In Haiti wird der Ausbruch einer Cholera-Epidemie befürchtet. Das haitianische Gesundheitsministerium habe 135 Patienten verzeichnet, die an den Folgen von Durchfallerkrankungen gestorben sind, sowie über 1000 weitere Infizierte, sagte Catherine Huck, die stellvertretende Direktorin des Büros für die Koordinierung humanitärer Maßnahmen der Vereinten Nationen.
In der Hafenstadt Saint-Marc werden Hunderte wegen Durchfall und Erbrechen im Krankenhaus behandelt, viele von ihnen liegen auf Decken auf einem Parkplatz vor der überfüllten Klinik und erhalten Infusionen wegen Austrocknung. Hilfsorganisationen brachten am Freitag Medikamente und Infusionen in die Region.
Quelle: RP-Online
Die karibische Insel Puerto Rico ist von einen Erdbeben erschüttert worden. Das Erdbeben ereignete sich am Sonntag, den 16.05.2010 um UTC 05:16 und hatte ein Stärke von 5,8. Die Bebentiefe wurde mit 108,5 km angegeben. Das Epizentrum befand sich ca. 7 km von dem Ort Espino (Puerto Rico), ca. 8 km von Mayaguez (Puerto Rico), ca. 54 km von Ponco (Puerto Rico) entfernt. Bis zur der Hauptstadt der Insel San Juan waren es ca. 103 km.
Zur Zeit liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Die karibische Insel Puerto Rico liegt östlich von Haiti.
Quelle: USGS, Iris.edu
Die Spezialstrecke der Mitarbeiterin des Instituts für Ethnologie der Universität Leipzig, die Ethnologin Maria Elisabeth Thiele, sind die afroamerikanischen Kulturen, speziell die Vodou-Religion auf dem amerikanischen Doppelkontinent. “Deshalb hat es mich besonders interessiert, wie die Menschen von New Orleans nach dem Hurrikan Katrina im August 2005 diese verheerende Naturkatastrophe verarbeitet haben. Man hört nach solchen Ereignissen immer viel von (zum Teil nicht erfolgten) Rettungsaktionen, vom Wiederaufbau der Infrastruktur, von wirtschaftlicher Hilfe oder auch von technischen Prognosemöglichkeiten. Aber kaum einer spricht darüber, wie die Opfer selbst das Unfassbare doch irgendwie fassen konnten.”
Deshalb freute sich die junge Forscherin besonders über einen Preis des britischen Leverhulme Trust, der es ihr ermöglichte 2008 selbst nach New Orleans zu gehe. Sie suchte sich eine… Weiterlesen
Ca. 30 km von Port-au-Prince auf Haiti hat sich um 06:26 Uhr UTC am 23. Februar 2010 erneut ein Erdbeben ereignet. Das Beben hatte diesmal eine Stärke von 4,7. Die Bebentiefe wurde mit 10 km angegeben. Erst gestern wurde in der Region ebenfalls ein Beben der Stärke 4,7 registriert.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder erneute Schäden vor.
Haiti befindet sich im westlichen Teil der Insel Hispaniola, einer der Großen Antillen Inseln, gelegen zwischen Puerto Rico und Kuba. Am 12.01.2010 haben Verschiebungen der karibischen Platte und der nordamerikischen Platte für Erdbeben starkem Ausmasses gesorgt. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,0. Das Epizentrum lag ca. 15 km südwestlich von PORT-AU-PRINCE, Haiti und 40 km östlich von Les… Weiterlesen
Um 05:00 Uhr UTC hat sich ca. 45 km westlich von PORT-AU-PRINCE auf Haiti erneut ein Erdbeben ereignet. Das Beben hatte diesmal eine Stärke von 4,6. Die Bebentiefe wurde mit 10 km angegeben.
Haiti befindet sich im westlichen Teil der Insel Hispaniola, einer der Großen Antillen Inseln, gelegen zwischen Puerto Rico und Kuba. Am 12.01.2010 haben Verschiebungen der karibischen Platte und der nordamerikischen Platte für Erdbeben starkem Ausmasses gesorgt. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,0. Das Epizentrum lag ca. 15 km südwestlich von PORT-AU-PRINCE, Haiti und 40 km östlich von Les Cayes, Haiti entfernt. Die Bebentiefe wurde mit 10 km angegeben.
Mittlerweile sind laut Berichten 200.000 Todesopfer zu beklagen.
Die EPGFZ wird als möglicher Auslöser genannt. Die Enriquillo-Plantain Garden… Weiterlesen
Eine Welle der Hilfsbereitschaft ist nach dem Schock des verheerenden Erdbebens von Haiti weitweit ausgelöst worden. Unzählige Menschen haben bei der Naturkatastrophe ihr Leben verloren, wurden verletzt oder obdachlos. Zunächst steht die Katastrophenhilfe im Mittelpunkt der internationalen Bemühungen, aber schon bald wird es an den Wiederaufbau gehen. Erdbeben-Experte Professor Dr. Jürgen Pohl von der Universität Bonn empfiehlt, ihn als Daueraufgabe und Chance zu begreifen. Denn: “Nach dem Beben ist vor dem Beben!”
“Der Wiederaufbau nach einem Erdbeben stellt für die Betroffenen die eigentliche Herausforderung dar”, ist Professor Pohl überzeugt. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Wiederaufbau-Management nach schweren Erdbeben. “Der Wiederaufbau dauert im Regelfall rund zehn Jahre und läuft in vier Phasen ab”, erklärt Professor Pohl. Nach Bergung der… Weiterlesen