Ob aus Kürbiskernen, Erdnüssen, Leinsamen, Milch, Schlachttieren oder Meerestieren – je nach Rohstoff gibt es sehr unterschiedliche Fettsäurezusammensetzungen. Die Qualität des Fetts lässt sich nach verschiedenen Kriterien beurteilen. Vieles ist einfach eine Geschmacksfrage. Geht es aber um den Gesundheitswert sind vor allen zwei Punkte entscheidend: woher ein Fett stammt und wie intensiv es verarbeitet ist. Fette können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein. Als gesund gelten Fette, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Je mehr ungesättigte Fettsäuren, umso flüssiger ihre Konsistenz. Kokos- und Palmkernfett enthalten beispielsweise rund 80 Prozent gesättigte Fettsäuren. Sie sind daher fest und nicht zu empfehlen. Andere pflanzliche Rohstoffe liefern hingegen die als Öle bezeichneten flüssigen Fette. Reine Pflanzenöle enthalten eine Reihe gesunder Fettbegleitstoffe wie Vitamin A und… Weiterlesen
Nahrungsfette, gesunde und weniger gesunde, kann man mit ein paar Grundkenntnissen der Fettchemie leicht unterscheiden. Hauptbestandteil der Fette ist eine Verbindung aus dem Alkohol Glycerin und ein bis drei Fettsäuren. Der chemische Aufbau dieser Fettsäuren und deren mengenmäßige Zusammensetzung sind für jedes Fett ein charakteristisches Bewertungskriterium: das so genannte Fettsäureprofil. Dieses bestimmt, ob ein Fett flüssig oder fest und damit besonders gesund oder weniger wichtig für den Körper ist. Fettsäuren sind kettenförmige Verbindungen (Moleküle) unterschiedlicher Länge, die hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Jedes Kohlenstoffatom kann vier Bindungen eingehen, der Wasserstoff nur jeweils eine. Bei den gesättigten Fettsäuren sind die Kohlenstoffatome jeweils über eine einfache Bindung miteinander verknüpft. Die verbleibenden zwei Bindungsstellen jedes Kohlenstoffatoms besetzen Wasserstoffatome. So ein Molekül richtet… Weiterlesen
(aid) 18.03.2009 – Sieben dänische Organisationen, unter ihnen die Dänische Krebsgesellschaft, die Dänische Herzstiftung und der Verbraucherrat haben die Kampagne “StopGDA” gestartet. Sie wollen verhindern, dass die GDA-Kennzeichnung Bestandteil der geplanten europäischen Lebensmittelinformationsverordnung wird. GDA steht für “Guideline Daily Amounts”, zu deutsch: Richtwert für die Tageszufuhr und findet sich auf immer mehr Lebensmittelverpackungen in Form von kleinen Tonnen oder Kreisen. Das Kennzeichnungsmodell wurde ursprünglich vom Europäischen Verband für Lebensmittel und Getränke, CIAA entwickelt und wird mittlerweile von großen Herstellern und manchen Handelsketten eingesetzt. Mit diesem System können Verbraucher erkennen, welchen prozentualen Anteil Fett, Zucker, Salz, gesättigte Fettsäuren und Energie ein Lebensmittel liefert, vorausgesetzt man isst oder trinkt nur eine Portion und hat den Tagesbedarf einer erwachsenen Frau. Die Website der… Weiterlesen