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Fleisch

Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden Millionen Hektar Land

© WWF

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In Deutschland geraten ca. 80 kg Nahrungsmittel pro Person jährlich auf dem Müll. Eine aktuelle Studie des WWF kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar „gewonnen“ werden könnte. „Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen“, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast… Weiterlesen

Flexitarier – Fleischverzicht liegt voll im Trend

Die American Dialect Society wählte das Wort Flexitarian zum nützlichsten Wort des Jahres 2003. Bei Flexitariern  auch Teilzeitvegetarier gennant, handelt es sich um Vegetarier, die nur hin und wieder Fleisch verzehren. Niederländische Flexitarier sind inzwischen auch bei den Metzgern des Landes gut aufgehoben.

Niederländische Metzger: Lieber weniger Fleisch, dafür bessere Qualität.

Was zuerst einmal sehr eigenartig klingt, ist das Ergebnis einer Untersuchung der holländischen Umweltorganisation “Natuur und Milieu”. 43 Prozent der niederländischen Metzger verkaufen auch fertige Mahlzeiten ohne Fleisch.

Ein Viertel von ihnen hält den Verzehr von weniger Fleisch für Mensch und Umwelt für sinnvoll. Sie wollen die Verbraucher vor allem dazu motivieren, weniger dafür aber besseres Fleisch zu essen. Verständlicherweise sind ihnen dabei vor allem die “Kiloknallers” ein Dorn… Weiterlesen

Lebensmittelklarheit.de geht online und dann in die Knie

Gerade ins Netz gegangen bricht die Seite „Lebensmittelklarheit.de“ wegen der vielen Anfragen zusammen und ist nicht mehr erreichbar. Bis zu 20.000 Anfragen in der Sekunde waren zu viel für die Seite.

Ute Bitter ist Sprecherin der Verbraucherzentrale Hessen. Von dort wird das Verbraucherportal betreut. Mittwoch war die Seite freigeschaltet worden, begleitet von unerwartet hohem Interesse. Scharenweise wollten sich die Verbraucher informieren. Dies führte dazu, dass die Seite nicht mehr aufgerufen werden konnte oder die Anzeigen mit erheblichen Verzögerungen erschienen.

Klarheit und Wahrheit will die Seite über und bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln schaffen. Informiert wird beispielsweise über Käse, der keine Milch enthält, Erdbeerjoghurt ohne Erdbeeren und Schinkenimitate, bei denen ein Teil des Fleisches durch Stärke-Gel ersetzt ist. Es ist nicht… Weiterlesen

Maul und Klauenseuche: Sperrentscheidung für bulgarische Tierprodukte

Nachdem am vergangenen Mittwoch bei einem Wildschwein in der bulgarischen Region Burgas, die Maul und Klauenseuche festgestellt wurde, hat am Freitag (07.01.2011) die Europäische Union eine Sperrentscheidung erlassen.

Die Region Burgas wurde als Hoch-Risikogebiet eingestuft. Lebende Klauentiere (Rind, Schein, Schaf, Ziege, etc.), Fleisch, Fleischzubereitungen, Milchprodukte, Futtermittel, Häute, Felle oder Jagdtrophäen dürfen auf unbestimmte Zeit nicht mehr aus dieser Region ausgeführt werden.

Um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern wird um Beachtung der folgenden Hinweise gebeten:

* keine tierischen Lebensmittel aus den betroffenen Regionen einführen,
* keine tierischen Lebensmittel aus den betroffenen Regionen schicken lassen,
* Jagdausflüge nach Bulgarien unterlassen,
* Jagd-Trophäen, Wildfleisch, Rohwürste (Wildknacker) dürfen nicht eingeführt werden

Die zuständigen Behörden kontrollieren die Einhaltung der Verbote verstärkt u. a. an… Weiterlesen

Umweltkontaminanten in Lebensmitteln – BfR-Forschungsprojekt zur Aufnahme von Schwermetallen und Dioxinen abgeschlossen

Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes „Lebensmittelbedingte Exposition gegenüber Umweltkontaminanten“ (LExUKon) liegt vor. In dem Projekt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Forschungs- und Beratungsinstituts für Gefahrstoffe (FoBiG) und der Universität Bremen berechnet, welche Mengen Cadmium, Blei, Quecksilber, Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) Verbraucherinnen und Verbraucher üblicherweise mit der Nahrung aufnehmen. Hauptquelle für die Cadmiumaufnahme sind demnach Gemüse und Getreide. Blei nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher in erster Linie über Getränke und Getreide auf. Methylquecksilber ist hauptsächlich in Fisch enthalten, während für Dioxine und PCB vor allem Milchprodukte und Fleisch ausschlaggebend sind. „Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von hoher Bedeutung“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Damit können wir das Ausmaß einer… Weiterlesen

NRW verkündet 10-Punkte-Plan in Dioxin-Skandal

Remmel: „Verbraucherschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen“
NRW verkündet 10-Punkte-Plan in Dioxin-Skandal – Bundesratsinitiativen geplant – Kontrollen sollen erhöht werden – Förderung für Bio-Höfe

Das NRW-Verbraucherschutzministerium will mit einem 10-Punkte-Plan auf den jüngsten Dioxin-Skandal reagieren. Ein entsprechendes Vorgehen kündigte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel jetzt in Düsseldorf an. „Der aktuelle Skandal mit Dioxin belasteter Futtermittel hat uns einmal mehr die Schwachstellen der Lebensmittelkette vor Augen geführt. Wir müssen dem Verbraucherschutz Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen Einzelner geben“, sagte Remmel. Mit dem 10-Punkte-Plan soll nun zudem die politische Debatte vorangetrieben werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser gegen Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln zu schützen. Remmel betonte: „Dioxin hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Deshalb müssen wir alles unternehmen, um diese immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale zu bekämpfen… Weiterlesen

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