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Artikel-Schlagworte: „H1N1/09“

Neue Influenza A/H1N1 in Düsseldorf: Insgesamt 202 bestätigte Fälle

Die neue Influenza A/H1N1 breitet sich in aller Welt zunehmend aus. “Das Düsseldorfer Gesundheitsamt unternimmt alles, um die Infektionsketten zu unterbrechen und die weitere Ausbreitung vor Ort einzudämmen”, erklärt Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Wilfried Kruse. Allen Verdachtsfällen wird nachgegangen, die Kontaktpersonen werden ermittelt und gegebenenfalls auch unter Quarantäne gestellt.

Melden am Düsseldorfer Flughafen ankommende Piloten einen Verdachtsfall auf “Schweinegrippe” an Bord, so wird dem ärztlicherseits nachgegangen. Allerdings nimmt das Virus inzwischen nicht mehr nur das Flugzeug. Auch Busreisende brachten die neue Influenza, beispielsweise aus Spanien, mit.

Bisher (Stand 24. Juli 2009) wurden 159 Düsseldorferinnen und Düsseldorfer positiv gestetet.

Die Gesamtzahl der in Düsseldorf entdeckten Fälle hat sich auf 202 Fälle erhöht.

Die Zahl der seit 29.4.2009 in Deutschland bestätigten Influenza A(H1N1) Fälle beträgt mit Stand  23.07.2009 insgesamt 2844.

Quelle: duesseldorf.de, rki

Prävention: Schleswig-Holstein gibt Empfehlungen zur Schweinegrippe

In den kommenden Wochen wird im Urlaubsland Schleswig-Holstein zur Sommerferienzeit auch ein reger Jugendtourismus erwartet. In den 50 Jugend- und Zeltlagern stehen rund 5.000 Übernachtungsplätze zur Verfügung. 12.000 bis 15.000 Kinder und Jugendliche aus allen Bundesländern werden sich in den Sommermonaten in den Einrichtungen zwischen Nord- und Ostsee erholen.

Da enger Kontakt von Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen die Ansteckungsgefahr mit Infektionskrankheiten begünstigt, gibt das Gesundheitsministerium vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen von Neuer Influenza („Schweinegrippe“) Hinweise zur Prävention. Empfohlen wird

1. zur Vermeidung der Tröpfchen- und Kontaktinfektion:

•Häufiges Händewaschen,
•Verzicht auf körperliche Begrüßungsrituale (Umarmen, „Küsschen“, Händeschütteln),
•Benutzen von Einweg- und persönlichem Geschirr,
•Gebrauch von Einmalhandschuhen bei der Zubereitung von Speisen,
•Verzicht auf gemeinschaftliches „Strohhalmtrinken und Flaschenkreisenlassen“,
•Benutzung und rasche Entsorgung von Einmaltaschentüchern,
•Niesen und Husten „in die Ellenbeuge“ (weg von Kontaktperson).

2. bei Auftreten folgender Symptome telefonische Kontaktaufnahme zu einem/r Arzt/Ärztin:

•hohes Fieber > 38,5° C und
•ausgeprägtes Krankheitsgefühl,
•Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen,
•Hals-, Kopfschmerzen,
•Schnupfen, Husten.

Die Zahl der seit 29.4.2009 in Deutschland bestätigten Influenza A(H1N1) Fälle beträgt mit Stand  23.07.2009 insgesamt 2844.

Quelle: schleswig-holstein.de, rki

Neue Influenza A/H1N1: Bundesländer bestellen Impfstoff

Nach abschließenden Gesprächen mit dem Bund haben die Länder heute (24. Juli) 50 Millionen Impfdosen zur Abwehr der Neuen Grippe (A/H1N1) bestellt. Damit folgen die Gesundheitsminister den entsprechenden Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, die als Vorsorgemaßnahme dazu geraten hatte, zunächst besondere Personengruppen, wie zum Beispiel Asthmatiker, Menschen mit chronischen Krankheiten oder Beschäftigte im Gesundheitswesen zu impfen. Diese Personengruppen umfassen rund 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, dies gilt auch für Schleswig-Holstein. Darüber hinaus besteht im Rahmen der heutigen Bestellung die Option zum Kauf weiterer Dosen, um gegebenenfalls die Gesamtbevölkerung impfen zu können.

Diese freiwillige, bundesweite Impfaktion wird nach einer erwarteten Lieferfrist von acht bis zehn Wochen voraussichtlich im Oktober beginnen. Gegenwärtig befindet sich der Entwurf einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums zwischen Bund und Ländern in der Abstimmung, in der die Leistungspflicht der Krankenkassen sowie weitere Einzelheiten geregelt werden.

Zur heutigen Bestellung erklärte Gesundheitsminister Dr. Christian von Boetticher: „”Mit der heutigen Bestellung setzen wir die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und den Beschluss der Gesundheitsminister zügig um. Mit diesen und den weiteren bisherigen Maßnahmen, zum Beispiel den Pandemieplänen und der Bevorratung mit antiviralen Medikamenten, ist Deutschland gut auf die Neue Grippe vorbereitet!”“

In Schleswig-Holstein sind bisher 97 Erkrankungsfälle mit Neuer Influenza („Schweinegrippe“) nachgewiesen worden.

Die Zahl der seit 29.4.2009 in Deutschland bestätigten Influenza A(H1N1) Fälle beträgt mit Stand  23.07.2009 insgesamt 2844.

Quelle: schleswig-holstein.de, rki

Aktuelle Zahlen zur Neuen Influenza A/H1N1

Seit dem 22.07.2009 sind neu bestätigte Influenza A/H1N1 Infektionen in Deutschland mit 23 Fällen in Baden-Württemberg, 32 Fällen in Bayern, 17 Fällen in Berlin, 8 Fällen in Brandenburg, 3 Fällen in Bremen, 2 Fällen in Hamburg,  37 Fällen in Hessen, 10 Fällen in Mecklenburg-Vorpommern, 165 Fällen in Niedersachsen, 21 Fällen in Nordrhein-Westfalen, 14 Fällen in Rheinland-Pfalz, 17 Fällen im Saarland, 12 Fällen in Sachsen, 6 Fällen in Sachsen-Anhalt, 2 Fälle in Schleswig-Holstein und 20 Fällen in Thüringen verzeichnet worden.

Die Gesamtzahl der seit 29.4.2009 in Deutschland bestätigten Influenza A(H1N1) Fälle beträgt damit 2844.

In der Regel sind die Erkrankungen in Deutschland nach wie vor mild verlaufen.

Quelle: rki


Schweinegrippe: Schwangere wird von Großbritannien nach Schweden geflogen

Eine schwangere Frau, die sich mit dem Influenza A/H1N1 Virus infiziert hatte, wurde von Großbritannien nach Schweden zu einer Spezialbehandlung geflogen.

Nicht das Großbritannien, die Behandlung nicht selber durchführen könnte, es stehen keine Betten für die spezielle Behandlungsmethode zur Verfügung.

Die Schottin wurde zuvor in einer brittischen Klinik intensiv behandelt. Nachdem Sie ein Atemnotsyndrom aufwies, wurde entschieden Sie mit extrakorporaler Membran Oxygenation (ECMO) zu behandeln. Diese Methode ermöglicht es den Blutumlauf des Patienten außerhalb des Körpers durchzuführen, wodurch Sauerstoff dem Blut künstlich hinzufügt wird.

Eine nationale ECMO Station gibt es im Vereinigten Königreich in Leicester. Dort stehen fünf Betten zur Verfügung, die zur Zeit alle belegt sind. Aus diesem Grund wurde die 26-jährige Frau nach Stockholm geflogen, um Sie dort weiter zu behandeln.

Die gemeinsame Nutzung von Einrichtungen wird nach pan-europäischen Absprachen ermöglicht, wodurch ein Bett für die spezielle Behandlungsmethode in Stockholm zur Verfügung stand.

Laut der Gesundheits-Staatssekretärin Nicola Sturgeon, hat die Frau schwere Komplikationen erlitten und benötigt dringend eine hoch spezialisierte Behandlung.

Die Behandlung in Schweden könnte ihr das Leben retten.

Quelle: bbc, telegraph, scotsman

Wer größere Menschenansammlungen meidet, kann sein Infektionsrisiko verringern

Zusätzlich zu den bereits gemeldeten drei Fällen im Kreis Coesfeld haben sich aktuell (22.07.) sieben weitere Verdachtsfälle als tatsächliche Infektionen mit dem Influenza-Erreger A/H1N1 herausgestellt. In fünf weiteren Verdachtsfällen steht eine Laborbestätigung noch aus. „Bei allen zehn Erkrankungen ist der Verlauf sehr milde; alle Betroffenen können ambulant zu Hause behandelt werden“, berichtet Dr. Heinrich Völker-Feldmann, der Leiter des Kreisgesundheitsamtes.

Bei den neu Betroffenen handelt es sich um Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren; sie stammen aus Nordkirchen, Olfen, Rosendahl und Senden. Damit ist nun das gesamte Kreisgebiet betroffen. Die Erkrankten wurden zuhause isoliert und stehen in ständiger Verbindung mit dem Kreisgesundheitsamt. Dazu Dr. Völker-Feldmann: „Den individuellen Verlauf beobachten wir sehr genau.“ Die Kontaktpersonen der Erkrankten wurden ermittelt und unterrichtet. Der Großteil der Neuerkrankungen ist bei Urlaubsrückkehrern aus Spanien aufgetreten, teilt das Kreisgesundheitsamt weiter mit. „Jetzt, in der Hauptreisezeit, Diesen Beitrag weiterlesen »

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