Islands aktivster Vulkan, Grimsvötn, ist am Samstag ausgebrochen. Nach Angaben eines Vertreters des isländischen Wetterdienstes steigt seit 21.00 Uhr (MESZ) eine Rauchwolke aus dem Krater auf. Gegen 22.00 Uhr habe sie bereits eine Höhe von 11 Kilometer erreicht. Ein Flugzeug sei auf dem Weg zum Grimsvötn und untersuche die Lage.
Quelle: RP-Online
Der Vulkan Kilauea auf Hawaii weist einen Riss auf der Ostseite nach dem gestrigen Zusammenbruch des Pu’u ‘O’o Kraterbodens auf, aus dem fortan Lava strömt. Lava wies teileweise Auswurfhöhen von bis zu 25 Metern auf. Der Riss befindet sich west-südwestlich von Pu’u ‘O’o in einer abgelegenen Gegend des Hawai’i Volcanoes National Parks. Von dem HVO (Hawaiian Volcano Observatory) wurde die Warnstufe rot ausgerufen.
Messungen ergaben, dass der Pu’u ‘O’o Kraterboden am Samstag mindestens 115 Meter zusammengefallen ist. Lavaströme auf dem Pali und der Küstenebene sind noch aktiv, treiben aber nur noch langsam voran. Am Gipfel des Kilauea hat sich die Lavamasse tief im Krater zurückgezogen.
Die seismische Aktivität am Napau Krater und unterhalb des Gipfels Caldera ist erhöht.
Kilauea ist… Weiterlesen
Drei Autos sind am Sonntag in einem acht Meter tiefen Krater in Essen verschwunden. Das Loch entstand bei einem Tagesbruch. Es liegt in einem Gewerbegebiet auf einem ehemaligen Zechengelände, heute befindet sich dort eine Autowerkstatt. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte.
Quelle: RP-Online
Neue Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass ein gewaltiger Meteoriteneinschlag vor ziemlich genau 200 Millionen Jahren Westeuropa erschüttert und dabei ein gigantisches Erdbeben und einen zerstörerischen Tsunami ausgelöst hat. Dies legen Studien eines deutsch-französischen Teams von Erdwissenschaftlern, darunter Dr. Martin Schmieder und Dr. Elmar Buchner vom Institut für Planetologie der Universität Stuttgart, Dr. Mario Trieloff und Dr. Winfried Schwarz vom Institut für Geowissenschaften der Universität Heidelberg sowie Dr. Philippe Lambert vom Institut Sciences & Applications in Bordeaux, nahe. Spuren des kosmischen Einschlags am Ende der Trias-Zeit (letztere währte von etwa 250 bis 200 Millionen Jahren vor heute) sind noch heute unweit der Stadt Limoges im Westen Frankreichs zu erkennen. Dort liegt der weitgehend von der Erosion abgetragene und ursprünglich wahrscheinlich bis zu… Weiterlesen
Guatemala-Stadt (Guatemala) / Tegucigalpa (Honduras) / San Salvador (El Salvador), 02.06.2010 – Die Zahl der Opfer im Zusammenhang mit den durch den tropischen Sturm „Agatha“ ausgelösten Starkregenfälle ist erheblich gestiegen. Nach den nun vorliegenden Informationen starben durch Erdrutsche, Sturzfluten und Überschwemmungen mindestens 175 Menschen, doch werden nach Behördenangaben noch zahlreiche Menschen vermisst. Die meisten der Opfer forderte die Naturkatastrophe in Guatemala, wo mindestens 152 Menschen umkamen. Aus Honduras werden bislang 14 und aus El Salvador mindestens neun Tote gemeldet. Mehr als 150.000 Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen, viele von ihnen wurden durch die Auswirkungen des Unwetters obdachlos. In Guatemala-Stadt ist ein dreistöckiges Haus in einem 60 Meter tiefen Krater verschwunden. Diese und andere Dolinen entstanden vermutlich dadurch, dass der… Weiterlesen
Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.
Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).
Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen Stadt Guayaquil verteilt.
Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.
Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil