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Golf von Mexiko

Bohrinsel-Unfall: Treuhandfonds für Folgen der Ölpest

Bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus hat die Führung des Ölkonzerns BP erhebliche finanzielle Zusagen an Leidtragende der Ölpest im Golf von Mexiko gemacht. Der britische Konzern werde 20 Milliarden Dollar in einen unabhängigen Treuhandfonds einzahlen, aus dem Entschädigungsforderungen von Bürgern und Unternehmen beglichen werden sollen, sagte Obama am Mittwoch in Washington. Ein weiterer Fonds über 100 Millionen Dollar soll Verdienstausfälle von Ölarbeitern im Golf von Mexiko ausgleichen, die wegen des derzeitigen Bohrmoratoriums in der Region ihren Erwerb verloren haben. BP-Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg kündigte nach dem Treffen mit Obama an, sein Konzern werde in diesem Jahr keine Dividenden mehr auszahlen.

Quelle: RP-ONLINE

Ölleck: Öl-Verteilung über den Golfstrom?

Ausbreitung eines passiven Farbstoffs, der an der Stelle des Öllecks über die oberen 20 Meter Tiefe ausgebracht wurde, in einem Ozeanmodell. Die Farbschattierung spiegelt die Abschwächung der Konzentration wider. Quelle: NCAR.

Ausbreitung eines passiven Farbstoffs, der an der Stelle des Öllecks über die oberen 20 Meter Tiefe ausgebracht wurde, in einem Ozeanmodell. Die Farbschattierung spiegelt die Abschwächung der Konzentration wider. Quelle: NCAR.

Derzeitige Modell – Rechnungen mit einem hochauflösenden Ozeanmodell zeigen, dass sich das zur Zeit im Golf von Mexiko entweichende Öl über den Golfstrom innerhalb weniger Monate bis weit in den Atlantik ausbreiten könnte. Initiatoren der Studie sind Wissenschaftler vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, USA und vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel.
Die Rechnungen wurden am Los Alamos National Laboratory (LANL), USA durchgeführt.
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