Seit letzten Montag sind die Geflügelbestände in den Sperrgebieten im Süden des Kreises Gütersloh erneut beprobt worden, um festzustellen, ob die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh diese Sperrgebiete aufheben kann. Diese so genannten Aufhebungsuntersuchungen waren leider nur teilweise erfolgreich.
In zwei Betrieben fanden sich Hinweise auf die leichte Form (Low Pathogenic Avian Influenza, kurz LPAI) der Geflügelgrippe. Es handelt sich um einen Betrieb in Rheda-Wiedenbrück-Lintel und einen in Rietberg-Westerwiehe. Der Betrieb in Lintel mit 5.400 Legehennen liegt unweit eines Putenmastbetriebs, bei dem die Geflügelgrippe ebenfalls nachgewiesen worden war. Der Betrieb in Westerwiehe mit rund 20.000 Junghennen und Gänsen liegt in nicht allzu großer Entfernung eines Bestands auf Paderborner Gebiet, in dem die Geflügelgrippe nachgewiesen worden war.
In Lintel… Weiterlesen
In Westerwiehe (Rietberg) gibt es einen neuen Verdachtsfall auf Geflügelgrippe. Nachdem am Wochenende in einem Betrieb 4200 Enten, Gänse und Hühner getötet worden sind, wurden die Tierärzte der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung bei der Umgebungsuntersuchung in zwei direkt aneinander grenzenden Betriebe fündig. (08.06.2011)
In dem einen werden zirka 2500 Legehennen gehalten, in dem anderen zirka 150 bis 200 Gänse und Enten sowie 1000 Küken. Weiterlesen
Bei einem weiteren Geflügelbestand ist die leichte Form (Low Pathogenic Avian Influenza, kurz LPAI) der Vogelgrippe nachgewiesen worden. Im Laufe des Sonntagvormittags wurde damit begonnen, den zirka 4200 Tiere – Enten, Gänse und Hühner – umfassenden Bestand zu töten.
Das Technische Hilfswerk unterstützt die Aktion und baut eine Desinfektionsschleuse auf. Mit der Tötung ist wie bei den vorangegangenen Betrieben eine Firma aus den Niederlanden beauftragt. Ein Sperrgebiet muss nicht eingerichtet werden, der Geflügelbetrieb befindet sich innerhalb des bestehenden Sperrgebiets in Westerwiehe. “Hoffentlich ist dies der letzte Betrieb, in dem wir fündig werden!”, fasst Dr. Bernhard Beneke, Leiter der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh, die bislang vorliegenden Ergebnisse zusammen. Dies wird durch weitere Untersuchungen allerdings noch zu bestätigen sein.… Weiterlesen
Hühner die im Freiland gehalten werden nehmen Dioxine hauptsächlich durch das Aufpicken von Partikeln im Boden auf. In den Eiern kommen Dioxine wegen ihrer Fettlöslichkeit hauptsächlich im dem zu gut einem Drittel aus Fett bestehendem Eidotter vor. Seit Januar 2005 gilt für Eier EU-weit ein Dioxin-Grenzwert von 3 pg TEQ Dioxinen/g Fett oder 6 pg TEQ/g Fett für Dioxine und dioxinähnliche PCB. Bei Stichproben waren Eier von Hühnern in Freilandhaltung meist stärker mit Dioxinen belastet als Eier von Hühnern aus Boden- oder Käfighaltung.
Die Grenzwerte werden bei Freilandhaltung gelegentlich überschritten Man konnte es spätestens nach Nitrofen und Gammelfleisch erahnen. Der nächste tatsächliche und nicht gefühlte Skandal rund um Lebensmittel wartet schon an der nächsten Ecke. Nun ist also Dioxin… Weiterlesen
WIESBADEN – Im 3. Quartal 2010 wurden in Deutschland knapp 2 Millionen Tonnen Fleisch aus gewerblichen Schlachtungen erzeugt, 4,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war für diesen Anstieg die deutliche Zunahme von Schweineschlachtungen ausschlaggebend. Weiterhin steigend ist auch die Erzeugung von Geflügelfleisch, während die Rindfleischproduktion sinkt.
Im 3. Quartal 2010 wurden rund 14,6 Millionen Schweineschlachtungen gezählt: eine Zunahme um 5,6% (+ 774 400 Tiere) gegenüber der Vorjahresperiode. Analog zu der Entwicklung der Schlachtzahlen stieg auch die Schweinefleischerzeugung. Mit einer Steigerung von 5,5% gegenüber der Vorjahresmenge wurde ein Zuwachs der Produktion um 71 300 Tonnen auf 1,36 Millionen Tonnen erzielt.
Die Geflügelfleischerzeugung erhöhte sich im 3. Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6% oder… Weiterlesen
Im Bundesstaat Maharashtra in Indien sind Berichten der Gesundheitsbehörden zur Folge ca. 1200 Schweine, 500 Hühner und 150 Ziegen gestorben. Die Tiere sind innerhalb der letzten 10 Tage an einer noch nicht identifizierten Krankheit gestorben.
Die Tiere sollen nach der grossen Hitzewelle verendet sein.
Betreiber einer Hühnerfarm sagten, dass die Hühner Symptome wie Fieber aufwiesen.
Die Temperaturen schwangten in der Region Maharashtra in den letzten Tagen um die 47 Grad Celsius.
Der Tod der Schweine kommt zu einer Zeit in der sich die indische Regierung darauf einstellt, jeden Verdachtsfall von Schweinegrippe zu untersuchen.
Quelle: headlinesindia.com