Wichtige Impfstoffe für Kinder werden in Deutschland nach Angaben aus der Ständigen Impfkommission des Bundes seit Mitte Januar knapp. In Deutschland seien insgesamt sieben Kinder-Impfstoffe nicht mehr lieferbar, sagte die Münchner Kinder- und Jugendärztin Ursel Lindlbauer, die in dem Gremium sitzt, der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Die Kapazitäten der Hersteller sind demnach durch die Produktion des Impfstoffes gegen die Schweinegrippe ausgelastet. “Am meisten Sorgen macht uns der Engpass bei dem einzigen verfügbaren Sechsfach-Impfstoff”, sagte Lindlbauer. Dadurch könnten Kleinkinder im ersten Lebensjahr zur Zeit nicht mehr gegen die wichtigsten Kinderkrankheiten immunisiert werden. Auch bei einem Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken stocke der Nachschub.
Quelle: RP-Online
In der aktuellen Stellungnahme setzt sich die Stiftung Kindergesundheit mit einigen besonders hartnäckig wiederholten Einwänden gegenüber Impfungen auseinander:
Krankheiten wie Diphtherie oder Kinderlähmung gibt es bei uns nicht mehr – warum sollte dagegen geimpft werden?
Durch erfolgreiche Impfungen sind gefährliche Krankheiten, wie Pocken, Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus oder Masern heute bei uns selten geworden sind. Sie sind aber (noch) nicht verschwunden. Tetanus-Erreger befinden sich im Erdboden auf der ganzen Welt und sind nicht zu bekämpfen. Kinder in Deutschland erkranken noch immer an dieser lebensbedrohlichen Infektion. Eine Immunität gegen sie ist nur durch die Impfung zu erreichen. Diphtherie-Erreger gibt es noch immer. Sie können von Urlaubsheimkehrern, Geschäftsreisenden oder Einwanderern täglich eingeschleppt werden und sich ausbreiten. Fälle von Kinderlähmung (Polio) sind vor… Weiterlesen
Zuerst setzte das Gesundheitsamt noch auf Hygienemaßnahmen um die neue Grippe am Gymnasium in Pullach einzudämmen. Da die Zahl der Erkrankten weiter anstieg schloß das Gesundheitsamt nun die Schule.
Das Gesundheitsamt teilte der Schulleitung am 24. 09. 2009, mit, dass es 29 bestätigte Fälle von “Schweinegrippe” in der Schule gäbe. Es sollten Hygienmaßnahmen ergriffen, und abgewartet werden, ob sich diese Zahl über das Wochenende signifikant verändert. Die Eltern der Schüler haben dazu ein Merkblatt mit “Hygieneempfehlungen” erhalten, welches auch per Newsletter versandt wurde. Nach 31 ärztlich bestätigten Fällen einer Infektion mit der Neuen Grippe am Freitag ist die Anzahl über das Wochenende auf 36 Fälle angestiegen.
Der Leiter der Abteilung Öffentliches Gesundheitswesen des Staatliches Gesundheitsamt im Landratsamt München ordnet anlässlich… Weiterlesen
KIEL. Zu Beginn der kälteren Jahreszeit appelliert Gesundheitsminister Dr. Christian von Boetticher, sich gegen die saisonale Influenza (Grippe) impfen zu lassen. Diese alljährlich im Herbst und Winter wiederkehrende Viruserkrankung fordert in Deutschland jedes Jahr mehrere Tausend Todesopfer. „Die saisonale Influenza bedeutet insbesondere für ältere Menschen, Kleinkinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, aber auch für medizinisches Personal eine Gefahr. Die Impfstoffe gegen die in dieser Saison zirkulierenden Influenza-Viren sind jetzt verfügbar, eine Impfung sollte sobald wie möglich erfolgen. Sie ist ab einem Alter von sechs Monaten möglich. Die Impfungen werden zum Beispiel vom Hausarzt durchgeführt, in der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten“, so der Minister.
Die saisonale Influenza ist eine Infektionskrankheit der Atemwege, beginnt schlagartig und verursacht stärkere, länger anhaltende… Weiterlesen
Normalerweise werden Impfstoffe mit Hilfe von bebrüteten Hühnereiern produziert. Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen, ist der Einsatz von in bebrüteten Hühnereiern produzierten Grippeimpfstoffen bei Menschen mit einer nachgewiesenen schweren Allergie gegen Hühnereiweiß kontraindiziert, da durch den Herstellungsprozess im Impfstoff noch Spuren von Hühnereiweiß enthalten sein können. Die Max-Planck-Gesellschaft hat nun über ein mögliches neues Verfahren berichtet, welches diese Gefahren nicht birgt.
Zwei neue Designer-Zelllinien sollen sich dazu eignen, Vakzine gegen Influenza herzustellen
Bislang werden Grippeimpfstoffe primär aus bebrüteten Hühnereiern gewonnen. Max-Planck-Wissenschaftler haben jetzt Wachstum, Stoffwechsel und Virusvermehrung zweier neuer Designer-Zelllinien untersucht und deren Eignung als Wirtszellen für die Herstellung von Impfstoffen in Bioreaktoren getestet. Die Vogelzelllinien AGE1.CR und AGE1.CR.pIX wurden von der Firma ProBioGen AG (Berlin) in Kooperation… Weiterlesen
AKTION „WIR GEGEN VIREN”
Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden. Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion „Wir gegen Viren“.
Die Aktion „Wir gegen Viren“ stellt die Verhaltensweisen vor, mit denen man sich und andere besser vor Ansteckung schützen kann. Erster Schwerpunkt der Aktion ist das Händewaschen als zentrale Hygiene-Maßnahme im Alltag. „Im Rahmen der Begleitforschung hat sich gezeigt,” erklärt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des… Weiterlesen