Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Lava

Unbekannte Prozesse im Erdmantel von Meeresforschern aus Kiel entdeckt

Eine Karte der Christmas Island Seamount Provinz. In gelb sind Arbeitsstationen der Expediton von 2008 eingezeichnet. Grafik: IFM-GEOMAR

Eine Karte der Christmas Island Seamount Provinz. In gelb sind Arbeitsstationen der Expediton von 2008 eingezeichnet. Grafik: IFM-GEOMAR

Meistens wird die sogenannte Hotspot-Theorie zu Rate gezogen, wenn es um die Entstehung von Vulkaninseln wie Hawaii geht. Doch es gibt ozeanische Vulkane, die nicht in das Bild passen und bisher rätselhaft geblieben sind. Dazu gehören die erloschenen Unterwasservulkane rund um die Weihnachtsinsel im Indischen Ozean. Kieler Meeresforscher haben einen Teil des Rätsels gelüftet. Ihre Entdeckungen erscheinen in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift „Nature Geoscience“.

Wie Perlen auf einer Schnur – so liegen Vulkaninseln oder Unterwasservulkane in den Ozeanen oft nebeneinander. Derartige Vulkanketten, wie beispielsweise das Hawaii Archipel, lassen sich mit dem sogenannten Hotspot-Modell erklären. An einem festen Ort, dem Hotspot,… Weiterlesen

Vulkan Tungurahua: Mit massiven Ascheniederschlägen wird gerechnet

Der ausgebrochene Vulkan Tungurahua in Ecuador erzeugt zur Zeit eine Aschewolke, die weit über den Krater reicht.

Am 22.04.2011 wurde berichtet, dass in den letzten Monaten an dem Vulkan Tungurahua tektonische Erdbeben detektiert wurden, was auf erhöhten Druck in dem Vulkan hinweist. Am 21.04.2011 hatten Gas-und Aschewolken feinen Ascheregen in Choglontús und Cahuají (ca. 8 km südwestlich), Pillate (ca. 8 km westlich), Cotaló (ca. 8 km nordwestlich), Juive (ca. 7 km nordnordwestlich) und Baños (ca. 8 km nördlich) verursacht. Eine strombolianische Tätigkeit wurde beobachtet. Auch kleine Lavafontänen und glühende Blöcke, die an den Flanken herabrollten, wurden gesehen. Zwischen dem 21. und 22.04.2011 traten einige Explosionen  auf. Das Geophysikalische Institut empfohl, dass ein  Radius von 3 km rund um den Krater… Weiterlesen

Vulkan Kilauea auf Hawaii: Lava mit Auswurfhöhen von bis zu 25 Metern

Der Vulkan Kilauea auf Hawaii weist einen Riss auf der Ostseite nach dem gestrigen Zusammenbruch des Pu’u ‘O’o Kraterbodens auf, aus dem fortan Lava strömt. Lava wies teileweise Auswurfhöhen von bis zu 25 Metern auf.  Der Riss befindet sich west-südwestlich von Pu’u ‘O’o in einer abgelegenen Gegend des Hawai’i Volcanoes National Parks. Von dem HVO (Hawaiian Volcano Observatory) wurde die Warnstufe rot ausgerufen.

Messungen ergaben, dass der Pu’u ‘O’o Kraterboden am Samstag mindestens 115 Meter zusammengefallen ist. Lavaströme auf dem Pali und der Küstenebene sind noch aktiv, treiben aber nur noch langsam voran. Am Gipfel des Kilauea hat sich die Lavamasse tief im Krater zurückgezogen.

Die seismische Aktivität am Napau Krater und unterhalb des Gipfels Caldera ist erhöht.

Kilauea ist… Weiterlesen

Ecuador: Vulkan Aschewolke des Tungurahua behindert den Flugverkehr

Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.

Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).

Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen  Stadt Guayaquil verteilt.

Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.

Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil

Vulkan Aschewolke: Isländischer Vulkan fährt runter

Seit gestern Abend gibt es aus Island laut der Icelandic Met Office keine Berichte mehr über Aschefälle. Auch wurden keine Blitzeinschläge oder Geräusche am Vulkan gemeldet. Das Schmelzwasser aus dem Gígjökull ist sehr gering.

Messungen mit einem Wärme-Kamera, die von einem Flugzeug aus gemacht wurden, ergaben mit ca. 100 Grad Celsius die zur Zeit höchsten Temperaturen am Krater. Der Krater selbst konnte nicht beobachtet werden, da Dampf austrat. Auch gab es keine Anzeichen von einer Extrusion von Magma. Die Zahl der vulkanischen Beben sind immer noch rückläufig und sie nähern sich dem Niveau, wie vor dem Ausbruch.

Es tritt immer noch eine beträchtliche Menge an Dampf aus dem Krater, aber darin wurde keine Asche beobachtet.

Quelle: Icelandic Met Office

Vulkan Aschewolke: Vulkan Eyjafjallajökull vorerst nicht mehr aktiv

Der wegen seiner Aschewolke in ganz Europa gefürchtete isländische Gletschervulkan Eyjafjöll ist vorerst nicht mehr aktiv. “Der Ausbruch ist, zumindest vorübergehend, beendet”, sagte der Geophysiker Magnus Gudmundsson am Sonntag.

Ob dies aber wirklich das Ende der Aktivität des Vulkans bedeute, der im April eine Woche lang den europäischen Flugverkehr lahmlegte, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden.

Quelle: RP-Online

Werbung