Der Vulkan Kilauea auf Hawaii weist einen Riss auf der Ostseite nach dem gestrigen Zusammenbruch des Pu’u ‘O’o Kraterbodens auf, aus dem fortan Lava strömt. Lava wies teileweise Auswurfhöhen von bis zu 25 Metern auf. Der Riss befindet sich west-südwestlich von Pu’u ‘O’o in einer abgelegenen Gegend des Hawai’i Volcanoes National Parks. Von dem HVO (Hawaiian Volcano Observatory) wurde die Warnstufe rot ausgerufen.
Messungen ergaben, dass der Pu’u ‘O’o Kraterboden am Samstag mindestens 115 Meter zusammengefallen ist. Lavaströme auf dem Pali und der Küstenebene sind noch aktiv, treiben aber nur noch langsam voran. Am Gipfel des Kilauea hat sich die Lavamasse tief im Krater zurückgezogen.
Die seismische Aktivität am Napau Krater und unterhalb des Gipfels Caldera ist erhöht.
Kilauea ist… Weiterlesen
Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist mit einer kurzen Eruption wieder zum Leben erwacht. Der nächtliche Ausbruch dauerte etwa zwei Stunden, wie das Institut für Vulkanologie in Catania am Donnerstag mitteilte. Über den Osthang des Vulkans ergoss sich ein kleinerer Lavastrom, und eine Aschewolke stieg in den Himmel auf. Der nahegelegene Flughafen Fontanarossa wurde über Nacht geschlossen, und einige Inlandsflüge wurden abgesagt oder umgeleitet.
Quelle: RP-Online
Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.
Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).
Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen Stadt Guayaquil verteilt.
Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.
Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil
Seit gestern Abend gibt es aus Island laut der Icelandic Met Office keine Berichte mehr über Aschefälle. Auch wurden keine Blitzeinschläge oder Geräusche am Vulkan gemeldet. Das Schmelzwasser aus dem Gígjökull ist sehr gering.
Messungen mit einem Wärme-Kamera, die von einem Flugzeug aus gemacht wurden, ergaben mit ca. 100 Grad Celsius die zur Zeit höchsten Temperaturen am Krater. Der Krater selbst konnte nicht beobachtet werden, da Dampf austrat. Auch gab es keine Anzeichen von einer Extrusion von Magma. Die Zahl der vulkanischen Beben sind immer noch rückläufig und sie nähern sich dem Niveau, wie vor dem Ausbruch.
Es tritt immer noch eine beträchtliche Menge an Dampf aus dem Krater, aber darin wurde keine Asche beobachtet.
Quelle: Icelandic Met Office
Der wegen seiner Aschewolke in ganz Europa gefürchtete isländische Gletschervulkan Eyjafjöll ist vorerst nicht mehr aktiv. “Der Ausbruch ist, zumindest vorübergehend, beendet”, sagte der Geophysiker Magnus Gudmundsson am Sonntag.
Ob dies aber wirklich das Ende der Aktivität des Vulkans bedeute, der im April eine Woche lang den europäischen Flugverkehr lahmlegte, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden.
Quelle: RP-Online
Aktuelle Informationen der isländischen Meteorological Office weisen darauf hin, dass die Aschewolke, des ausgebrochenen Vulkans Eyjafjallajökull, weiterhin Höhen von bis zu rund 14.000 Fuss erreicht. Die Vulkan Aschewolke wird voraussichtlich ab Sonntag in südwestlicher Richtung über den Atlantik ziehen.
Während die vulkanische Aktivität anhält, wird die Met Office regelmässig aktualisierte Informationen über die Streuung der Vulkanasche mitteilen.
Die Met Office stellt Prognosen für die Branche zu Asche-Toleranzwerten bereit. Diese Werte basieren auf eine Kombination von Beobachtungen von Satelliten, Flugzeugen, Forschungs- und bodengestützten Beobachtungen ergänzt durch Modellsimulationen und wissenschaftliches Know-how.
Quelle: Met Office