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Fettleibigkeit

Trauben versprechen Linderung bei Lebererkrankungen

Veronique Chachay ist Doktorandin am Diamantina Institute der University of Queensland in Australien und erforscht derzeit, ob ein in der Haut von Trauben vorkommender Nährstoff bei der Behandlung der nicht alkoholbedingten Fettleber zu positiven Ergebnissen führen könnte.

Sie wählt gerade Patienten aus, die an einer achtwöchigen klinischen Studie teilnehmen werden. Die Doktorandin ist vor allem an Männern zwischen 18 und 65 Jahren mit diagnostizierter Fettleber interessiert, die an abdominaler Fettleibigkeit leiden und keine Diabetesmedikamente einnehmen.

Der antioxidative Nährstoff Resveratrol, der in dreihundert Pflanzen, vor allem in Trauben, Erdnüssen und Beeren vorkommt, erwies sich bei Herzkreislauferkrankungen als äußerst förderlich. Auch sind klinische Studien geplant, in denen sein Nutzen im Bereich der Krebsvorsorge und Krebstherapie sowie für die Behandlung von degenerativen Erkrankungen… Weiterlesen

Wie man das Immunsystem ankurbeln kann

Forscher der Universität Bonn haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der im gesunden Menschen lebenswichtige Immunfunktionen reguliert. In Hungersituationen, die für die Körperzellen Stress bedeuten, schüttet der Körper demnach vermehrt antimikrobielle Peptide aus, um sich zu schützen. Die Wissenschaftler publizieren ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift “Nature” (DOI: 10.1038/nature08698).
T-Zellen, B-Zellen, Antikörper – das ist die bekannte schnelle Eingreiftruppe unseres Immunsystems, wenn Viren und Bakterien uns krank machen. Mit schweren molekularen Geschützen merzen sie die Eindringlinge effektiv aus. Dabei richten die Abwehrsysteme aber auch Kollateralschäden am eigenen Gewebe an, die erst einmal repariert werden müssen.

Damit das Immunsystem nun nicht ständig in höchster Alarmbereitschaft steht und so möglicherweise chronische Entzündungen verursacht, ist an der Grenze zwischen Körper und Außenwelt ein anderes Abwehrsystem… Weiterlesen

Fettleibigkeit erhöht offenbar das Risiko für einen schweren Influenza A(H1N1) Verlauf

Frau Dr. Anne Schuchat von der CDC berichtete auf einen Telebriefung, dass sie überrascht sei über die Häufigkeit von Fettleibigkeit bei den besonders schweren Influenza A(H1N1) Fällen. Fettleibigkeit wäre somit ebenso ein Risikofaktor für ernsthafte Komplikationen der Grippe wie bei Diabetes, Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen und bei einer bestehenden Schwangerschaft.

Zudem haben Studien gezeigt, dass schwangere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für schwere Influenza-Verläufe haben. Vor allem in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, wenn der Fötus und die Gebärmutter den Druck auf den unteren Teile der Lunge erhöhen. Dies macht es schwieriger, tief zu atmen und zu husten. Zudem kann es auch zu Änderungen des Blutflusses in der Brust kommen. Ähnlich wie bei stark übergewichtigen Menschen, wird von einigen Experten spekuliert.

Quelle: CDC

Die Welt ist fett: Softdrinks sind Hauptursache

(aid) 18.03.2009 – Vor 50 Jahren gab es etwa 100 Millionen übergewichtige Menschen auf der Welt und Milliarden litten an Unterernährung. Heute sind über 1,6 Milliarden Menschen übergewichtig und “nur” 700 Millionen unterernährt. Landflucht und Urbanisierung, mangelnde körperliche Betätigung, die Globalisierung des Nahrungsmittelmarktes und vor allem die immer weiter um sich greifenden Ernährungsgewohnheiten mit zu fetthaltigen und zu zuckerreichen Lebensmitteln tragen zur weltweiten Epidemie der Fettsucht bei. Das stellte Prof. Barry Popkin von der University of North Carolina at Chapel Hill, USA, auf dem 46. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung fest, der am 13. und 14. März 2009 in Gießen stattfand. “Die Welt ist fett geworden”, so Popkin. Insbesondere die Änderung des Trinkverhaltens und der hohe Konsum an Softdrinks… Weiterlesen

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