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Hochwasserschutz

Hochwasser: 75 Millionen Kubikmeter Wasser durch Talsperren zurückgehalten

„Die landeseigenen Talsperren und Rückhaltesysteme haben während der Schneeschmelze die Pegel unserer Gewässer deutlich reduziert. Damit sind schlimmere Folgen und hohe Schäden verhindert worden“, diese Bilanz zog Umweltminister Frank Kupfer heute (20. Januar 2011) bei der aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag. Nach Berechnungen der Experten haben die Talsperren seit Beginn der Schneeschmelze etwa 75 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten.

So waren im Gebiet der Weißen Elster im Vogtland bereits ab Mitte Dezember rund 7,7 Millionen Kubikmeter zusätzlich zum normal üblichen Hochwasserrückhalteraum für die Aufnahmen des Schmelzwassers frei gemacht worden. Allein an der Talsperre Pirk wurde dazu der Rückhalteraum von 800.000 Kubikmetern auf 7,2 Millionen Kubikmeter erhöht, nahezu der gesamte Betriebsraum der Talsperre stand damit für den Schutz vor Hochwasser zur Verfügung.… Weiterlesen

Sachsen: Landestalsperrenverwaltung auf Schneeschmelze vorbereitet

Talsperren schon seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut

„Die Landestalsperrenverwaltung ist auf die Schneeschmelze vorbereitet“, sagte Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Sieber. „Wir verfolgen täglich den gespeicherten Wasservorrat in der Schneedecke und reagieren sofort auf die aktuellen Werte.“ So stehen derzeit die Hochwasserrückhalteräume aller für den Hochwasserschutz relevanten Talsperren vollständig zur Verfügung. Darüber hinaus wurden verschiedene Anlagen seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut. Auch an den mehr als 3.000 Kilometern Fließgewässer I. Ordnung wird die Lage regelmäßig kontrolliert. Besonderes Augenmerk legen die Flussmeistereien dabei auf vereiste Abschnitte, Wehre und weitere bekannte Gefahrenstellen.

Insgesamt stehen in den Einzugsgebieten der Talsperren derzeit etwa 182 Millionen Kubikmeter Stauraum zur Verfügung, um die Schneeschmelze aufzunehmen. Dieses Volumen ist um etwa ein Drittel größer, als normalerweise für Hochwasserschutzzwecke vorgesehen… Weiterlesen

Hochwasserschutz: Gefahrenbeseitigung an Deichen begonnen

Landestalsperrenverwaltung beseitigt Bäume und Sträucher

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beginnt heute (Montag, 22. November) in den Landkreisen Meißen und Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis mit dem Fällen von Bäumen auf ausgewählten Hochwasserschutzdeichen. Entfernt werden Bäume und Sträucher auf dem Deich sowie innerhalb des fünf Meter breiten Schutzstreifens auf beiden Seiten des Deiches. An besonders akut gefährdeten Abschnitten sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Bäume und Sträucher gefährden die Standsicherheit von Deichen. Die Wurzeln lockern den Boden auf, bilden Strömungskanäle, bieten Unterschlupf für Wühltiere und zerstören Dichtungsschichten. Außerdem kann sich unter ihren Kronen oft keine intakte Grasnarbe als schützende Schicht vor Bodenerosion bilden. All das kann bei Hochwasser zu einer starken Durchströmung, Materialaustrag und -abtrag und im schlimmsten… Weiterlesen

Hochwasser: Hochwasserschutz für Löbau weiter verbessert

Ökologische Gewässerinstandsetzung im Stadtgebiet abgeschlossen

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen hat in der Stadt Löbau einen weiteren Abschnitt der Bauarbeiten zum Hochwasserschutz am Löbauer Wasser beendet. Damit ist der Bereich zwischen der Vorwerkstraßenbrücke und dem Eisenbahnviadukt vor einem Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommen kann (HQ100). Bei einem solchen Hochwasserereignis waren bisher insbesondere die Flächen unterhalb der Altstadt sowie direkt am Gewässer gelegene Bereiche von Überschwemmungen betroffen.

Das Ufer sowie die Sohle des Löbauer Wassers wurden nach gewässerökologischen und naturschutzrechtlichen Anforderungen instandgesetzt. Auf einer Länge von 565 Metern wurden die Ufer naturnah gestaltet und ein Wehr zurückgebaut. Die ökologische Durchgängigkeit am ehemaligen Standort des Wehres wurde durch den Bau einer Fischaufstiegsanlage hergestellt. Der Flussschlauch wurde beräumt und… Weiterlesen

Mit Messboot die Fließgeschwindigkeit in Gewässern untersuchen

Die Fließgeschwindigkeit in Gewässern wird mit Hilfe einer neuen Messtechnologie von Experten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) präzisere und schnellere Messungen durchgeführt. Der Einsatz des Ultraschall-Messgerätes “Acoustic Doppler Current Profiler” (ADCP) kann zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes führen. Nach zwei bereits erfolgreich durchgeführten Messungen im Januar und Februar am Luppewehr (Neue Luppe) in Leipzig findet im März eine weitere in der Neuen Luppe, der Unteren Weißen Elster sowie der Parthe statt. Alle Messungen werden von einer Gruppe aus Experten um Professor Dr.-Ing. Hubertus Milke und M.Sc. Tilo Sahlbach vom Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) der HTWK Leipzig im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) durchgeführt.

Mit der ADCP-Technologie kann der Durchfluss an einem… Weiterlesen

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