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Archiv

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Indonesien

Deutschland übergibt Tsunami-Frühwarnsystem an Indonesien

6 Jahre nach der Tsunamikatastrophe vom Dezember 2004 übergibt eine deutsche Delegation heute das deutsch-indonesische Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean (GITEWS) in Jakarta an Indonesien. Das Projekt endet für die deutschen Beteiligten also plangemäß zum 31. März 2011. Indonesien übernimmt damit die alleinige Verantwortung für das Gesamtsystem.

Das Warnsystem hat bereits 2008 den Betrieb aufgenommen und ist seitdem ausgebaut und optimiert worden. Seitdem wurden mehr als zehn Tsunami-Ereignisse erfasst und Warnungen ausgegeben. Auch der jüngste Tsunami an der japanischen Küste, obwohl einige Tausend Kilometer entfernt, wurde von dem System registriert.

„Mit dem Warnsystem trägt die Bundesrepublik Deutschland dazu bei, dass das Leben der Menschen in den wiederaufgebauten Küstenregionen in Zukunft besser geschützt werden kann“, erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel,… Weiterlesen

Tsunami nach Erdbeben: Flutwellen erreichen nun auch Hawaii

Nach den zuvor herausgegebenen Tsunamiwarnungen für Hawaii, haben die generierten Flutwellen die nachfolgenden Höhen laut dem PTWC erreicht:

U.a. Honolulu Oahu ca. 68 cm, Hilo Hawaii ca. 132 cm, Kahului Maui ca. 182 cm, Kawaihae Hawaii ca. 85 cm und Nawiliwili Kauai ca. 64 cm.

Der Tsunami folgte einem sehr starken Erdbeben vom 11.03.2011 um 05:46 UTC, dass sich vor der Ostküste von Honshu, Japan ereignet hatte. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 8,9 mit einer Bebentiefe von ca. 24,4 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 130 km östlich von Sendai, Honshu, Japan, ca. 178 km von Yamagata, Honshu, Japan und ca. 178 km von  Fukushima, Honshu, Japan entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio  waren es ca. 373 km.

Eine… Weiterlesen

Sehr starkes Erdbeben mit Epizentrum vor Japan verursacht Tsunami

Ein sehr starkes Erdbeben hat sich am 11.03.2011 um 05:46 UTC vor der Ostküste von Honshu, Japan ereignet. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 8,9 und die Bebentiefe lag bei ca. 24,4 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 130 km östlich von Sendai, Honshu, Japan, ca. 178 km von Yamagata, Honshu, Japan und ca. 178 km von  Fukushima, Honshu, Japan entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio  waren es ca. 373 km.

Eine 4 Meter hohe Tsunami Welle überrollt die Küstengebiete Japans. Die riesige Welle führt Schiffe, Autos, Gebäudeteile etc. mit sich und überflutet und zerstört einen Flughafen.

Nun wurde die Tsunami Warnung auf die nachfolgenden Länder bzw. Regionen vom PTWC ausgeweitet: Japan, Russland, Marcus Inseln, Indonesien, N. Marianas, Guam, Yap,… Weiterlesen

Erdbeben: Epizentrum in der Bali Sea

Ein Erdbeben hat sich am 10.03.2011 um 17:08 UTC in der Bali Sea ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 6,2. Die Bebentiefe lag bei ca. 510 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 200 km von Mataram, Lombok (Indonesien), ca. 259 km von Denpasar, Bali  (Indonesien) und ca. 986 km von Dili (Timor-Leste). Bis zur indonesischen Hauptstadt Jakarta auf Java waren es ca. 1.105 km.

Eine Tsunami Information wurde herausgegeben.

Quelle: USGS, Iris.edu, PTWC

Starkes Erdbeben: Epizentrum auf Neubritannien (Papua-Neuguinea)

Ein starkes Erdbeben ist in der Region von Papua-Neuguinea aufgetreten. Das Epizentrum befand sich ca. 35 km von Kandrian, Neubritannien (New Britain) (Papua-Neuguinea), ca. 70 km von Kimbe, Neubritannien (New Britain) (Papua-Neuguinea), ca. 470 km von Port Moresby (Papua-Neuguinea) entfernt. Bis nach Brisbane in Australien waren es ca. 2.385 km. Das Beben hatte eine Stärke von 6,9. Die Bebentiefe lag bei ca. 32,1 km. 

Das Pacific Tsunami Warning Center hat mit einer Tsunami Information die Daten des Bebens bekanntgegeben.

Durch die Region von Papua-Neuguinea zieht sich eine Subduktionszone.

Papua-Neuguinea ist nach Indonesien und Madagaskar der drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea (der westliche Teil, West-Papua, gehört… Weiterlesen

ZALF forscht am Vulkan Merapi in Indonesien

Wildsiedlung im Schutzwald Foto: Hannes König

Wildsiedlung im Schutzwald Foto: Hannes König

Der Vulkan Merapi auf der indonesischen Insel Java gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Die verheerenden Ausbrüche seit dem 26. Oktober erschüttern die Welt und zeigen menschliche Machtlosigkeit angesichts unkontrollierbarer Naturkatastrophen. Was können die Menschen tun, um die Auswirkungen einer solchen Naturkatastrophe zu mindern? Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. in Müncheberg forscht seit 2007 am Merapi über die nachhaltige Entwicklung von Landnutzung und zur Folgenminderung der Naturkatastrophen.

Vulkanausbrüche, Tsunamis und Erdbeben: Der Distrikt Yogyakarta – einer der bevölkerungsreichsten Distrikte Indonesiens am Fuße des aktiven Merapi – wird von kaum einer Naturkatastrophe verschont. Trotzdem wächst die Region um die Stadt Yogyakarta unaufhörlich, in den letzten 15 Jahren hat sich das Siedlungsgebiet nahezu verdoppelt.… Weiterlesen

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