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Forschung

Können Staubpartikel die Klimaerwärmung bremsen?

Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich die Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen (Ein Aerosol ist ein Gemisch aus festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas) auf die Wolkenbildung neu zu erforschen Zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US-amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. (Nature, 1.… Weiterlesen

Die Neue Grippe kann Zellen tief in der Lunge befallen

schweinegrippe-virus

Influenza A/H1N1 Virus

In neuen Studien zeigte das neue Influenza A/H1N1 Virus seine Fähigkeit, sehr viele Zellen, besonders auch Rezeptoren in der tiefen Lunge anzugreifen.

Wissenschaftler des Imperial College London fanden heraus, dass die Schweinegrippe vor allem an Rezeptoren tief in der Lunge andockt, anders als es bei der saisonalen Grippe der Fall ist. Das ist einer der Gründe, warum bei der Schweinegrippe häufig als Komplikation eine schwere Lungenentzündung eintritt.

Die Viren der saisonalen Grippe greifen besonders die Zellen der Nasenschleimhaut, des Rachens und der oberen Atemwege an. Die Schweinegrippe greift zusätzlich Rezeptoren in der tiefen Lunge an. Das Infektionsrisiko eines Virus ist umso größer, je mehr Rezeptoren zum Andocken zu Verfügung stehen.

Professor Ten Feizi vom Imperial College London:… Weiterlesen

Ursachen von MS (Multipler Sklerose) auf der Spur

Multiple Sklerose ist eine sehr komplexe Krankheit des Nervensystems. Jetzt gelangen deutlich bessere Einblicke in ihre Entstehung und Abläufe.

Allein in Deutschland sind über 100 000 Menschen an Multipler Sklerose erkrankt. Trotz intensiver Forschung ist jedoch nach wie vor unklar, welche Faktoren die Krankheit auslösen oder den Krankheitsverlauf beeinflussen. Nun sind Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried und einem internationalen Forscherteam drei bedeutende Einblicke gelungen: B-Zellen spielen offenbar eine unerwartete Rolle bei der spontanen Entwicklung der Krankheit. Zudem werden besonders aggressive T-Zellen anscheinend von verschiedenen Proteinen aktiviert. Darüber hinaus hilft ein neues Tiermodell dabei, die Entstehung der bei uns häufigsten Form der Krankheit zu verstehen.
Die Multiple Sklerose (MS) stellt Patienten wie auch Mediziner vor große Schwierigkeiten: Multiple Sklerose… Weiterlesen

Weniger Diesel und Dünger bei der Ackerbewirtschaftung möglich

In einem Forschungsprojekt “On Farm Research” lotet die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein gemeinsam mit der Gutsverwaltung Helmstorf die Chancen und Risiken modernster Navigations- und Steuerungstechnik aus. “Gut Helmstorf bietet durch seine heterogenen Bodenverhältnisse ideale Bedingungen, um diesen Ansatz praxisgerecht zu überprüfen”, so Dr. Ulfried Obenauf von der Landwirtschaftskammer. Mittels GPS und weiteren Verfeinerungen ist es möglich, die Qualitäten und Bedürfnisse von Ackerflächen “quasi auf den Zentimeter genau” zu ermitteln. Auf dieser Grundlage erhält der Ackerbauer die Möglichkeit, seine Flächen exakt nach deren Bedürfnissen zu pflegen – “teilflächenspezifische Bewirtschaftung” nennt man diesen Ansatz im Experten-Jargon. Ermittelt wird z.B. von der Experten wie Diesel und Dünger eingespart oder höhere Erträge erzielt werden können. Schließlich gibt die innovative Technik konkrete Informationen über die Leistungsfähigkeit der… Weiterlesen

Schavan: “Wissenschaft schützt die Menschen”

Ministerium fördert Forschung, die gegen Schweinegrippe hilft

Ärzte in der ganzen Welt bereiten sich auf den Kampf gegen die  Schweinegrippe vor. Noch weiß niemand, wie stark und wie schnell sich die Krankheit ausbreiten wird. Wie erfolgreich die Mediziner die Ausbreitung der Krankheit eindämmen können, hängt auch von ihrem Wissen über der Virus ab. Die besondere Herausforderung: Erreger springen – wie bei der Schweinegrippe geschehen – überraschend vom Tier auf den Menschen über. “Wir fördern deshalb zukunftsorientierte und vorausschauende Forschung im Bereich der Infektionskrankheiten”, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. “Diese Forschung muss breit angelegt sein und verschiedene Krankheitserreger einbeziehen. Die Wissenschaft kann auf diese Weise helfen, dass wir beim Auftauchen neuer Erreger möglichst gut vorbereitet sind.”

Das Bundesministerium… Weiterlesen

Eis und Meer 2008

31. Januar 2008: Eis und Meer 2008 – Vortrags- und Veranstaltungsreihe des Alfred-Wegener-Instituts beginnt Anfang März

Die Vortrags- und Veranstaltungsreihe „Eis und Meer 2008“ des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft beginnt am 5. März in Bremerhaven. Eröffnet wird die Reihe mit einem Vortrag zum „Jahr der Mathematik“. Das Highlight des Jahres ist „Open Ship“ am 25. Mai 2008: Der Forschungseisbrecher Polarstern öffnet seine Luken!
Im Internationalen Polarjahr präsentiert das Alfred-Wegener-Institut in zahlreichen Veranstaltungen und Vorträgen Aktuelles aus der Polar-, Meeres- und Klimaforschung. Das gedruckte Programmheft wird ab Mitte Februar an verschiedenen Orten in Bremerhaven und Bremen ausliegen und kann beim Pförtner im Alfred-Wegener-Institut an der Columbusstraße (Am Alten Hafen 26) abgeholt werden.

Das Alfred-Wegener-Institut präsentiert auch in… Weiterlesen

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