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Garten

Wildobst: Die Zier – Quitte

Neben Sanddorn und Vogelbeere bezeichnen Wildobstkenner auch die Zierquitte (Chaenomeles japonica) als “Zitrone des Nordens”. Das Rosengewächs stammt ursprünglich aus Asien und wird bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts in Europa als Strauch kultiviert. Vor allem im Ostblock, wo Südfrüchte schwierig zu beschaffen waren, wurde man auf das Obstgehölz aufmerksam und züchtete Vitamin C-reiche Sorten wie die heute populäre “Cido-Buschquitte” (70-120 mg/100g). Die dornenlose Obstkultur selektierte man im Laufe von 40 Jahren aus der dornigen Strauchquitte aus und sie wird – unter anderem in Lettland – bereits im größeren Stil in Plantagen angebaut. Die apfel- oder birnenförmigen Scheinfrüchte reifen ab September und werden bis zu vier Zentimeter groß. Sie leuchten grün- bis sattgelb, duften intensiv nach Ananas, sind festfleischig und… Weiterlesen

Wildobst: Holunder

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) ist seit Jahrhunderten ein beliebtes, anspruchsloses Gehölz für den Bauerngarten. Der Volksmund bezeichnet den Holler- oder Fliederbeerenstrauch als “Apotheke des Bauern”. Denn noch heute verarbeitet man in der Naturheilkunde Blüten, Blätter, Beeren, Rinde und Wurzeln zu gesundheitsfördernden Essenzen gegen Erkältungen, Nieren- und Blasenleiden. Aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts setzt man die zu Saft und Sirup verarbeiteten Beeren vor allem gerne als Hausmittel zur Immunstärkung ein. Die vielseitig verwendbaren Blütendolden und beerenartigen Steinfrüchte des Holunders eignen sich auch für die Küche. Holunderbeeren kommen geschmacklich sowie farblich gut in Eis-Sorbets, Milchshakes, Cocktails und Schorlen zur Geltung. Es wundert daher nicht, dass das Wildobst mit der aparten herb-fruchtigen Note besonders in der Trend-Gastronomie von sich reden macht. Darüber hinaus… Weiterlesen

Ringelblume – vielseitig und beliebt: Heilpflanze des Jahres 2009

(aid) 25.06.2008 – Zur Heilpflanze des Jahres 2009 ist die Ringelblume Calendula officinalis gewählt worden. Das gab NHV Theophrastus, ein Verein zur Förderung traditioneller Naturheilkunde, bekannt. Gewürdigt wird damit nicht nur die vielseitige und beliebte Wirkung der Ringelblume, sondern auch ihre Anspruchslosigkeit im Garten. Ohne besondere Wünsche an Bodenbeschaffenheit und Standort blüht die Ringelblume, ausgesät ab März, stetig von Juni bis zum ersten Frost und verbreitet sich zudem gut durch Selbstaussaat. So finden sich, einmal ausgesät, alle Jahre wieder die freundlich, in warm-gelb bis orangefarbenen Tönen leuchtenden Blüten an verschiedenen Stellen im Garten wieder. Dabei helfen die Pflanzen bei der Bekämpfung von Nematoden und dienen als Gründüngung. Die Ringelblume hilft als Salbe bei schlecht heilenden Wunden, Verletzungen, Sonnenbrand und innerlich… Weiterlesen

Schneckenplage im Garten: Bodenfeuchtigkeit ist entscheidender Faktor

(aid) 23.04.2008 – Wenn der Winter wie in diesem Jahr besonders mild war, fürchten viele Hobbygärtner eine Schneckenplage. Die Temperaturen in dieser Jahreszeit haben jedoch keinen Einfluss auf die Vermehrung der Schädlinge, klärt die Deutsche Wildtier Stiftung auf. So überstehen die Tiere übliche Minustemperaturen ohne Probleme, da sie ihre Körperflüssigkeiten konzentrieren können. Auch Schneckengelege sind frostsicher, da sie vor dem Winter tief genug in den Boden abgelegt werden. Vielmehr hängt die Häufigkeit der Weichtiere von der Feuchtigkeit im Frühsommer und Sommer ab. Das gilt insbesondere für die in Gärten verbreitete Spanische Wegschnecke, eine braune bis rotbraune Nacktschnecke. Die Witterung in den nächsten Wochen wird daher über die Zahl der Tiere entscheiden. Wenn die Nacktschnecken in diesen Tagen in den Garten… Weiterlesen

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