Seit gestern scheint sich die Lage am Vulkan Grimsvötn zu stabilisieren. Die Vulkanwolke steigt zur Zeit in 4-5 Kilometer Höhe und der Krater wirft ca. hundert Tonnen Partikel je Sekunde in die Atmosphäre.
Von den isländischen Geophysikern wird die Lage als stabil bezeichnet. Es wurden am 23.05. keine Erdbeben in und um den Vulkan registriert. Auch die Blitzaktivität ist zurückgegangen.
Der Vulkan Grimsvötn auf Island war am 21.05.2011 um 17:30 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Zunächst erreichte die Vulkanfahne eine Höhe von ca. 20 km, die aber in der Nacht zum 22.05.2011 wieder an Höhe verlor und auf ca. 15 km sank. Gelegentlich stieg die Vulkanfahne wieder auf ca. 20 km Höhe. Am 22.05.2011 wurde morgens teils Höhe von ca. 10 –… Weiterlesen
Wegen der isländischen Aschewolke haben die Fluggesellschaften in Großbritannien erste Flüge gestrichen. Die durch den Vulkan Grimsvötn ausgestoßene Asche dürfte nach Vorhersagen des britischen Wetterdienstes am Dienstagvormittag Irland, Nordirland, Schottland und Teile Nordenglands erreicht haben. Weiterlesen
Der Vulkan Grímsvötn auf Island ist am 21.05.2011 um 17:30 Uhr Ortszeit ausgebrochen. Zunächst erreichte die Vulkanfahne eine Höhe von ca. 20 km, die aber in der Nacht zum 22.05.2011 wieder an Höhe verlor und auf ca. 15 km sank. Gelegentlich stieg die Vulkanfahne wieder auf ca. 20 km Höhe. Am 22.05.2011 wurde morgens teils Höhe von ca. 10 – 15 km gemessen.
Auch die Aktivität der Blitz ist stark erhöht. Teilweise wurden 1000 x mehr Blitze pro Stunde als bei der Eruption des Eyjafjallajokull registriert.
Die Vulkan Grímsvötn ist der aktivste Vulkan aus Island. Die letzte Eruption war laut der IMO im Jahr 2004. Sturzfluten können südlich des Vulkans auftreten, da diese häufig mit der Eruption des Vulkans verbunden… Weiterlesen
Islands aktivster Vulkan, Grimsvötn, ist am Samstag ausgebrochen. Nach Angaben eines Vertreters des isländischen Wetterdienstes steigt seit 21.00 Uhr (MESZ) eine Rauchwolke aus dem Krater auf. Gegen 22.00 Uhr habe sie bereits eine Höhe von 11 Kilometer erreicht. Ein Flugzeug sei auf dem Weg zum Grimsvötn und untersuche die Lage.
Quelle: RP-Online
Seit gestern Abend gibt es aus Island laut der Icelandic Met Office keine Berichte mehr über Aschefälle. Auch wurden keine Blitzeinschläge oder Geräusche am Vulkan gemeldet. Das Schmelzwasser aus dem Gígjökull ist sehr gering.
Messungen mit einem Wärme-Kamera, die von einem Flugzeug aus gemacht wurden, ergaben mit ca. 100 Grad Celsius die zur Zeit höchsten Temperaturen am Krater. Der Krater selbst konnte nicht beobachtet werden, da Dampf austrat. Auch gab es keine Anzeichen von einer Extrusion von Magma. Die Zahl der vulkanischen Beben sind immer noch rückläufig und sie nähern sich dem Niveau, wie vor dem Ausbruch.
Es tritt immer noch eine beträchtliche Menge an Dampf aus dem Krater, aber darin wurde keine Asche beobachtet.
Quelle: Icelandic Met Office
Der wegen seiner Aschewolke in ganz Europa gefürchtete isländische Gletschervulkan Eyjafjöll ist vorerst nicht mehr aktiv. “Der Ausbruch ist, zumindest vorübergehend, beendet”, sagte der Geophysiker Magnus Gudmundsson am Sonntag.
Ob dies aber wirklich das Ende der Aktivität des Vulkans bedeute, der im April eine Woche lang den europäischen Flugverkehr lahmlegte, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden.
Quelle: RP-Online