Berlin – Unruhiger oder zu kurzer Schlaf erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Ergebnisse von Studien deuten zudem darauf hin, dass der Nachtschlaf den Stoffwechsel unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Körpergewicht oder Ernährung beeinflusst. Damit spielen Schlaf und entsprechende Schlafhygiene eine wichtige Rolle in der Prävention des Typ 2 Diabetes. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich eines kürzlich veröffentlichten Artikels in der Fachzeitschrift Sleep hin.
Übergewicht und Adipositas zählen zu den wichtigsten Angriffspunkten in der Diabetes-Prävention. Für den Schlaf zeichnet sich derzeit Vergleichbares ab: „Unsere Daten zeigen, dass eine kurze nächtliche Schlafdauer und Schlafstörungen ebenso ein Risiko darstellen“, betont Dr. med. Sebastian M. Schmid von der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Weniger als… Weiterlesen
Möglicherweise neigen Übergewichtige zu einer frühzeitigen Hautalterung durch Sonneneinstrahlung. Dies ist das Fazit einer US-amerikanischen Studie, an der 65 Zwillingspaare teilnahmen. Die Probanden machten in Fragebögen Angaben zu ihren Lebensgewohnheiten, ihrem Körpergewicht und Hauttyp und nahmen an medizinischen Untersuchungen der Gesichtshaut teil. Je nach Faltenbildung und Veränderungen der Pigmente wurde jedem Teilnehmer ein bestimmter Wert zugeordnet, der den Grad der vorzeitigen Hautalterung durch Sonnenlicht kennzeichnet. Das Resultat: Nicht nur Rauchen, sondern auch ein zu hohes Körpergewicht kann den Alterungsprozess der Haut beschleunigen. Vermutlich verstärkt eine hohe Fettaufnahme die Empfindlichkeit für Schäden durch UV-Licht, erklären die Wissenschaftler. Ein mäßiger Alkoholkonsum schien einen positiven Effekt zu haben. Vor allem Rotwein enthält wertvolle Antioxidanzien, die schädliche Sauerstoffradikale abfangen und dadurch die Haut schützen… Weiterlesen