29.05.2009 – Das BfR rät: Kleine Kinder sollten keine Rohmilch trinken
Bauernhöfe sind gerade in der Sommerzeit beliebte Ausflugsziele für Kindergartengruppen und Schulklassen. Manchmal hat der Ausflug jedoch unerwünschte Folgen: Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) werden immer wieder Krankheitsausbrüche gemeldet, die durch den Verzehr von Rohmilch während solcher Ausflüge ausgelöst werden. Rohmilch kann Krankheitserreger wie EHEC-Bakterien oder Campylobacter enthalten. Die Bakterien lösen Infektionen aus, die insbesondere bei kleinen Kindern zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können. Milch ist ein hochwertiges Lebensmittel mit vielen Nährstoffen, die Kinder zum Wachsen brauchen. Aber: „Rohmilch sollte unbedingt vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden, damit Kinder nicht an einer Lebensmittelinfektion erkranken“, empfiehlt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR.
Das BfR erhält über das bundesweite… Weiterlesen
(aid) 10.09.2008 – Seit dem 1. September gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte für die Pestizidbelastung von Futter- und Lebensmitteln. Schon im Vorfeld hatte es dazu heftige Kritik gegeben, denn nach einer Studie von Greenpeace und der österreichischen Organisation Global 2000 sind fast 700 der neuen EU-Grenzwerte für Obst und Gemüse zu hoch angesetzt. Durch die Angleichung der Pestizid-Höchstmengen in der EU seien in der Regel die geringeren deutschen Grenzwerte durch die meist weit höheren EU-Grenzwerte ersetzt worden. Für die Studie waren die 170.000 von der Kommission festgelegten Pestizid-Grenzwerte überprüft worden. Bei 570 Grenzwerten von Obst und Gemüse wird nach Angaben von Greenpeace die Akute Referenzdosis (ARfD) für Kinder überschritten. Die EU-Kommission und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatten dies… Weiterlesen
(aid) 07.05.2008 – Menschen mit Bluthochdruck oder Herzkrankheiten sollten den Konsum von Energydrinks vorsorglich einschränken, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Für Kinder, Schwangere, Stillende und koffeinempfindliche Personen sind solche Getränke nicht geeignet. Die Wissenschaftler bekräftigen ihre frühere Empfehlung, das Etikett mit vorbeugenden Warnhinweisen für Risikogruppen zu versehen. Bis vor wenigen Jahren stand dort “wegen des erhöhten Koffeingehaltes nur in begrenzten Mengen verzehren”. Nun müssen Hersteller lediglich auf den “erhöhten Koffeingehalt” und die Koffeinmenge hinweisen. Energydrinks sind koffeinhaltige Limonaden, die meist Stoffe wie Taurin, Inosit und Glucuronolacton enthalten. In die aktuelle Bewertung wurden neuere Ergebnisse einbezogen. Anhand dieser Daten kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Verzehr der Energydrinks möglicherweise mit gesundheitlichen Beschwerden wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen und Nierenversagen zusammenhängt. In Kombination… Weiterlesen