Fruchtfliegen können Sie sich an schwülen Sommertagen rasch vermehren. Die winzigen Insekten verbreiten Hefen und Fäulnisbakterien, die Obst und Gemüse schneller verderben lassen. Eine Übertragung von Krankheiten ist aber sehr unwahrscheinlich. Besonders gerne naschen Fruchtfliegen an Obst, Fruchtsäften und Wein, die daher im Sommer nicht offen gelagert werden sollten. Einige Obstarten wie Äpfel, Birnen, Nektarinen oder Pfirsiche können im Kühlschrank aufbewahrt werden, während sich andere Früchte mit einer Fliegenhaube schützen lassen. Wer gärendes Obst und Gemüse sofort beseitigt, lockt Fruchtfliegen gar nicht erst an. Auch Reste von Wein, Sekt, Bier, Saft und Salatsoßen auf dem Geschirr bieten den Tieren gute Nahrung. Müll- und Komposteimer müssen regelmäßig geleert und gesäubert werden. Wer bereits eine “Fruchtfliegenplage” in der Küche hat, kann Fallen… Weiterlesen
(aid) 25.06.2008 – Ist eine Schneidunterlage aus Kunststoff hygienischer als ein Holzbrett? An dieser Frage scheiden sich seit Jahren die Küchengeister. Auf der einen Seite haben Holzbretter den Ruf, schlechter zu reinigen und daher unhygienischer zu sein. Andererseits gibt es genug Studien, die das Gegenteil behaupten. Tatsächlich ist diese wissenschaftliche Diskussion für den Privathaushalt kaum von Belang. Viel wichtiger als die Materialfrage ist hier der richtige hygienische Umgang mit Schneidbrettern, Arbeitsflächen und -geräten sowie Lebensmitteln. Was die Schneidbretter angeht, sollten diese direkt nach dem Gebrauch gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden – entweder von Hand oder in der Spülmaschine. Bis zur nächsten Verwendung müssen sie an einer geeigneten Stelle gut trocknen können. Entscheidend ist außerdem: “Egal ob aus Kunststoff oder… Weiterlesen
(aid) 13.02.2008 – Alte Getreidearten wie Emmer, Einkorn und Dinkel erfreuen sich in der Bio-Küche und im ökologischen Landbau immer größerer Beliebtheit. “Der Wunsch nach unverfälschten Nahrungsmitteln und Artenvielfalt haben in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Urgetreiden erhöht. Besonders Emmer, der eng mit Hartweizen verwandt ist, spielt im Zuge dieses Bewusstseinswandels eine bedeutende Rolle”, so Agraringenieur Peter Jantsch, der sich seit 1992 mit der wissenschaftlichen Forschung zu Einkorn und Emmer beschäftigt. Bereits vor 10.000 Jahren wurde Emmer im Mittleren Osten angebaut und diente den Menschen als Grundnahrungsmittel. “Der wachsende Wohlstand veränderte im Laufe der Zeit die Ernährungsgewohnheiten von Brei und Fladenbrot zu feineren Backwaren, die mit dem Brotweizen besser herzustellen waren. Aufgrund seiner Backeigenschaften, aber auch wegen des geringen… Weiterlesen
(aid) 30.01.2008- Der ideale, klimabewusste Verbraucher isst wenig Fleisch und Tiefkühlkost, aber viel Teigwaren, Obst und Gemüse, die möglichst Saison haben, aus biologischem Anbau stammen, nicht per Luft transportiert worden sind und die er nicht mit dem Auto einkauft und dann zu Hause in einem A++-Kühlschrank aufbewahrt. Ein ganz schön ambitioniertes Programm und Quintessenz eines der Vorträge des Verbraucherpolitischen Forums des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf der Grünen Woche in Berlin. Dr. Ulrike Eberle vom Öko-Institut e. V. wies darauf hin, dass 16 Prozent der durch privaten Konsum verursachten Treibhausemissionen aus der Ernährung stammen. Landwirtschaft und Ernährung seien aber in der bisherigen Debatte ziemlich außen vor geblieben. Sie forderte nicht nur die Verbraucher dazu auf, die Klimabilanz der Ernährung zu verbessern,… Weiterlesen
(aid) 28.11.2007 – Unglaublich, aber wahr: Obwohl sie täglich mit Wasser in Berührung kommen, sind Spülbecken die hygienischen Problemzonen jeder Küche. Wie eine repräsentative Studie der Hochschule Anhalt in Bernburg zeigt, gilt das insbesondere in von Männern geführten Küchen. Professor Ulrike Kleiner und ihr Team untersuchten in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt insgesamt 390 Küchen von Ein- und Mehrpersonenhaushalten. Die Forscher beurteilten Sauberkeit und Zustand von Küchengeräten wie Kühlschrank, Schneidbrett, Messer und Geschirr, die Nasszone (Spülbecken und Spül-lappen) und den Sauberkeitsgrad der Hände. Die Ergebnisse sind erschreckend. So fällt zum Beispiel die Nasszone in fast allen Haushalten negativ auf: Spül-lappen, Abtropffläche und Abfluss sind am stärksten mit Keimen belastet. Bei der Händehygiene gibt es, optimistisch ausgedrückt, ebenso großes Verbesserungspotenzial. Nur knapp ein… Weiterlesen