… Weiterlesen
Als Bio-Lebensmittel werden in der Regel Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert. Bio Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, sie dürfen nicht gentechnisch verändert sein und sie müssen ohne den Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut werden. Tierische Bio- Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß der EG-Ökoverordnung gehalten wurden und in der Regel nicht mit Antibiotika und / oder Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte dürfen nicht ionisierend bestrahlt werden und enthalten in der Regel weniger Lebensmittelzusatzstoffe als herkömmliche Lebensmittel. Erhältlich sind Bio-Lebensmittel in Reformhäusern , Bioläden, und mittlerweile auch im Lebensmittel-Einzelhandel und in Supermärkten, meist in speziellen Abteilungen.
Der Konsum von Bioprodukten ist nicht nur eine Frage des Preises. Eine Studie hat… Weiterlesen
Eine Reduzierung der täglichen Energieaufnahme kann man über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. Veränderungen sind bereits über wenige Lebensmittelgruppen möglich. Für die Untersuchung wurden Ernährungsprotokolle von 380 Fettleibigen (Adipösen) und 100 Normalgewichtigen mittleren Alters ausgewertet. Die Probanden machten Angaben zu allen Lebensmitteln und Getränken, die sie innerhalb von zehn Tagen verzehrt hatten. Wie viele Kalorien beim Frühstück aufgenommen werden, hängt in erster Linie von Nahrungsmitteln mit mittlerer (1,51-2,49 kcal/g) und hoher (mehr als 2,5 kcal/g) Energiedichte ab. Nur zehn von 32 ausgewerteten Lebensmittelgruppen hatten einen nachweislichen Einfluss auf eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Frühstück. Dazu gehörten Brot und Streichfette, aber auch süße Aufstriche wie Marmelade oder Honig und herzhafte… Weiterlesen
Viele Lebensmittel enthalten Inhaltsstoffe, die den Schlaf positiv beeinflussen können. Wichtig sind bestimmte Aminosäuren und Hormone, die in ausgewählten Nahrungsmitteln vorkommen.
Dazu gehören unter anderem das Schlafhormon Melatonin oder auch die Aminosäure Tryptophan. Zu den Lebensmitteln, die beim Schlafen helfen können, zählen Kirschen, Milch, Nüsse, Lachs und Bohnen.
Quelle: RP-Online
Gerade ins Netz gegangen bricht die Seite „Lebensmittelklarheit.de“ wegen der vielen Anfragen zusammen und ist nicht mehr erreichbar. Bis zu 20.000 Anfragen in der Sekunde waren zu viel für die Seite.
Ute Bitter ist Sprecherin der Verbraucherzentrale Hessen. Von dort wird das Verbraucherportal betreut. Mittwoch war die Seite freigeschaltet worden, begleitet von unerwartet hohem Interesse. Scharenweise wollten sich die Verbraucher informieren. Dies führte dazu, dass die Seite nicht mehr aufgerufen werden konnte oder die Anzeigen mit erheblichen Verzögerungen erschienen.
Klarheit und Wahrheit will die Seite über und bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln schaffen. Informiert wird beispielsweise über Käse, der keine Milch enthält, Erdbeerjoghurt ohne Erdbeeren und Schinkenimitate, bei denen ein Teil des Fleisches durch Stärke-Gel ersetzt ist. Es ist nicht… Weiterlesen
Verunsicherung bei Verbrauchern durch Atomunfall in Fukushima. Mit dem Wort “Krisenmanagement” bezeichnet man per Definition den systematischen Umgang zur Bewältigung einer Krisensituation. Dass es sich bei dem Unfall im AKW im japanischen Fukushima um eine Krise im wohl schlechtesten Sinne des Wortes handelt, ist unstrittig. Kritisch ist aber auch die Art der Kommunikation, die sowohl das betreibende Unternehmen als auch die japanische Regierung pflegt. Die Informationen kommen schleppend und in Häppchen, was sich in einer zunehmenden Verbraucherverunsicherung niederschlägt. “Welche Lebensmittel kommen aus Japan?” “Kann ich noch meine Fischstäbchen essen, ohne verstrahlt zu werden?” “Sind Sushi-Bars ab jetzt tabu?”
Solche Fragen aus Internetforen zeigen, was im aktuellen Fall an Informationen fehlt: die Handlungsebene. Das Kommunikationsunternehmen JOM hat Diskussionen über radioaktiv belastete… Weiterlesen