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In Partnerschaft mit

Galaxien

Magnetische Felder im Weltraum

Sowohl das Gas zwischen den Sternen einer Galaxie als auch das Medium zwischen den Galaxien sind magnetisiert. Bis heute weiß niemand, wie diese Magnetfelder entstanden sind und welche Wirkung sie auf die Entwicklung von Galaxien haben.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet Anfang kommenden Jahres eine neue Forschergruppe unter Federführung der Universität Bonn ein. Sie soll die Frage beantworten, wie die Magnetfelder im Universum entstanden sind und welche Wirkung sie auf die Entwicklung von Galaxien haben. Insgesamt fließen aus dem DFG-Etat rund 1.9 Millionen Euro an die Partner des deutschlandweiten Verbundprojekts.
Der Astronom ist Sprecher des neuen Forschungsverbundes, an dem zudem die Universitäten Bochum, Bremen, die LMU München, das Astrophysikalische Institut Potsdam, die Thüringer Landessternwarte Tautenburg sowie die Max-Planck-Institute für Astrophysik… Weiterlesen

Schwarze Löcher schlucken Staub und Gas

Tief ins Herz aktiver Galaxien haben Astronomen mit einem Teleskop auf Hawaii geblickt. Dabei gelang es dem Team unter Leitung von Makoto Kishimoto vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn zum ersten Mal, mehrere Strahlungsquellen räumlich aufzulösen. Die interferometrischen Beobachtungen im nahen Infrarot zeigen eine ringförmige Struktur, die aus Staub und Gas besteht. Die gemessenen Ringradien liefern neue Erkenntnisse über das Material, das auf das zentrale Schwarze Loch einströmt (Astronomy & Astrophysics, Dezember 2009).

Die Kerne vieler Galaxien leuchten nicht nur im optischen Licht, sondern auch im Bereich der Röntgen-, Infrarot- und Radiostrahlung. Außerdem schießt oftmals ein Materiestrahl – ein sogenannter Jet – aus dem Zentrum heraus. Man glaubt, dass diese Energie durch das Einströmen von Materie auf extrem massereiche, zentrale… Weiterlesen

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