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Krankheitserreger

Alternative zu Antibiotika entwickelt

Hier ist deutlich zu sehen, dass die antimikrobiellen Peptide das Wachstum von Bakterien, in diesem Fall des Karies verursachenden Streptococcus mutans verhindern konnten. (© Fraunhofer IZI)

Hier ist deutlich zu sehen, dass die antimikrobiellen Peptide das Wachstum von Bakterien, in diesem Fall des Karies verursachenden Streptococcus mutans verhindern konnten. (© Fraunhofer IZI)

Antibiotika gehören zu den großen Errungenschaften der Medizin. Doch immer häufiger fällt die einstige Allzweckwaffe im Kampf gegen Infektionskrankheiten aus: Bakterien entwickeln zunehmend Resistenzen gegen Antibiotika. Forscher haben jetzt ein Therapieäquivalent gefunden, das Penicillin und Co. künftig ersetzen könnte.

Immer mehr Krankheitserreger sind immun gegen Antibiotika, einige Bakterien lassen sich schon heute nicht mehr bekämpfen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor wachsenden Resistenzen gegen die einst so potenten Medikamente. Wenn nicht schnell Gegenmaßnahmen ergriffen würden, könnten schon bald zahlreiche häufig vorkommende Infektionen nicht mehr behandelt Weiterlesen

Abwehrzellen mit Doppelfunktion

In der Milz scheinen bestimmte uralte Abwehrzellen im Immunsystem eine nicht gewöhnliche Doppelfunktion zu übernehmen: Sie fressen einerseits und verdauen Krankheitserreger – das ist die Rolle, für die sie “ausgebildet” sind. Andererseits – und das ist neu – sammeln sie gewissermaßen Bestandteile der Erreger. Diese reichen sie an einen viel jüngeren Teil der Immunabwehr weiter und informieren ihn so darüber, von welcher Seite Gefahr droht. Forscher der Universität Bonn haben diesen Mechanismus zusammen mit Kollegen aus Amsterdam und Utrecht identifiziert. Sie stellen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift PNAS vor (doi:10.1073/pnas.0909541107).

Unser Immunsystem fährt zweigleisig. Schon sehr früh im Laufe der Evolution entwickelte sich die angeborene Immunabwehr. Sie ist von Geburt an voll funktionsfähig. Ihr wohl wichtigster Bestandteil… Weiterlesen

Haftungseigenschaften von Bakterien besser verstehen

In Kooperation haben Kieler Wissenschaftler mit Kollegen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Technischen Universität Dänemark in Lyngby ein neues Verfahren entwickelt, um die Anhaftungsmechanismen von Bakterien an Wirtszellen zu untersuchen. Dadurch lassen sich wichtige Rückschlüsse auf die Verbreitung von bakteriellen Infektionen und die Wirksamkeit von Medikamenten ziehen. In der Zeitschrift Chemical Communications der Royal Society of Chemistry veröffentlichten Doktorandin Mirja Hartmann und Professorin Thisbe Lindhorst, beide Otto Diels-Institut für Organische Chemie der Christian-Albrechts-Universität, eine neue Methode, die den molekularen Mechanismen beim ‘Andocken’ von Bakterien an menschliche Zellen auf den Grund geht.

Bakterien spielen für den Menschen eine große Rolle. Sie bilden beispielsweise die Darmflora, die notwendig für die Verdauung ist. Sie können aber auch eine Vielzahl von Krankheiten hervorrufen, wie… Weiterlesen

MRSA in deutschen Zuchtschweinebeständen weit verbreitet

MRSA (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus ) sind in Zuchtschweinebeständen in Deutschland weit verbreitet. Die Ergebnisse einer bundesweiten Studie des BfR bestätigen frühere Untersuchungen in Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten. Sie sind Teil einer Studie, die im vergangenen Jahr in der Europäischen Union in Zuchtschweinebeständen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der EU-Studie wurden heute von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht. Die Ergebnisse des BfR für Deutschland zeigen: In 84 der 201 untersuchten Bestände mit Zuchtschweinen (41,8 Prozent) wurden MRSA im Stallstaub nachgewiesen. Personen, die beruflich mit Schweinen zu tun haben, sind häufig Träger dieses Keimes. “Ein Infektionsrisiko über Lebensmittel mit Schweinefleisch ist nach allem, was wir wissen, sehr gering”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Fleisch sollte ohnehin unter Berücksichtigung besonderer… Weiterlesen

Saubere Hände retten Leben! – Aufruf zum regelmäßigen Händewaschen

Zum „Welttag des Händewaschens“ ruft UNICEF unter dem Motto „Saubere Hände retten Leben!“ zusammen mit anderen Hilfsorganisationen in mehr als 80 Ländern zum regelmäßigen Händewaschen auf. Mit dem Aktionstag soll die Hygieneaufklärung in Entwicklungsländern verbessert werden. Ein neuer Bericht von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt auf, dass Händewaschen mit Seife die Kindersterblichkeit durch Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern fast um die Hälfte senken kann. Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Die Zahl der Erkrankungen bei Kleinkindern wird auf 2,5 Milliarden Fälle pro Jahr geschätzt. Häufige Durchfälle schädigen die gesamte Entwicklung der Kinder. Der Bericht “Diarrhoea: Why Children are still dying and what can be done“ wird heute in New York vorgestellt.

„Händewaschen mit… Weiterlesen

Wichtiger Botenstoff für eine richtige Immun-Antwort

Forscher des HZI entschlüsseln besondere Rolle des Botenstoffs Beta-Interferon für Immunantworten.

Immunzellen unterhalten sich mit Hilfe molekularer Botenstoffe. Eine Gruppe dieser Substanzen sind Interferone. Kommt es zum Beispiel zu einer Virusinfektion, produziert das Immunsystem verstärkt das sogenannte Beta-Interferon. Damit alarmiert es Immunzellen, so dass sie bei der Bekämpfung der Infektion helfen. Außerdem haben Beta-Interferone tumorbekämpfende Eigenschaften und – als Therapeutikum gegen Multiple Sklerose – eine wichtige medizinische Bedeutung.
Forscher aus der Arbeitsgruppe “Molekulare Immunologie” des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) konnten nun zeigen, dass Beta-Interferon eine weitere entscheidende Aufgabe bei einer Immunantwort haben: Ohne Beta-Interferon können Immunzellen anderen Zellen keine “Steckbriefe” von Krankheitserregern mehr anzeigen. Die Immunantwort startet nicht richtig, weil das Immunsystem nicht weiß, wie der Krankheitserreger aussieht, den… Weiterlesen

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