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Hochwasserrückhaltebecken

Hochwasser: Für alle sächsischen Flussgebiete bestehen weiterhin Hochwasserwarnungen

Das Landeshochwasserzentrum informiert zur aktuellen Lage

Meteorologische Lage:

Nach vorübergehendem Zwischenhocheinfluss greift ab heute Abend ein Tiefausläufer mit gelegentlichen Niederschlägen auf Sachsen über. Ab der zweiten Wochenhälfte ist mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, die in der Nacht zum Freitag gebietsweise Werte bis 15 Liter pro Quadratmeter erreichen können.

Hydrologische Lage:

Für alle sächsischen Flussgebiete bestehen Hochwasserwarnungen.

Der vorübergehende Zwischenhocheinfluss mit Temperaturen um den Gefrierpunkt hat den Tauprozess in den oberen Lagen deutlich abgeschwächt. Die Hochwassersituation hat sich in den meisten Flussgebieten entspannt.

Weiter angestiegen sind nur die sächsischen Elbepegel und der Pegel Böhlen 1 in der Pleiße. Dieser Wiederanstieg hängt mit der Beendigung der Einleitung in den Speicher Borna und die Hochwasserrückhaltebecken Stöhna und Regis-Serbitz zusammen.

Am Pegel Kleindalzig in… Weiterlesen

Sachsen: Landestalsperrenverwaltung auf Schneeschmelze vorbereitet

Talsperren schon seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut

„Die Landestalsperrenverwaltung ist auf die Schneeschmelze vorbereitet“, sagte Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Sieber. „Wir verfolgen täglich den gespeicherten Wasservorrat in der Schneedecke und reagieren sofort auf die aktuellen Werte.“ So stehen derzeit die Hochwasserrückhalteräume aller für den Hochwasserschutz relevanten Talsperren vollständig zur Verfügung. Darüber hinaus wurden verschiedene Anlagen seit Mitte Dezember kontinuierlich abgestaut. Auch an den mehr als 3.000 Kilometern Fließgewässer I. Ordnung wird die Lage regelmäßig kontrolliert. Besonderes Augenmerk legen die Flussmeistereien dabei auf vereiste Abschnitte, Wehre und weitere bekannte Gefahrenstellen.

Insgesamt stehen in den Einzugsgebieten der Talsperren derzeit etwa 182 Millionen Kubikmeter Stauraum zur Verfügung, um die Schneeschmelze aufzunehmen. Dieses Volumen ist um etwa ein Drittel größer, als normalerweise für Hochwasserschutzzwecke vorgesehen… Weiterlesen

Hochwasser in Niedersachsen regional unterschiedlich

Norden/ Osnabrück/ Hannover – Die Hochwassersituation in Niedersachsen auf Grund der vergangenen Starkregenereignisse fällt regional unterschiedlich aus. Schwerpunktmäßig sind der Raum Osnabrück und das Schaumburger Land betroffen. Der Starkregen mit Wassermengen von teilweise mehr als 50 Millimetern pro Quadratmeter ging insbesondere über dem nördlichen Nordrhein-Westfalen, dem Osnabrücker Land und dem Großraum Hannover mit Schaumburg und dem nordwestlichen Harzvorland nieder. Dementsprechend lagen die Pegelstände der Hase und ihrer Nebenflüsse im Raum Osnabrück heute Vormittag noch über der Meldestufe 3 mit größeren Überschwemmungen. Unterhalb Osnabrücks staut das Hochwasserrückhaltebecken Alfhausen-Rieste bislang über 600.000 Kubikmeter Wasser ein, so dass die Pegelstände der Hase unterhalb des Beckens zwischen Bramsche und Meppen Freitag Vormittag im unkritischen Bereich waren.

Weiter westlich in der Grafschaft Bentheim stiegen die… Weiterlesen

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