Vulkanausbrüche, Tsunamis und Erdbeben: Der Distrikt Yogyakarta – einer der bevölkerungsreichsten Distrikte Indonesiens am Fuße des aktiven Merapi – wird von kaum einer Naturkatastrophe verschont. Trotzdem wächst die Region um die Stadt Yogyakarta unaufhörlich, in den letzten 15 Jahren hat sich das Siedlungsgebiet nahezu verdoppelt.… Weiterlesen
Nach den Eruptionen des Vulkans Merapi in Indonesien ist die Zahl der Toten bis zum Samstag auf 138 gestiegen. Ein Krankenhausmitarbeiter in Sardjito sagte, 20 Patienten seien den Verletzungen erlegen, die sie am Freitag in einer sengenden Wolke aus Feuer und Gas erlitten hatten.
In die kleine Klinik am Fuß des Merapis waren zahlreiche Opfer eingeliefert worden, einige davon mit Verbrennungen an 95 Prozent ihres Körpers. Die Eruption vom Freitag war die stärkste seit einem Jahrhundert.
Quelle: RP-Online
Das schlechte Wetter und der Mangel an Booten hat die Auslieferung von Hilfe an die vom Tsunami vor der Küste Indonesiens betroffene Bevölkerung verzögert. Auf der abgelegenen Inselkette vor Sumatra warteten nach Angaben von Rettungskräften knapp 13.000 Menschen in Zeltlagern auf Hilfe, während die Zahl der Toten am Freitag auf 408 stieg. Unterdessen kam der tausend Kilometer entfernte Vulkan Merapi weiter nicht zur Ruhe. Vier Tage nach dem Unglück gingen die Behörden davon aus, dass die Zahl der Toten auf mehr als 600 steigen könnte.
Quelle: RP-Online
Ein Erdbeben im Westen von Indonesien hat eine Flutwelle ausgelöst und mindestens 113 Menschen das Leben gekostet. 150 bis 500 Personen wurden noch vermisst, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
80 Prozent der Gebäude in der Region seien zerstört worden, hieß es im Fischereiministerium. Besonders betroffen war die dünn besiedelte Inselkette Mentawai, die 280 Kilometer vor der Küste Sumatras liegt und nur per Schiff zu erreichen ist.
Quelle: RP-Online
Ein starkes Erdbeben erschütterte den Indischen Ozean in der Region Kepulauan Mentawai. Das Erdbeben der Stärke 7,5 fand am 25.Oktober 2010 um 14:42 UTC statt.
Das Epizentrum lag ca. 245 km westlich von Bengkulu, Sumatra (Indonesien), ca. 280 km südlich von Padang, Sumatra (Indonesien), ca. 310 km von Lubuklinggau, Sumatra (Indonesien) und ca. 810 km von Jakarta (Indonesien) entfernt. Die Bebentiefe lag bei 14,2 km.
Eine Tsunami Warnung wurde für Gebiete im Indischen Ozean ausgegeben. Speziell wurden Siberut, Bengkulu und Padang vor bevorstehenden Tsunami Wellen gewarnt.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, PTWC
Starke Erdbeben haben die Region vor der Südküste von Papua, Indonesien erschüttert. Die heutigen Beben hatte um UTC 17:11 ein Stärke von 7,2 und zuvor um UTC 17:11 ein Stärke von 6,6. Die Bebentiefen bewegten sich zwischen 12,3 und 21,2 km.
Das Epizentrum des Bebens mit der Stärke 7,2 befand sich ca. 105 km von Dobo, Kepulauan Aru (Indonesien), ca. 310 km von Enarotali, Papua (Indonesien) und ca. 900 km von Darwin (Australien) entfernt.
Das Pacific Tsunami Warning Center hat mit einer Tsunami Information die Daten des Bebens bekanntgegeben.
Das betroffene Gebiet liegt in der Nähe von zwei Subduktionszonen.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu, PTWA