
In der Abbildung A ist die normale Wettersituation dargestellt. Im westlichen Pazifik in Äquatornähe liegt die Wassertemperatur mit 28 C um 4 C höher als auf gleicher Breite im Ostpazifik. Dort sorgt der aus dem Süden kommende Humboldtstrom zusammen mit dem Ostwind zum Auftrieb von kaltem, nährstoffreichen Tiefenwasser. Diese Temperaturdifferenz sorgt für die Ausbildung eines Windsystems, der so genannten Walker-Zelle. Im Westen entsteht durch aufsteigende warme feuchte Luft ein Tiefdruckgebiet (T). Beim Aufsteigen kühlt die Luft ab, es bilden sich Wolken, die abregnen. Im Ostpazifik bildet sich ein Hochdruckgebiet (H, Antizyklon) aus. Trockene Luftmassen sinken herab und verstärken die Passatwinde, die in Richtung des Tiefdruckgebiets im Westen wehen. Manfred Schloesser
Vor 125 000 Jahren: El Nino- ähnlicher Effekt führte zu… Weiterlesen
Nach einer 3-monatigen Ausgrabungsphase haben chinesische Paläontologen mehr als 3000 Fußabdrücke von Dinosauriern entdeckt. Die Fußspuren hatten Sie an einem grossen Hang in einer Schlucht der Huanghua Gemeinde in Zhucheng City entdeckt. Die Abdrücke sollen vor mehr als 100 Millionen Jahren in der Mitte der Kreidezeit entstanden sein, so berichten die Wissenschaftler. Die Spuren, die eine Länge von ca. 10 cm bis ca. 80 cm hatten, bezogen sich auf mehr als sechs Arten von Dinosauriern wie Tyrannosaurus, Coelurosauria und Ornithischia.
Die Paläontologen hatten bereits in 2008 mehr als 7600 Fossilien von Dinosauriern in rund 30 Standorten in Zhucheng entdeckt. Zhucheng ist seitdem als “Dinosaurier Stadt” bekannt.
Quelle: Xinhua
Ein deutsch-australisches Expeditionsteam ist mit spektakulären Entdeckungen von den Riffen des Queensland Plateaus und des Großen Barriere-Riffs vor Australien zurückgekehrt. In den letzten drei Wochen haben die Geobiologen dort nach wirbellosen “lebenden Fossilien” wie bestimmten Schwämmen, Stachelhäutern, Kaltwasserkorallen und dem Perlboot Nautilus gesucht. “Die Ökosysteme der Tiefsee am Queensland Plateau haben sich in den letzten Millionen Jahren fast nicht verändert”, sagt der LMU-Forscher Professor Gert Wörheide, der die Expedition zusammen mit Dr. Carsten Lüter vom Museum für Naturkunde Berlin und Professor Joachim Reitner von der Universität Göttingen leitete. “Wir hatten vermutet, dass hier Organismen, die schon als ausgestorben galten, seit dem Ende des Mesozoikums vor 65 Millionen Jahren einen Lebensraum gefunden haben. Und tatsächlich sind uns bei dieser Expedition einige… Weiterlesen
Geowissenschaftler der Universität Göttingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Humboldt-Universität zu Berlin brechen Ende November zu einer Forschungsexpedition in die Vergangenheit auf. Vor der Küste Australiens wollen sie an den Riffen in der Tiefsee des Queensland Plateau “lebende Fossilien” wie Schwämme, Armfüßler, Stachelhäuter sowie Kopffüßler der Gattung Nautilus untersuchen. Die Wissenschaftler hoffen zudem, auch Wirbeltiere wie den Quastenflosser zu finden. “Die Ökologie des Coral Sea-Areals ist über Jahrmillionen weitgehend stabil geblieben, so dass Organismen, die schon als ausgestorben galten, dort nahezu unverändert fortbestehen können”, so der Göttinger Geobiologe Prof. Dr. Joachim Reitner, der die Expedition gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Wörheide (München) und Dr. Carsten Lüter (Berlin) leitet. Das 15-köpfige Team wird das Ökosystem in rund 1.000 Meter Wassertiefe dokumentieren… Weiterlesen