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Kontinent

Kontinentalverschiebung: Expedition zum Walfischrücken

Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN. Foto: I.Oelrichs, IFM-GEOMAR

Das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN. Foto: I.Oelrichs, IFM-GEOMAR

Lange Zeit glaubten die Menschen, die Erde habe eine feste Form. Dass Kontinente sich bewegen, ist erst seit ca. 50 Jahren wissenschaftlich anerkannt. Viele dabei wirkende Prozesse geben den Geologen noch heute Rätsel auf. Nun bricht das Forschungsschiff MARIA S. MERIAN unter Fahrtleitung des Kieler Meeresgeologen Professor Jan Behrmann vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zu einer 5-wöchigen Expedition in den Südatlantik auf, die grundsätzliche Fragen zur Kontinentaldrift beantworten soll.

Als Alfred Wegener 1915 sein Buch „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane“ veröffentlichte, zog er den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weg. Denn er behauptete, dass die Erdoberfläche nicht starr und fest, sondern in Platten unterteilt und… Weiterlesen

Kontinentalplatte: Indien taucht unter Tibet

Bein Zusammenstoß von Indien mit dem Eurasischen Kontinent schiebt sich die indische Platte etwa 500 Kilometer weit unter Tibet und erreicht dabei eine Tiefe von 250 Kilometern. Resultat dieses größten Zusammenstoßes auf der Erde ist das höchste Gebirge der Welt, aber auch der Tsunami von 2004 im Indik entstand durch die bei dieser Kollision erzeugten Erdbeben. Das Aufeinanderprallen der beiden Kontinente ist sehr komplex, so trifft am nordwestlichen Rand von Tibet die Indische Platte auf die sehr starre Platte des Tarim-Beckens und wird dabei zusammengestaucht. Am Ostrand von Tibet forderte das Wenchuan-Beben vom Mai 2008 über 70 000 Tote. Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ berichten in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Science“ (Vol. 329, 17. Sept. 2010) über Ergebnisse eines… Weiterlesen

Kontinent-Kollision: Wenn sich Spannungsfelder aufgebaut haben

In Chile bebte am 27.02.2010 frühmorgens die Erde. Die massive Katastrophe zerstörte viele Küstenorte und weite  Teile von Concepción, eine der größsten Städte Chiles. Auch die Hauptstadt Santiago erlitt erhebliche Schäden. Hunderte Menschen fanden den Tod, etwa 2 Millionen weitere waren direkt betroffen von Verletzungen, Überschwemmungen, Obdachlosigkeit. Es war das fünftstärkste Beben, das seit Beginn der instrumentellen Aufzeichnungen Anfang des vergangenen Jahrhunderts weltweit gemessen wurde. Fünf Tage zuvor verteidigte der chilenische DAAD-Doktorand Marcos Moreno an der TU Berlin seine Dissertation, in der er das nächste große Erdbeben nördlich seiner Heimatstadt Concepción bereits prophezeite.

“In der Tat kam das Erdbeben nicht unerwartet. Die stärksten Beben ereignen sich stets an den Rändern kontinentaler tektonischer Platten, unter denen eine schwerere ozeanische Platte abtaucht”,… Weiterlesen

Erdbeben in der Region Süd Californien / Los Angeles

Ein Erdbeben ereignete sich laut IRIS Consortium am 29.07.2008 in der Region Süd Californien. Das Beben wurde mit einer Stärke von 5,8 um 18:42 Uhr und einer Bebentiefe von 12,3 km angegeben.

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