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Flut

Gletscherschmelze: Klimaerwärmung führt zu Fluten und Erdrutschen

Der Inylchek-Gletscher in Kirgisien ist mit 80 Kilometern der längste Hochgebirgsgletscher der Welt (Bild: Hermann Häusler)

Der Inylchek-Gletscher in Kirgisien ist mit 80 Kilometern der längste Hochgebirgsgletscher der Welt (Bild: Hermann Häusler)

Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass die Mehrheit der Gletscher deutlich an Fläche und Masse verloren haben. Dieser Verlauf hat nicht nur gravierende Auswirkungen auf das Landschaftsbild im Hochgebirge, sondern deutet auch auf Gefahren wie Überschwemmungen und Erdrutsche hin. In einem aktuellen EU-Projekt unter der Leitung von Hermann Häusler vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien geht ein internationales Forschungsteam dem Risikopotenzial von schmelzenden Gletschern in Europa und Zentralasien auf den Grund. Die dabei gesammelten Erkenntnisse könnten Leben retten.

“Bis auf wenige Ausnahmen schmelzen weltweit die Gletscher”, erklärt Hermann Häusler vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien. Der Geologe analysiert die Auswirkungen der Klimaveränderung… Weiterlesen

Unterwasserturbine liefert Strom aus Ebbe und Flut

Siemens setzt bei alternativen Energien auch auf die Gezeiten, wie die Zeitschrift “Pictures of the Future” in ihrer aktuellen Aus­gabe berichtet. Das Unternehmen hat sich am weltweit ersten kommerziellen Kraftwerk beteiligt, das Strom aus Gezeitenströmungen gewinnt. Die Anlage SeaGen in der irischen See liefert eine Leistung von 1,2 Megawatt und kann damit etwa 1500 Haushalte mit Strom versorgen. Dabei treiben die Meeresströmungen, die durch Ebbe und Flut entstehen, seit 2008 zwei große Unterwasser-Rotoren an. Siemens hält seit 2010 zehn Prozent der Anteile an der Betreiberfirma Marine Current Turbines. 2014 soll vor Schottland eine größere Anlage mit acht Megawatt Leistung installiert werden, die dann rund 8000 Haushalte mit Gezeitenstrom versorgen wird.
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Überschwemmungen in Pakistan: Flutkatastrophe aus klimatologischer Sicht

Offenbach, 12. August 2010 – Die außergewöhnliche Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010 ist die Folge einer Klimaanomalie über dem südlichen Pazifik. Das ‚La Niña’ genannte Ereignis verstärkte den Monsun im Juli deutlich. So drang der regenreiche Wind ungewöhnlich weit nordwestwärts nach Pakistan vor. Die Folgen waren dramatisch: An mehreren Tagen wurden großflächig an vielen Wetterstationen in Pakistan Niederschläge von bis zu 280 Litern pro Quadratmeter (l/m2) gemessen. Das entspricht ungefähr der mittleren Menge, die in Deutschland in einem ganzen Sommer fällt. Im ganzen Juli 2010 fielen in Pakistan zum Teil mehr als 550 l/m2 – drei bis zehn Mal soviel wie in einem typischen Juli dort. In Peschawar gab es mit mehr als 400 l/m2 Niederschlag einen Rekord seit… Weiterlesen

Überschwemmungen: Pakistan leidet unter Flutkatastrophe

Islamabad (Pakistan), 11.08.2010 – Die Jahrhundertflut in Pakistan, die durch die vor zwei Wochen einsetzenden ungewohnt heftigen Monsunregenfälle ausgelöst wurde, bedroht das Leben von Millionen von Pakistanern. Die Anzahl der bisherigen Todesopfer wird auf 1.800 geschätzt.

Von Überschwemmungen betroffen ist besonders der Nordwesten des Landes, aber auch die Provinzen Sindh und Punjab. Zahlreiche Straßen und Brücken sind zerstört. Manche Dörfer sind von Hilfe abgeschnitten, und Lebensmittel werden knapp.

Die Vereinten Nationen haben heute den größten Spendenaufruf ihrer Geschichte gestartet. Laut UN-Generalsekretär Ban Ki-moon werden mehrere 100 Millionen Dollar benötigt. Insgesamt sind 14 Millionen Pakistaner direkt oder indirekt von der Flut betroffen, davon sechs Millionen Kinder, die durch Infektionskrankheiten schnell in Lebensgefahr geraten können.

Quelle: Wikinews
Artikel unterliegt der CC-BY-2.5-Lizenz

Hochwasser: An mindestens 25 Schulen in Sachsen kein Unterricht – Sicherheit der Schüler geht vor

Nach aktuell in der Sächsischen Bildungsagentur (SBA) vorliegenden Meldungen, haben die Fluten des Hochwassers an 25 Schulen im Freistaat Sachsen den Unterricht am ersten Schultag des neuen Schuljahres unmöglich gemacht.

Betroffen sind ca. 8.000 Schüler an Einrichtung/en in der Stadt Chemnitz, im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge und im Landkreis Görlitz.

Die Schulleitungen entscheiden jeweils im Zusammenwirken mit den Krisenstäben vor Ort, ob Unterricht stattfinden kann und in welcher Form eine Betreuung von Kindern möglich ist. Die Sicherheit von Personen hat dabei Priorität.

In zahlreichen vom Hochwasser betroffenen Schulen Sachsens sind Lehrer seit dem Wochenende unermüdlich und mit Umsicht im Einsatz. Vielerorts wurden dadurch trotz des Unwetters die Schulaufnahmefeiern am Samstag ermöglicht. An anderen Standorten geht es darum, dass Schüler… Weiterlesen

Hochwasser: Bad Muskau hat Scheitelpunkt erreicht – Wasser kommt auf Brandenburg zu

Der Hochwasserscheitel der Neiße hat das nordsächsische Bad Muskau erreicht. Bereits elf Menschenleben sind den Fluten in Sachsen zum Opfer gefallen. Jetzt bereitet sich Brandenburg auf die Flut vor. Der zum Unesco-Weltkulturerbe gehörende Fürst-Pückler-Park droht überschwemmt zu werden.

In Görlitz lagen laut dem Landeshochwasserzentrum Sachsen die Messwerte des Pegels an der Lausitzer Neiße um 03.00 Uhr (09.08.2010) bei 554 cm und um 6.30 Uhr bei 535 cm. Am Pegel Zittau 1 waren es 261 cm um 03.00 Uhr (09.08.2010) und um 6:30 Uhr (09.08.2010) 254 cm. Die Tendenz ist langsam fallend und kann beim Auftreten von Niederschlägen kurzzeitig wieder ansteigen.

Quelle: RP-Online, Landeshochwasserzentrum Sachsen

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