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In Partnerschaft mit

GPS-Station

Deutschland übergibt Tsunami-Frühwarnsystem an Indonesien

6 Jahre nach der Tsunamikatastrophe vom Dezember 2004 übergibt eine deutsche Delegation heute das deutsch-indonesische Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean (GITEWS) in Jakarta an Indonesien. Das Projekt endet für die deutschen Beteiligten also plangemäß zum 31. März 2011. Indonesien übernimmt damit die alleinige Verantwortung für das Gesamtsystem.

Das Warnsystem hat bereits 2008 den Betrieb aufgenommen und ist seitdem ausgebaut und optimiert worden. Seitdem wurden mehr als zehn Tsunami-Ereignisse erfasst und Warnungen ausgegeben. Auch der jüngste Tsunami an der japanischen Küste, obwohl einige Tausend Kilometer entfernt, wurde von dem System registriert.

„Mit dem Warnsystem trägt die Bundesrepublik Deutschland dazu bei, dass das Leben der Menschen in den wiederaufgebauten Küstenregionen in Zukunft besser geschützt werden kann“, erklärt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel,… Weiterlesen

Erdbeben in Chile: Verschiebung und Deformation der Kontinentalplatten deutlich erkennbar

Wien (TU). – Die Forschungsgruppe “Höhere Geodäsie” am Institut für Geodäsie und Geophysik der Technischen Universität (TU) Wien hat seit dem Erdbeben in Chile im Februar 2010 an globalen Vermessungen mitgearbeitet. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Drehgeschwindigkeit der Erde geringfügig langsamer geworden ist und die Tage um 0,3 Mikrosekunden länger wurden.

Verschiebung und Deformation der Kontinentalplatten deutlich erkennbar

Am 27. Februar 2010 zerstörte eines der stärksten Erdbeben der letzten Jahrzehnte (Magnitude 8,8) große Teile der drittgrößten chilenischen Stadt Concepción und deren Umland. Experten am Institut für Geodäsie und Geophysik der TU Wien haben an zentraler Stelle zu den wichtigen geodätischen Messungen beigetragen, die vor und nach dem Erdbeben durchgeführt wurden. Hochpräzise geowissenschaftliche Messungen spielen in der Geodäsie (Vermessung der Erde)… Weiterlesen

Chile nach Erdbeben: Erdverschiebung der Mess-Station in Concepción

Eine Verschiebung der Mess-Station um rund drei Meter in der chilenischen Stadt Concepción haben aktuelle Messungen des Deutschen Geodätischen Forschungsinstituts bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach dem schweren Erdbeben ergeben . Dies ist die größte Punktverschiebung seit Beginn des Forschungsprojekts vor 14 Jahren.

Das Deutsche Geodätische Forschungsinstitut (DGFI) bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften führt Forschungsarbeiten zur Beobachtung und Analyse globaler Veränderungen der Erde aus. Ein Schwerpunkt seines Programms ist die kontinuierliche Berechnung der Positionen eines Netzes von GPS-Stationen in Lateinamerika im Rahmen einer internationalen Kooperation. Wöchentlich werden die Koordinaten von etwa 200 Messpunkten berechnet, die als Grundlage für verschiedene Anwendungen (z. B. Landesvermessung, Kataster, Navigation, Geoinformation) und Forschungsprojekte (z. B. globaler Klimawandel, Geodynamik, Erdkrustendeformationen) dienen.

Eine der Stationen,… Weiterlesen

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