Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Forschung

Wissenschaftler untersuchen "lebende Fossilien" in der Tiefsee Australiens

Geowissenschaftler der Universität Göttingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Humboldt-Universität zu Berlin brechen Ende November zu einer Forschungsexpedition in die Vergangenheit auf. Vor der Küste Australiens wollen sie an den Riffen in der Tiefsee des Queensland Plateau “lebende Fossilien” wie Schwämme, Armfüßler, Stachelhäuter sowie Kopffüßler der Gattung Nautilus untersuchen. Die Wissenschaftler hoffen zudem, auch Wirbeltiere wie den Quastenflosser zu finden. “Die Ökologie des Coral Sea-Areals ist über Jahrmillionen weitgehend stabil geblieben, so dass Organismen, die schon als ausgestorben galten, dort nahezu unverändert fortbestehen können”, so der Göttinger Geobiologe Prof. Dr. Joachim Reitner, der die Expedition gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Wörheide (München) und Dr. Carsten Lüter (Berlin) leitet. Das 15-köpfige Team wird das Ökosystem in rund 1.000 Meter Wassertiefe dokumentieren… Weiterlesen

Polar 5 startet in Richtung Antarktis

Das Polarflugzeug Polar 5, das vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft betrieben wird, startet am kommenden Donnerstag (12. November) Richtung Antarktis. In der Saison 2009/10 wird Polar 5 in drei wissenschaftlichen Programmen eingesetzt und das etablierte antarktische Flugnetzwerk DROMLAN (Dronning Maud Land Air Networks) sowie diverse Feldprogramme logistisch unterstützen. Einschließlich der Flüge in die Antarktis und zurück leistet Polar 5 im Rahmen der Expedition voraussichtlich etwa 375 Flugstunden. 
Die Flugpiste Novo Airfield nahe der russischen Station Novolazareveskaya ist für Wissenschaftler und Crew der kanadischen Firma Kenn Borek Air Limited die Basis für zwei geophysikalisch-glaziologische Projekte im ersten Saisonabschnitt. Seit mehreren Jahren werden die Polarforschungsflugzeuge des Alfred-Wegener-Instituts zur Kartierung von geologischen Strukturen im weiteren Umfeld der Neumayer-Station über… Weiterlesen

Forschung ist der Schlüssel für medizinischen Fortschritt

Weltgesundheitsgipfel in Berlin eröffnet. Die Bundesforschungsministerin Schavan setzt sich für rasche die Umsetzung von neuesten Erkenntnissen in die Anwendung ein. Als einen “wichtigen Impuls für die Weltgesundheit” bezeichnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan den Internationalen Medizin-Kongress “World Heath Summit” in der Berliner Charité und begrüßte am Donnerstag im Namen der Bundesregierung die angereisten Medizinerinnen und Mediziner aus aller Welt. Gleichzeitig überbrachte Schavan die Glückwünsche der Bundesregierung zum Auftakt des Jubiläumsjahres zum 300-jährigen Bestehen der Charité. “300 Jahre Charité stehen vor allem für 300 Jahre Versorgung von Hilfesuchenden und Kranken”, sagte die Ministerin. Vier Tage lang sollen auf dem Kongress die drängenden Fragen der Medizin und der Gesundheitssysteme diskutiert werden. Damit Forschungsergebnisse für den Patienten möglichst rasch nutzbar werden, ist ein funktionierender Transfer… Weiterlesen

Gewinnung sekundärer Pflanzenstoffe vereinfacht

Gesundes Gemüse

Gesundes Gemüse

Die Sekundären Pflanzenstoffe, im naturheilkundlichen Bereich auch Phytamine genannt sind bestimmte chemische Verbindungen, die von Pflanzen weder im Energiestoffwechsel, noch im aufbauenden oder im abbauenden Pflanzenstoffwechsel produziert werden. Sie haben eigentlich die Aufgabe, Schädlinge abzuwehren oder durch ihr Aroma die pollenverbreitende Insekten anzulocken um die Bestäubung zu sichern.

Im menschlichen Körper entfalten die sekundären Pflanzenstoffe dagegen eine gesundheitsfördernde Wirkung, die von der Stimulation des Immunsystems bis hin zu Krebs vorbeugenden Eigenschaften reicht. Als besonders wirksam gilt die Gruppe der Glucosinolate, die zum Beispiel in Brokkoli, verschiedenen Kohlsorten und in Rüben vorkommen. Um für medizinische Zwecke größere Glucosinolatmengen zu gewinnen, müssen die Pflanzen in einem aufwändigen Prozess zerkleinert, enzymatisch aufgeschlossen und gereinigt werden.

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau… Weiterlesen

Können Staubpartikel die Klimaerwärmung bremsen?

Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich die Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen (Ein Aerosol ist ein Gemisch aus festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas) auf die Wolkenbildung neu zu erforschen Zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US-amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. (Nature, 1.… Weiterlesen

Können Staubpartikel die Klimaerwärmung bremsen?

Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich die Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen (Ein Aerosol ist ein Gemisch aus festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas) auf die Wolkenbildung neu zu erforschen Zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US-amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. (Nature, 1.… Weiterlesen

Werbung