Mit den Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Gewässerqualität beschäftigt sich eine Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Hier wurden der Einsatz von Insektiziden und die Auswirkung auf die Gewässer in der EU im Jahr 1990 einem Klimawandel- und Landnutzungsmodell für das Jahr 2090 gegenübergestellt: mit alarmierendem Ergebnis. Bis zu 23 Mal mehr Insektizide als heute könnten in einigen Gebieten Europas eingesetzt werden, wenn die Temperaturen weiter ansteigen. Der Grund: Höhere Temperaturen führen bei Insekten zu einer höheren Entwicklungsgeschwindigkeit und einer besseren Überlebensrate im Winter. Mehr Insektizide auf den Feldern bedeuten aber auch mehr Insektizide, die etwa durch Regenwasser in die Gewässer gelangen könnten – mit entsprechenden Auswirkungen auf Wirbellose und andere Wasserbewohner. Neben den jetzt schon stark belasteten Ländern… Weiterlesen
Die Deutsche Wildtier Stiftung rät zu Basilikum im Blumentopf gegen die Plagegeister
Die wochenlangen Regenfälle dieses Sommers haben überall in Deutschland ideale Brutplätze für Mücken geschaffen. „Sie legen alle paar Tage zwischen 80 und 200 Eier in stehende Gewässer. In großen Pfützen und auf überschwemmten Wiesen schlüpft jetzt gerade die nächste Generation der Plagegeister, die uns an lauen Sommerabenden zu schaffen machen“, erklärte Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Die Expertin hat simple Tricks parat, wie man sich vor juckenden Stichen schützen kann. „Basilikum im Blumentopf, der Verzicht auf Parfüm und andere Duftstoffe, hilft gegen den Stechangriff der Mücken“, sagt sie.
Blutgruppe, Alter und Geschlecht der Opfer sind für Mücken ziemlich bedeutungslos. Aber der Atemgeruch des „Blutspenders“ ist ein… Weiterlesen
Bingen am Rhein (Deutschland), 01.08.2011 – Gleich drei Schiffsunfälle blockierten den Rhein zwischen Oberwesel an der Loreley und Bingen am Rhein. Die Sperrung konnte Freitagabend um 20:05 Uhr laut Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen aufgehoben werden. Der erste Schiffsunfall mit einem Gütermotorschiff, das mit 1.800 Tonnen Kies beladenen war, ereignete sich bereits am Donnerstag. Das Binnenschiff war vermutlich aufgrund eines technischen Defektes bei Oberwesel in der Nähe der Loreley auf Grund gelaufen und leck geschlagen. Es musste teilweise ausgepumpt werden. Der zweite Schiffsunfall bei Trechtingshausen in der Nähe von Bingen war unterdessen laut Polizei weit weniger kompliziert. Der ebenfalls mit Kies beladene Frachter hatte sich am Rheinufer festgefahren, blockierte aber nicht die Fahrrinne und konnte den Angaben zufolge problemlos befreit werden.… Weiterlesen
In Abstimmung mit dem Eigentümer der derzeit nicht bestellten Bahnstrecke von Liebenwalde nach Wensickendorf, der Niederbarnimer Eisenbahn AG, wurde der Überbau der Eisenbahnbrücke Kreuzbruch um 50 cm angehoben. Hintergrund der Anhebung ist die Verbesserung der Durchfahrtshöhe für die Schifffahrt.
Mit Wiedereröffnung der Schleuse Lehnitz, am 05.02.2011 ist nun der eingeschränkte 2-lagige Containerverkehr von Eberwalde nach Berlin und weiter in Richtung Westen möglich. Je nach Schiffsgröße können perspektivisch einmal bis zu 96 Container (TEU*) mit einem Schiff transportiert werden. Zur Weiterführung eines 2-lagigen Containerverkehres in Richtung Szczecin (Stettin) und damit zur Ostsee sind noch 2 weitere Brücken zu ersetzen und die Inbetriebnahme des neuen Schiffshebewerkes in Niederfinow abzuwarten.
Für die Klosterbrücke, ca. 2 km vor Niederfinow ist der Baubeginn noch in… Weiterlesen
Durch Peil- und Baggerarbeiten über die Wochenarbeitstage hinaus ist es dem Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt gelungen, den Verkehr nach den beiden Hochwasserwellen auf dem Main zwischen Bamberg und Steinbach oberhalb Lohr bereits am Wochenende wieder freizugeben. Dadurch konnten Anlieferungen in die Häfen Schweinfurt und Würzburg sowie Schiffsabfahrten aus dem Hafen Bamberg kurzfristig realisiert werden.
Zu Wochenbeginn werden die Bemühungen der Wasserstraßen-Verwaltung nochmals verstärkt, um auch die starken Anlandungen von Schwemmgut im Main-Donau-Kanal und auf der Strecke bis Frankfurt schnellstmöglich zu beseitigen.
Quelle: WSA Schweinfurt
Die milden, fast frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen führten dazu, dass auch der Main-Donau-Kanal in diesem Jahr massiv vom Hochwasser betroffen war und immer noch ist. Die Schneeschmelze zum einen und die parallel dazu einsetzenden sehr ergiebigen Niederschläge zum anderen haben sämtliche Zuflüsse zum Main-Donau-Kanal in reißende Bäche und Flüsse verwandelt. Der Grenzwert des Schifffahrtspegels Bamberg wurde extrem überschritten, so dass die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal seit 12.01.2011 zwischen Bamberg und der Schleuse Hausen komplett eingestellt werden musste.
Nachdem die erste Hochwasserwelle durch war, ergaben notwendige Kontrollpeilungen durch das WSA Nürnberg, dass im Bereich der Schleuse Hausen enorme Sand- und Geschwemmselmassen in die Fahrrinne der Schifffahrt gelangt sind. Noch bevor mit weiteren Maßnahmen begonnen werden konnte, rollte jedoch schon eine… Weiterlesen