Forscher der Universität Bonn haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der im gesunden Menschen lebenswichtige Immunfunktionen reguliert. In Hungersituationen, die für die Körperzellen Stress bedeuten, schüttet der Körper demnach vermehrt antimikrobielle Peptide aus, um sich zu schützen. Die Wissenschaftler publizieren ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift “Nature” (DOI: 10.1038/nature08698).
T-Zellen, B-Zellen, Antikörper – das ist die bekannte schnelle Eingreiftruppe unseres Immunsystems, wenn Viren und Bakterien uns krank machen. Mit schweren molekularen Geschützen merzen sie die Eindringlinge effektiv aus. Dabei richten die Abwehrsysteme aber auch Kollateralschäden am eigenen Gewebe an, die erst einmal repariert werden müssen.
Damit das Immunsystem nun nicht ständig in höchster Alarmbereitschaft steht und so möglicherweise chronische Entzündungen verursacht, ist an der Grenze zwischen Körper und Außenwelt ein anderes Abwehrsystem… Weiterlesen
(aid) 04.03.2009 – Ist es möglich, von zwei Dollar am Tag zu leben? Erschreckenderweise können weltweit mehr als 2,7 Mrd. Menschen diese Frage beantworten, denn über mehr Geld verfügen sie nicht. Natürlich reicht diese Summe kaum zum satt werden, schon gar nicht seit dem sprunghaften Anstieg der Grundnahrungsmittelpreise in den letzten Jahren. Auch in naher Zukunft werden Lebensmittel laut Experten teuer bleiben – mit schlimmen Folgen. Denn mit jedem Prozentpunkt, den die Preise steigen, wächst die Zahl der mangelhaft ernährten Menschen um 16 Millionen. Wie Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) ausführen, steigen die Preise für Nahrungsmittel, weil die Produktion stagniert und die Nachfrage kräftig wächst. Extreme Trockenheit in wichtigen Anbauländern wie etwa Australien sorgten zwei Jahre in Folge… Weiterlesen
(aid) 12.12.2007- Der Kampf gegen die überflüssigen Pfunde ist für viele eine Tortur. Doch ebenso schwierig wie das Abnehmen selbst ist es, das Gewicht zu halten und nicht ständig dem Jojo-Effekt zu erliegen. Besonders nach einer strengen Diät kann sich das Aufnehmen “alter” Essgewohnheiten verheerend auswirken. Deshalb empfehlen Experten nicht zu hungern, sondern die Ernährung von Anfang an so umzustellen, dass sich auch nach der Abnehmphase damit leben lässt. Planen Sie Ihr Essen und Trinken mit der aid-Ernährungspyramide, achten Sie auf genügend Bewegung, aber auch auf die nötige Entspannung. Denn auch beim Abnehmen und beim Gewicht halten gilt: Am wichtigsten ist es, sich wohl zu fühlen. Leichte Gewichtsschwankungen, gerade nach dem Abnehmen, sind völlig normal. Setzen Sie sich nicht ein… Weiterlesen
(aid) 05.12.2007 – Jeder kennt das Gefühl, Hunger zu haben. Doch es besteht ein entscheidender Unterschied zwischen Hunger und Appetit. Das Verlangen nach einem bestimmten Gericht oder einer Süßigkeit hat mit dem echten Hunger nichts zu tun. Es ist vielmehr eine Art Reflex – häufig ausgelöst durch äußere Reize wie zum Beispiel Werbung oder Düfte. Hunger hingegen ist ein lebenswichtiges Signal des Körpers, wenn er nach Nährstoffen verlangt. Er wird zum Beispiel dann ausgelöst, wenn der Blutzuckerspiegel unter einen bestimmten Wert sinkt. Wer dieses Bedürfnis übergeht, wird schnell unruhig und unkonzentriert. Dauerhafter Hunger führt sogar zu Gesundheitsschäden. In unserer Überflussgesellschaft ist dieses Problem aber in der Regel nicht vorhanden. Menschen essen häufig aus Lust. Anders als Tiere oder Säuglinge können… Weiterlesen