Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Klimaschutz

Analyse der CO2-Emissionen und Footprints von 40 Ländern für den Zeitraum 2005-2007

Aufgrund der Bedeutung des internationalen Güterhandels ist der Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) von Ländern ein besseres Maß für die durch den Konsum eines Landes entstehenden CO2-Emissionen und damit für den Klimaschutz. Dies ergab eine Analyse der CO2-Emissionen und Footprints von 40 Ländern für den Zeitraum 2005-2007 durch das ifo Institut. Bisherige Klimaabkommen, z.B. Kyoto, messen den Beitrag eines Landes zum weltweiten Klimaschutz an der Veränderung seines CO2-Ausstoßes. „Hier kann ein Land CO2-Einsparungen vorweisen, obwohl die Emissionen nur ins Ausland verlagert wurden und somit die weltweiten Emissionen mindestens gleich bleiben“, sagt Prof. Gabriel Felbermayr, Bereichsleiter am ifo Institut sowie Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität München. Der Carbon Footprint erfasst dagegen alle CO2-Emissionen, die durch die Absorption (d.h. Konsum und Investitionen) eines… Weiterlesen

Geothermie – Energie aus dem Erdinneren

Zunehmend an Bedeutung gewinnt die Geothermie – Energie aus dem Erdinneren. Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und damit zur Zukunft unseres Planeten ist die Weiterentwicklung der regenerativen Energieerzeugung.

Wissenschaftler der TU Dresden arbeiten an einem neuen Bohr-Verfahren, das Geothermie einfacher und günstiger machen kann. Das Elektroimpulsverfahren (EIV) kann die Bohrkosten in einem Geothermie-Projekt um bis zu 30 Prozent senken und gleichzeitig die Bohrgeschwindigkeit erhöhen.

In der Erdkruste ist ein nahezu unerschöpflicher Vorrat an Wärme-Energie gespeichert, aus der Strom gewonnen werden kann. Um diese Wärme zu erschließen, sind tiefe Bohrungen nötig, die bislang sehr teuer sind. Erst ab einer Tiefe von mehr als 3.000 Metern ist das Gestein mit 130 Grad Celsius so warm, dass mit dieser Wärme ein Kraftwerk wirtschaftlich… Weiterlesen

Neuer Zement kann Energie einsparen

Ein “grünes” Verfahren für die Zementherstellung, entwickelt von Wissenschaftlern des KIT, verspricht enorme Einsparungen an Energie. Der neue Zement mit dem Namen “Celitement®” hat zudem das Potenzial, den weltweiten Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid in den nächsten Jahrzehnten deutlich zu verringern und so zum Klimaschutz beizutragen.

Die Zementherstellung ist ein energieintensiver Prozess. Jährlich emittieren Zementwerke mehr als eine Milliarde Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) – dies sind fünf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Damit setzt die Zementherstellung drei bis viermal so viel CO2 frei wie der gesamte Flugverkehr. Wissenschaftlern am KIT ist es gelungen, mit Celitement® ein neues, mit Portlandzement vergleichbares zementäres Bindemittel zu entwickeln, das auf bisher unbekannten, hydraulisch aktiven Calciumhydrosilikaten basiert. Als Rohstoffe für das zweistufige Verfahren bei Celitement® dienen… Weiterlesen

Klimawirksame Moorwiedervernässung in Osteuropa

An der Fachtagung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zum Moorschutz in Osteuropa am 18.11. nahmen Fachleute aus Belarus (Weißrussland), Ukraine und der Russischen Föderation teil. Auf der Veranstaltung wurde u. a. über die Treibhausgasemissionen von gestörten Mooren diskutiert und wie wiedervernässte Moore im Emmissionshandel beim Moorschutz berücksichtigt werden können.

Ziel der Tagung war die Unterstützung der Länder beim Schutz und der Wiedervernässung ihrer Moore. “Die Wiedervernässung der Moore leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Weißrussland zählt mit Deutschland, Russland, Polen und der Ukraine zu einem der bedeutendsten globalen Hotspots der Treibhausgas-Emissionen aus entwässerten Mooren. Durch die Wiedervernässung der Moore können diese Emissionen vermieden werden. Wiedervernässte Moore bieten auch einen wichtigen Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Arten und bieten auch gleichzeitig… Weiterlesen

Verändertes Bioklima erfordert angepasste Produktionsmethoden

Klimawandel und Pflanzenschutz: Verändertes Bioklima erfordert angepasste Produktionsmethoden

(aid) – Der beschleunigte Wandel des Klimas beeinflusst nach Einschätzung von Experten auch die landwirtschaftliche Produktion. Die großräumigen atmosphärischen Bedingungen wirken sich auch auf das Bioklima, also auf die Interaktion zwischen Klima und Nutzpflanzen aus. Die bioklimatischen Bedingungen beeinflussen beispielsweise die Anfälligkeit von Pflanzen für Pilzkrankheiten: Temperatur, Feuchtigkeit, Wind und Sonneneinstrahlung sind Faktoren, die sich positiv oder negativ auf das Auftreten von pilzlichen Erregern auswirken. Pflanzenentwicklung, Nährstoffaufnahme und -verwertung sowie die Stressanfälligkeit werden unter anderem von der Höhe der Temperatur bestimmt. Aber auch die Entwicklungszyklen von Pilzerregern vollziehen sich unter ganz spezifischen Temperaturbedingungen. Kommt es hier zu Verschiebungen, werden an bestimmten Standorten neue Pilzarten begünstigt oder vorhandene gehemmt. Neben der Temperatur wirken… Weiterlesen

Klimaschutz zahlt sich aus

Klimaschutz zahlt sich aus Informationen zum “Glühlampenverbot” im Internet

“Ein Modellhaushalt mit vier Personen kann seine jährlichen Stromkosten halbieren, wenn er konsequent auf energieeffiziente Elektrogeräte setzt. Das zeigt: Klimaschutz lohnt sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für jeden Einzelnen”, sagte heute Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Er verwies auf einen heute veröffentlichten Bericht der unabhängigen Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest weist in ihrem aktuellen Sonderheft “test Spezial Energie” darauf hin, dass das größte Einsparpotenzial beim Einsatz von Energiesparlampen liege. “Verbraucher können mit einer einzigen Energiesparlampe über deren Lebensdauer mehr als 100 Euro Stromkosten sparen”, sagte Gabriel. “Hamsterkäufe von alten Glühbirnen schaden nicht nur der Umwelt, sondern auch der eigenen Haushaltskasse.”

Ab dem 1. September 2009 wird in der Europäischen Union… Weiterlesen

Werbung