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KMA durch Sonnensturm soll laut Prognosen die Erde streifen

Die Sonne in Echtzeit

Die Sonne in Echtzeit - Nasa/SDO

Der National Weather Service gab bekannt, dass am 07.06.2011 eine starke geomagnetische Sturm-Aktivität der Sonne aufgetreten ist. Die Flugbahn des CME soll die Erde streifen. Der Sonnensturm soll nach Prognosen zu geomagnetischen Stürmen führen, die zwischen 24 und 48 Stunden dauern konnen. Es handelt sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006.

Dieser ungewöhnlich heftige Sonnensturm könnte Satelliten ausfallen lassen, elektrische Geräte zerstören sowie den GPS-Empfang und die Stromversorgung stören. Eventuell werden spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag zu beobachten sein.

Ein Koronaler Massenauswurf (KMA), englisch Coronal Mass Ejection (CME), ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird.

Quelle: NOAA, SWPC, Wikipedia

Kriechen statt Brechen: Unterkruste verformt sich weiträumig – Erdbebenwellen analysiert

RUB-Forscher analysieren Erdbebenwellen in der Ägäis
Nature Geoscience: Mineralausrichtung hält sich Millionen Jahre

Während sich an der Erdoberfläche Verformungen in lokalen Brüchen und Beben entladen, finden in der Unterkruste eher großflächige, kriechende Bewegungen statt. Diese These stützen Ergebnisse eines Geowissenschaftler-Teams aus Bochum, Potsdam, Kiel und Dublin.

Die Forscher, darunter Prof. Dr. Wolfgang Friederich (Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik der RUB), haben mehrere Jahre lang Erdbebenwellen in der Ägäis aufgezeichnet und anhand ihrer Geschwindigkeit Rückschlüsse auf die Kristallausrichtung tieferer Erdschichten gezogen. In der südlichen Ägäis, die in den letzten fünf Millionen Jahren nur schwachen Deformationen unterworfen war, hat sich überraschenderweise die Ausrichtung früherer Deformationen erhalten. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe von Nature Geoscience.

Untersuchungen am Ort des Zusammenstoßes… Weiterlesen

War das starke Erdbeben in Chile vorhersehbar?

Der komplizierte Bruchverlauf, den das Erdbeben in Concepción (Chile) vom 27. Februar 2010 nahm, war bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar. GPS-Beobachtungen aus den Jahren vor dem Beben zeigten das Muster der Spannungen, die sich durch die Plattenbewegungen der letzten 175 Jahre in diesem Bereich angesammelt hatten. Die aus Beobachtungen abgeleitete Spannungsverteilung korreliert in hohem Maße mit der späteren Bruchverteilung. Durch das Beben wurde sehr wahrscheinlich alle Spannungen abgebaut, die sich seit dem letzten, von Charles Darwin beobachteten Beben in dieser Region im Jahre 1835 aufgestaut hatten. Das macht ein vergleichbares Starkbeben an dieser Stelle in naher Zukunft unwahrscheinlich. Dieses Ergebnis stellen Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ (Helmholtz-Gemeinschaft) in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „Nature“ (09. 09. 2010) vor.

„Das… Weiterlesen

Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X: Abtastung der Erdoberfläche

Am 21.06.2010 wurde der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X von dem Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) auf seine Umlaufbahn in 514 km Höhe gebracht. Mit an Bord ist das vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ entwickelte Navigationsinstrument TOR. TanDEM-X soll Daten der Höhe der Erdoberfläche mit bisher unerreichter Auflösung erfassen. Die technische Grundlage dafür ist das TOR-Instrument, ohne welches die Mission nicht möglich wäre.

Um die angetrebte Genauigkeit zu erreichen, tasten die beiden nahe beieinander fliegenden Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X mit Radar-Verfahren die Erdoberfläche ab. Kennt man den Abstand der beiden Satelliten voneinander, kann aus dieser Dreieckskonstellation die Höhenerhebung der Erdoberfläche bestimmt werden. Daher ist die Bestimmung des Abstands der Satelliten von entscheidender Bedeutung. Dazu dient das TOR-Instrument.

Bei der Erstellung der Höhenmodelle (Digital Elevation Models,… Weiterlesen

Kontinent-Kollision: Wenn sich Spannungsfelder aufgebaut haben

In Chile bebte am 27.02.2010 frühmorgens die Erde. Die massive Katastrophe zerstörte viele Küstenorte und weite  Teile von Concepción, eine der größsten Städte Chiles. Auch die Hauptstadt Santiago erlitt erhebliche Schäden. Hunderte Menschen fanden den Tod, etwa 2 Millionen weitere waren direkt betroffen von Verletzungen, Überschwemmungen, Obdachlosigkeit. Es war das fünftstärkste Beben, das seit Beginn der instrumentellen Aufzeichnungen Anfang des vergangenen Jahrhunderts weltweit gemessen wurde. Fünf Tage zuvor verteidigte der chilenische DAAD-Doktorand Marcos Moreno an der TU Berlin seine Dissertation, in der er das nächste große Erdbeben nördlich seiner Heimatstadt Concepción bereits prophezeite.

“In der Tat kam das Erdbeben nicht unerwartet. Die stärksten Beben ereignen sich stets an den Rändern kontinentaler tektonischer Platten, unter denen eine schwerere ozeanische Platte abtaucht”,… Weiterlesen

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