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Umweltkontaminanten in Lebensmitteln – BfR-Forschungsprojekt zur Aufnahme von Schwermetallen und Dioxinen abgeschlossen

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten“ (LExUKon) liegt vor. In dem Projekt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Forschungs- und Beratungsinstituts für Gefahrstoffe (FoBiG) und der Universität Bremen berechnet, welche Mengen Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) Verbraucherinnen und Verbraucher üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen. Hauptquelle für die Cadmiumaufnahme sind demnach Gemüse und Getreide. Blei nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher in erster Linie über Getränke und Getreide auf. Methylquecksilber ist hauptsächlich in Fisch enthalten, während für Dioxine und PCB vor allem Milchprodukte und Fleisch ausschlaggebend sind. „Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von hoher Bedeutung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Damit können wir das Ausmaß einer… Weiterlesen

Das Gegurke um die Norm: Obst und Gemüse darf wachsen, wie es will

Sie war das Symbol für den Bürokratismus schlechthin. Die vor zwanzig Jahren verabschiedete Verordnung 1677/88 der Europäischen Union. In ihr waren zum Beispiel Formulierungen über Größe und Krümmung der Salatgurke verewigt. Die Gurke müsse “gut geformt und praktisch gerade sein mit einer maximalen Krümmung von zehn Millimeter auf zehn Zentimeter Länge”. Diese Normung gehört nun der Vergangenheit an. Seit dem 1. Juli 2009 sind 26 der insgesamt 36 speziellen Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse gestrichen. Das könnte zu allgemeiner Freude über den Bürokratieabbau führen. Wenn man aber etwas näher hinschaut, ist ein eindeutiges Urteil nicht mehr ganz so einfach zu fällen. Die weiterhin geltenden zehn Einzelnormen umfassen nämlich Obst- und Gemüsearten, die etwa 75 Prozent des europaweiten Handels ausmachen: Äpfel,… Weiterlesen

Das Gegurke um die Norm: Obst und Gemüse darf wachsen, wie es will

Sie war das Symbol für den Bürokratismus schlechthin. Die vor zwanzig Jahren verabschiedete Verordnung 1677/88 der Europäischen Union. In ihr waren zum Beispiel Formulierungen über Größe und Krümmung der Salatgurke verewigt. Die Gurke müsse “gut geformt und praktisch gerade sein mit einer maximalen Krümmung von zehn Millimeter auf zehn Zentimeter Länge”. Diese Normung gehört nun der Vergangenheit an. Seit dem 1. Juli 2009 sind 26 der insgesamt 36 speziellen Vermarktungsnormen für Obst und Gemüse gestrichen. Das könnte zu allgemeiner Freude über den Bürokratieabbau führen. Wenn man aber etwas näher hinschaut, ist ein eindeutiges Urteil nicht mehr ganz so einfach zu fällen. Die weiterhin geltenden zehn Einzelnormen umfassen nämlich Obst- und Gemüsearten, die etwa 75 Prozent des europaweiten Handels ausmachen: Äpfel,… Weiterlesen

Schlaganfall-Risiko um die Hälfte senken: Viel Obst und Gemüse, wenig Alkohol

(aid) 04.03.2009 – Ein gesunder Lebensstil mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan und ausreichend Bewegung kann das Risiko für Schlaganfall deutlich senken. Das lassen Daten der EPIC-Norfolk-Studie (European Prospective Investigation of Cancer) vermuten. Die Mediziner hatten mehr als 20.000 britische Teilnehmer ab vierzig Jahren für einen Zeitraum von rund einem Jahrzehnt begleitet. Zu Beginn der Studie machten die Probanden Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten und nahmen an medizinischen Untersuchungen teil. Der Obst- und Gemüseverzehr wurde anhand der Vitamin C-Konzentration im Blut eingeschätzt. Die Wissenschaftler definierten vier Kriterien für einen gesunden Lebensstil: Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag (Vitamin C-Blutkonzentration: mindestens 50 µmol/l), täglich sportliche Aktivitäten, moderater Alkoholkonsum und Nichtrauchen. Bei Probanden, die keinen dieser… Weiterlesen

Krumme Gurken in der EU wieder erlaubt: 26 Vermarktungsnormen werden abgeschafft

(aid) 19.11.2008 – Für 26 Arten von Obst und Gemüse wird es künftig keine Vermarktungsnormen mehr geben. Das sieht ein Vorschlag der EU-Kommission vor, der bei 16 Gegenstimmen am 12. November 2008 von den EU-Mitgliedstaaten angenommen wurde. Die krumme Gurke und anderes nicht der “Norm” entsprechendes Obst und Gemüse darf dann wieder in den Verkauf kommen und profitiert von den Bemühungen, die EU-Regeln zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen. Die 26 Erzeugnisse, für die die Normen aufgehoben werden, sind: Aprikosen, Artischocken, Spargel, Auberginen, Avocados, Bohnen, Rosenkohl, Karotten, Blumenkohl, Kirschen, Zucchini, Gurken, Zuchtpilze, Knoblauch, Haselnüsse in der Schale, Kopfkohl, Porree, Melonen, Zwiebeln, Erbsen, Pflaumen, Staudensellerie, Spinat, Walnüsse in der Schale, Wassermelone und Chicoree. Für zehn Arten von Obst und Gemüse bleiben die… Weiterlesen

Streit um Pestizid-Höchstmengen: EU-Grenzwerte höchst unterschiedlich bewertet

(aid) 10.09.2008 – Seit dem 1. September gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte für die Pestizidbelastung von Futter- und Lebensmitteln. Schon im Vorfeld hatte es dazu heftige Kritik gegeben, denn nach einer Studie von Greenpeace und der österreichischen Organisation Global 2000 sind fast 700 der neuen EU-Grenzwerte für Obst und Gemüse zu hoch angesetzt. Durch die Angleichung der Pestizid-Höchstmengen in der EU seien in der Regel die geringeren deutschen Grenzwerte durch die meist weit höheren EU-Grenzwerte ersetzt worden. Für die Studie waren die 170.000 von der Kommission festgelegten Pestizid-Grenzwerte überprüft worden. Bei 570 Grenzwerten von Obst und Gemüse wird nach Angaben von Greenpeace die Akute Referenzdosis (ARfD) für Kinder überschritten. Die EU-Kommission und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatten dies… Weiterlesen

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