In der aktuellen Stellungnahme setzt sich die Stiftung Kindergesundheit mit einigen besonders hartnäckig wiederholten Einwänden gegenüber Impfungen auseinander:
Krankheiten wie Diphtherie oder Kinderlähmung gibt es bei uns nicht mehr – warum sollte dagegen geimpft werden?
Durch erfolgreiche Impfungen sind gefährliche Krankheiten, wie Pocken, Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus oder Masern heute bei uns selten geworden sind. Sie sind aber (noch) nicht verschwunden. Tetanus-Erreger befinden sich im Erdboden auf der ganzen Welt und sind nicht zu bekämpfen. Kinder in Deutschland erkranken noch immer an dieser lebensbedrohlichen Infektion. Eine Immunität gegen sie ist nur durch die Impfung zu erreichen. Diphtherie-Erreger gibt es noch immer. Sie können von Urlaubsheimkehrern, Geschäftsreisenden oder Einwanderern täglich eingeschleppt werden und sich ausbreiten. Fälle von Kinderlähmung (Polio) sind vor… Weiterlesen
Rechtzeitig vor Reisebeginn sollte sich jeder, wer beruflich oder privat reist, über notwendige Impfungen informieren. „Sechs bis acht Wochen vorher empfiehlt sich der Gang zum Hausarzt, Betriebsarzt oder zum Gesundheitsamt”, erklärt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. „Denn die meisten Impfungen benötigen Tage oder sogar Wochen, bevor ein wirksamer Schutz aufgebaut ist.” Bei einigen Impfungen – zum Beispiel gegen Tollwut – sind zudem mehrere Spritzen mit einem zeitlichen Mindestabstand notwendig. Von so genannten Last-Minute-Impfungen kurz vor dem Abflug rät die Ärztin ab: „Sie sind nur sinnvoll, wenn eine bereits durchgeführte Impfung aufgefrischt wird.” Bei allen anderen ist ein wirksamer Schutz womöglich erst nach oder am Ende der Reise vorhanden. Ein weiteres Problem sind eventuelle Nebenwirkungen, die dann unter Umständen… Weiterlesen