Seit gestern Abend gibt es aus Island laut der Icelandic Met Office keine Berichte mehr über Aschefälle. Auch wurden keine Blitzeinschläge oder Geräusche am Vulkan gemeldet. Das Schmelzwasser aus dem Gígjökull ist sehr gering.
Messungen mit einem Wärme-Kamera, die von einem Flugzeug aus gemacht wurden, ergaben mit ca. 100 Grad Celsius die zur Zeit höchsten Temperaturen am Krater. Der Krater selbst konnte nicht beobachtet werden, da Dampf austrat. Auch gab es keine Anzeichen von einer Extrusion von Magma. Die Zahl der vulkanischen Beben sind immer noch rückläufig und sie nähern sich dem Niveau, wie vor dem Ausbruch.
Es tritt immer noch eine beträchtliche Menge an Dampf aus dem Krater, aber darin wurde keine Asche beobachtet.
Quelle: Icelandic Met Office
Der wegen seiner Aschewolke in ganz Europa gefürchtete isländische Gletschervulkan Eyjafjöll ist vorerst nicht mehr aktiv. “Der Ausbruch ist, zumindest vorübergehend, beendet”, sagte der Geophysiker Magnus Gudmundsson am Sonntag.
Ob dies aber wirklich das Ende der Aktivität des Vulkans bedeute, der im April eine Woche lang den europäischen Flugverkehr lahmlegte, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden.
Quelle: RP-Online
Aktuelle Informationen der isländischen Meteorological Office weisen darauf hin, dass die Aschewolke, des ausgebrochenen Vulkans Eyjafjallajökull, weiterhin Höhen von bis zu rund 14.000 Fuss erreicht. Die Vulkan Aschewolke wird voraussichtlich ab Sonntag in südwestlicher Richtung über den Atlantik ziehen.
Während die vulkanische Aktivität anhält, wird die Met Office regelmässig aktualisierte Informationen über die Streuung der Vulkanasche mitteilen.
Die Met Office stellt Prognosen für die Branche zu Asche-Toleranzwerten bereit. Diese Werte basieren auf eine Kombination von Beobachtungen von Satelliten, Flugzeugen, Forschungs- und bodengestützten Beobachtungen ergänzt durch Modellsimulationen und wissenschaftliches Know-how.
Quelle: Met Office
Nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ist das Interesse an Vulkanen sehr gestiegen. Vulkanismus ist nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Mars einer der wichtigsten Prozesse, der das Antlitz einer Planetenoberfläche verändert. Allerdings sind die Mars-Vulkane heute nicht mehr aktiv. Früher produzierten sie jedoch Asche, die von den Winden über den Planeten transportiert und abgelagert wurden – wie auf der Erde noch heute. Größere Mengen an Vulkanasche finden sich bevorzugt an windgeschützten Stellen im Inneren von Einschlagkratern der Marsoberfläche, wie diese Bilder von der Region Meridiani Planum zeigen, die mit der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen Stereokamera HRSC auf der ESA-Raumsonde Mars Express aufgenommen wurden.
Meridiani Planum… Weiterlesen
Nach aktuellen Radar-Beobachtungen am 20.05.2010 befindet sich die Vulkan Aschewolke in ca. 5 km (ca. 18.000 Fuss) Höhe. Auf Grund des bewölkten Wetters war die Sicht auf den Vulkan in den letzten zwei Tagen stark eingeschränkt.
Der Wasserpegel in den Flüssen rund um den Gletscher Eyjafjallajökull ist nach den starken Regenfällen vom Vortag wieder zurückgegangen.
Radarbilder vom Vulkan zeigen keine wesentlichen Änderungen im Kessel, wo das Eis Schlackenkegel bildet. Es fliesst fast keine Lava an der Gletscherzunge Gígjökull ab.
Die Höhe der Aschewolke hat in den letzten Tagen abgenommen, was auf einen Rückgang der Magma hindeutet. Deutlich weniger als 50 Tonnen/Sekunde werden geschätzt. Mit Schwankungen in der Aktivität und den Eruptionen kann laut der Icelandic Met Office noch mit unterschiedlicher… Weiterlesen
Nach einem Aufklärungsflug der isländichen Küstenwache am 19.05.2010 befindet sich die Vulkan Aschewolke in ca. 5-6 km (ca. 18.000-20.000 Fuss) Höhe. Die Aschewolke ist grau bis hellgrau und treibt nach Nord-Nordosten.
Laut gestrigen Beobachtungen der Icelandic Met Office ist die Vulkanasche hauptsächlich im Süden von Island niedergegangen. Die Zahl der Blitzschläge, die beobachtet wurden, haben abgenommen.
Heftige Regenfälle haben die Flüsse am Eyjafjallajökull anschwellen lassen. Der Regen in Kombination mit dem Aschefall hat zu einer Schwammlawine im Svaðbæli Fluss geführt.
Quelle: Icelandic Met Office