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Impfstoff

Erdnuss-Allergie: Hauptbestandteile für Impfstoff bestimmt

Unter der Leitung von Professorin Robyn O´Hehir und Professorin Jennifer Roland hat ein Forschungsteam aus Immunologen der Monash University und des Alfred Health Zentrums in Australien die Hauptbestandteile eines sicheren und wirkungsvollen Impfstoffs gegen Erdnussallergie bestimmt.

Die Erdnussallergie gilt als die schwerste Form der Nahrungsmittelallergien, da sie auch lebensbedrohliche anaphylaktische Reaktionen hervorruft. Derzeit sind keine Präventivbehandlungen für Nahrungsmittelallergien bekannt und anaphylaktische Reaktionen erfordern eine sofortige Andrenalininjektion durch den EpiPen.

Bei Menschen, die allergisch auf Wespen- und Bienenstiche reagieren, werden Immuntherapien häufig angewandt. Bei dieser Art der Behandlung werden dem Patienten Proteinextrakte aus dem Gift in immer höheren Dosen verabreicht, um anaphylaktische Reaktionen im Falle eines Stiches zu verhindern. Da die Erdnussallergie aufgrund der Schwere der Reaktion als eine der gefährlichsten… Weiterlesen

Grippe: Kinder mit Grunderkrankungen sollten gegen Influenza geimpft sein

Infektionsepidemiologische Forschung hat einen hohen Stellenwert, um Ursachen, Folgen und die Verbreitung von Infektionskrankheiten besser zu verstehen und gezielte Präventionsmaßnahmen zu empfehlen. In der amerikanischen Fachzeitschrift Emerging Infectious Diseases haben Infektionsepidemiologen des Robert Koch-Instituts eine Studie mit Daten zu schweren und tödlichen Erkrankungen durch pandemische Influenza (Influenza A(H1N1) 2009 oder „Schweinegrippe“) bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. Für diese Gruppe gab es bislang europaweit kaum wissenschaftliche Daten. Die Ergebnisse zeigen deutlich mehr schwere Erkrankungen als in den Jahren zuvor und unterstreichen die Bedeutung der Influenzaschutzimpfung insbesondere für Kinder mit Grunderkrankungen, die von der Ständigen Impfkommission seit Jahren empfohlen wird.

Da derzeit „Influenza A(H1N1) 2009“ dominiert, muss insbesondere beim Vorliegen von Grundkrankheiten auch bei jüngeren Erwachsenen und Kindern weiterhin mit schweren Erkrankungen… Weiterlesen

Über 40 Millionen Dosen H1N1 Impfstoff verfallen in den USA

Laut US Quellen ist bei 40 Millionen in den Vereinigten Staaten gelagerten Dosen des Influenza A/H1N1 Impfstoffs das Haltbarkeits-Datum abgelaufen. Das ist ein Verlust von 260 Millionen Dollar. Weitere 30 Millionen Dosen sollen bald ungenutzt ablaufen.

In Argentinien wurden über 90% der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe geimpft.

Grundlage zur Entwicklung neuartiger Impfstoffe gefunden

Die Ergebnisse einer Forschergruppe des Robert Koch-Instituts sind Grundlage für die Entwicklung neuartiger Impfstoffe, die gezielt die zelluläre Immunantwort mobilisieren. Die Arbeit wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Experimental Medicine veröffentlicht (Bachem et al.: Superior antigen cross-presentation and XCR1 expression define human CD 11c+ DC 141+ cells as homologues of mouse CD8+ dendritic cells). Die Forschungsarbeiten wurden von der Wilhelm Sander-Stiftung unterstützt.

Die derzeitigen Impfstoffe – abgetötete oder abgeschwächte Erreger oder Bestandteile davon – haben ein gemeinsames Funktionsprinzip: sie regen die Herstellung von Antikörpern an, die an die Erreger binden und sie so unschädlich machen. Dieses Impfstoffprinzip hat viele Menschen vor schweren Infektionen bewahrt, etwa vor Pocken, Polio, Influenza oder Masern. Allerdings hat das Impfstoff-Prinzip einen deutlichen Mangel: Es… Weiterlesen

Forschungsergebnisse: Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs?

Schwarzer Hautkrebs könnte vielleicht schon bald erfolgreich behandelt werden – mit Hilfe eines von US-Forschern entwickelten Impfstoffs. In ersten Versuchen wurden 50 Patienten behandelt, die an metastasierendem schwarzem Hautkrebs litten und auf andere Therapien nicht angesprochen hatten. Sie bekamen alle zwei Wochen den Impfstoff Oncovex gespritzt, maximal ein Jahr lang. Bei acht Betroffenen war spätestens nach diesem Zeitraum der Krebs nicht mehr nachweisbar.

Quelle: RP-Online

Vermittler-Rolle der Seife bei Emulsionen

Impfstoffe, medizinische Sprays, möglicherweise aber auch Cremes oder Salben müssen künftig vielleicht neu gemischt werden. Denn die Substanzen, die diese Emulsionen stabilisieren, wirken entweder kaum oder anders als seit gut 100 Jahren gedacht. Physiker des Max-Planck-Instituts für Metallforschung haben festgestellt, dass Tröpfchen in Nano-Emulsionen wie etwa in Impfstoff-Zubereitungen kaum von Detergenzien eingehüllt werden. Detergenzien, zu denen auch Seife gehört, werden Emulsionen zugesetzt, um Öltröpfchen in einer wässrigen Umgebung zu stabilisieren. Sie bestehen aus einem öllöslichen und einem wasserlöslichen Teil und sollen zwischen den beiden Flüssigkeiten vermitteln, indem sie die Oberflächenspannung zwischen ihnen herabsetzen. Das tun sie aber zumindest in Emulsionen mit nanoskopischen Tröpfchen längst nicht so effektiv wie bislang angenommen.

Man darf nicht alles glauben, was in Lehrbüchern steht. Das… Weiterlesen

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