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Evakuierung

Koblenz: Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Koblenz (Deutschland), 05.12.2011 – Das Niedrigwasser im Rhein hatte die britische Luftmine an den Tag gebracht – nach zwei Wochen Vorbereitung und der in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands größten Evakuierung wurde der rund 1.800 Kilogramm schwere Sprengkörper von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes im Laufe des 4. Dezember entschärft. Zuvor hatten mehr als 45.000 Bewohner die Evakuierungszone verlassen müssen.

Bereits am Morgen waren Lautsprecherwagen der Polizei durch die Koblenzer Innenstadt gefahren und hatten die Bewohner zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Man zwinge die Menschen notfalls und lasse Wohnungen durch Schlüsseldienste öffnen, falls die Menschen sich weigerten, teilte Olav Kullak von der Koblenzer Berufsfeuerwehr mit. Bereits am 2. Dezember war die Verlegung von Gefängnisinsassen in andere Haftanstalten in Angriff genommen worden. Außerdem wurden hunderte… Weiterlesen

Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen legt die Luftmine trocken

Wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen mitteilt, stellt die Entschärfung, der in der letzten Woche im Bereich von Koblenz-Pfaffendorf gefundenen Luftmine die verantwortlichen Einsatzkräfte des Landes Rheinland-Pfalz und des WSA Bingen vor große Herausforderungen.

Zum einem ist ein logistischer Kraftakt für die Evakuierung von 45.000 Einwohnern der Stadt Koblenz erforderlich, zum anderen müssen die vorbereitenden Maßnahmen für die Entschärfung der Luftmine erfolgen, denn die Luftmine kann nur im trockenem Zustand entschärft werden. Die Zünder der Luftmine liegen aber derzeit ca. 40 cm unter dem Rheinwasserspiegel.

Das WSA Bingen muss deshalb die Luftmine trocken legen. Hierzu wird um die Luftmine herum ein sogenannter Fangedamm aus ca. 350 überdimensional großen Sandsäcken (Big Bags) errichtet. Ein Big Bag wiegt ca. eine Tonne.

Wenn… Weiterlesen

Hochwasser-Situation in Bangkok verschärft sich: Notunterkünfte am Flughafen evakuiert

Aus Angst vor dem heranrückenden Hochwasser sind in Bangkok mehr als 1.000 Menschen aus ihrer Notunterkunft geflohen. Die Wassermassen näherten sich am Mittwoch immer weiter einem Terminal des zweitgrößten Flughafens der thailändischen Hauptstadt.

Auch neue Warnungen der thailändischen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra schürten die Sorge vor einer Verschlimmerung der Lage. Der Flughafen Don Muang wird hauptsächlich für Inlandsflüge genutzt.

Quelle: RP-Online

Handysignale von Autofahrern steuern Verkehr

In Texas entwickelt Siemens in einem Pilotprojekt intelligente Verkehrstechnik für schnelle und geordnete Evakuierungen. Dabei registrieren Ampelsteuerungen den Verkehrsfluss und passen die Rot- und Grünphasen an. Die zur Verkehrsdichte erhobenen Daten fließen auch in digitale Straßenkarten ein. Autofahrer können die Karten auf ihre Smartphones oder Navigationsgeräte laden, um so die schnellsten Routen zu finden. Darüber hinaus können im Notfall alle Ampeln zentral gesteuert werden. Das US-Verkehrsministerium unterstützt das Projekt im Rahmen des Programms IntelliDrive, einer Forschungsinitiative zur Vernetzung von Fahrzeugen mit der Verkehrsinfrastruktur.

Harris County in Texas ist mit mehr als vier Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Bezirke der USA. Auch der Großraum Houston gehört dazu. Als im September 2008 Hurrikan Ike auf Texas traf, erlebte der Bezirk die schwierige… Weiterlesen

Japan: Massen-Evakuierung wegen Taifun „Roke“

Tokio (Japan), 20.09.2011 – Ein ganzes Land wappnet sich: Japan wird erneut von einem Taifun bedroht. Am Mittwoch soll „Roke“ um 17:00 Uhr Ortszeit (ca. 10:00 Uhr MESZ) in Zentraljapan auf das Festland treffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde wird er sich laut dem japanischen Wetterdienst vermutlich Richtung Nordwesten wenden – dorthin, wo die Atomruine Fukushima liegt. Die Behörden der Stadt Nagoya, wo unter anderem der Hauptsitz von Toyota liegt, hat etwa 80.000 Einwohner, insgesamt rund 30.000 Haushalte, zur Evakuierung angewiesen. Fast eine Million weiterer Einwohner sollen freiwillig die Stadt räumen. Es wird gefürchtet, dass die Flüsse Tenpaku und Shonai über die Ufer treten. Trotz der Warnungen hätten bis Dienstagnachmittag laut CNN erst rund 60 Menschen… Weiterlesen

Heftige Regenfälle: Neue schwere Unwetter in den USA

Nach dem Durchzug des Hurrikans “Irene” ist der Nordosten der USA erneut von schweren Unwettern heimgesucht worden. Nach Behördenangaben mussten in der Nacht zum Donnerstag wegen heftiger Regenfälle tausende Menschen ihre Häuser verlassen. Die nationale Wetterbehörde rief eine Überschwemmungswarnung für Teile der Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania aus. Für die Stadt Binghamton im Bundesstaat New York wurde eine komplette Evakuierung angeordnet.

Quelle: RP-Online

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