Berlin, 26. Juli 2011 – Im Jahr 2010 hat die Menschheit fast 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen. Es gab keine verbindlichen Vereinbarungen, die weltweiten Emissionen des Treibhausgases zu senken. Der Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Prof. Dr. Gerhard Adrian, bilanziert deshalb auf der jährlichen Klima-Pressekonferenz der Bundesbehörde: „Das Jahr 2010 war kein gutes Jahr für den weltweiten Klimaschutz. Die bestehenden Minderungszusagen und Maßnahmen reichen nicht aus, die Erderwärmung bis 2100 auf zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.“ Hinzu komme, dass durch die verbesserte Luftqualität in diesem Jahrhundert mit einem zusätzlichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um ein Grad zu rechnen sei. Adrian: „Wenn wir das Ruder nicht schnell herumreißen – und zwar international verbindlich vereinbart –… Weiterlesen
Gestern hatte ein Erdbeben der Stärke 7,0 die Südinsel von Neuseeland erschüttert.
Das Epizentrum lag ca. 55 km von der Stadt Christchurch auf Neuseeland (Südinsel) entfernt.
Nach diesem starken Erdbeben wurde die Region noch von zwei weiteren Beben mit Stärken über 5,0 erschüttet. Am 03.09. um 16:52 UTC mit 5,1 (also kurz nach dem starken Beben) und heute, am 04.09. um 04:55 UTC mit einer Stärke von ebenfalls 5,1.
Die Behörden haben Bewohner der zerstörten Stadt Christchurch in Neuseeland evakuiert. Der Premierminister John Key kam nach Christchurch um sich Vorort ein Bíld von den Schäden in der Stadt zu machen.
Der Ausnahmezustand wurde ausgerufen. Christchurch ist die zweitgrößte Stadt im Land.
Fassaden von Gebäuden sind zusammengebrochen und Autos wurden von… Weiterlesen
Obwohl das Risiko starker Erdbeben in der Schweiz als mässig eingestuft wird, zeigt die Geschichte, dass grosse Beben auch hier möglich sind. Und: Nur die wenigsten Gebäude sind hier zu Lande so gebaut, dass sie dies unbeschadet überstehen würden. Am Empa-Wissenschaftsapéro informierten Fachpersonen darüber, was getan werden kann, um Gebäude für solche Katastrophen zu wappnen.
Zunächst einmal gab es Beruhigendes zu hören. «Nicht jede Generation wird in der Schweiz von einem Erdbeben betroffen», so Donat Fäh vom Schweizerischen Erdbebendienst zur seismischen Gefährdung in der Schweiz. Trotzdem könnte sich ein grosses Beben wie 1356 in Basel oder 1855 in Visp mit einer Stärke von sieben beziehungsweise fast neun auf der Richterskala und enormen Schäden jederzeit wiederholen. Denn auch unter der Schweiz… Weiterlesen