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Erwärmung

Ölpest-Risiko im Eisbär-Paradies

WWF-Report: Ölkonzerne sind für Katastrophen nicht gerüstet. WWF fordert Moratorium.

Hamburg 23.01.2008 – Der WWF fordert, die Ölförderung in der Arktis vorerst nicht weiter auszubauen. Denn nach einem neuen Report der Umweltstiftung sind die Ölkonzerne nicht ausreichend auf Ölunfälle vorbereitet. Die derzeit üblichen mechanischen und chemischen Methoden der Ölbekämpfung würden wegen der harschen Bedingungen in der Arktis – extreme Kälte, Wind und Sturm, Eisschollen, Dunkelheiten und geringe Sichtweiten – häufig nicht greifen. Zudem sei das Risiko von Ölkatastrophen aufgrund der schwierigen Witterung größer als in anderen Regionen.

Der WWF fordert zudem ein wirksames Abkommen zum Schutz der arktischen Meere. Angesichts der rasanten Umweltveränderungen infolge des Klimawandels, der Anreicherung von Umweltgiften, der Ausbeutung von Öl- und Gasvorkommen und der Erschließung neuer… Weiterlesen

IPCC: Der Klimawandel hat bereits begonnen

València (Spanien), 17.11.2007 – Der Klimawandel hat begonnen und ist mit unabsehbaren Konsequenzen für die ganze Menschheit verbunden. So lässt sich kurz gesagt die Botschaft des vierten und letzten Teils des Weltklimaberichts zusammenfassen, der heute vom IPCC in València vorgelegt wurde. Der Bericht bestätigt noch einmal ausdrücklich, dass die Klimaerwärmung von menschlichen Aktivitäten verursacht wird.

Experten aus über 130 Ländern, die an der Weltklimakonferenz im spanischen València beteiligt waren, verabschiedeten den rund 3000 Seiten starken Report. Der vierte Teil stellt eine Zusammenfassung dieses Mammutwerkes auf etwa 70 Seiten dar, von dem wiederum noch eine Kurzversion angefertigt wurde.

Das Dokument stellt anhand einer großen Datenmenge dar, wie sich das Klima auf der Erde langsam ändert und welche Ursachen für den globalen… Weiterlesen

Auswirkungen des Klimawandels auf Nutzpflanzen: Extremereignisse bisher wenig untersucht

(aid) 14.11.2007 – Der Klimawandel kann – auch wenn die Abschätzung seiner Folgen mit Unsicherheit verbunden ist – anhand verschiedener Parameter wie Temperatur, Niederschlagsmenge und -häufigkeit oder Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre gemessen werden. In seinem Vortrag anlässlich des Nord LB-Forums am 30. Oktober 2007 in Magdeburg zeigte Professor Hans Weigel von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig-Völkenrode unter anderem auf, welche Auswirkungen der Temperaturanstieg auf landwirtschaftliche Nutzpflanzen und Anbausysteme hat. Steigen die Durchschnittstemperaturen nur wenig an, kann dies zu einer Wachstumsstimulation und einer Verlängerung der Vegetationsperiode führen. Je nach Empfindlichkeit der Pflanzenarten ist jedoch auch umgekehrt mit einer Verkürzung von einzelnen Wachstumsphasen zu rechnen. Sensible Wachstumsprozesse werden dann negativ beeinflusst. Beispielsweise führt eine Temperaturerhöhung um ein Grad Celsius in der… Weiterlesen

Hoffnung für Europas Meere?

WWF vermisst EU-Meerespolitik „aus einem Guss“

Hamburg/Brüssel 10.10.2007 – Die EU-Kommission hat am heutigen Mittwoch in Brüssel ihr „Bluepaper“ vorgestellt, mit dem die Leitlinien für die künftige Meerespolitik festgelegt werden sollen. Erstmals versucht die Kommission damit, von der Fischerei bis zur Schifffahrt alle wirtschaftlichen Nutzungen der Meere in einem Programm zusammenzufassen. Ziele sind die Stärkung maritimer Industrien und eine nachhaltige Meerespolitik.

„Die Idee ist richtig, die Ausführung jedoch mangelhaft“, bilanziert WWF-Meeresexperte Stephan Lutter das Bluepaper. „Leider verpasst die EU-Kommission die Chance, den Weg für eine nachhaltige Meerespolitik aus einem Guss zu schaffen. Die Zuständigkeiten für Fischerei, Häfen und Transport sowie Energiegewinnung und Rohstoffförderung bleiben zersplittert. In diesem Regelungschaos gerät die Meeresumwelt unter die Räder. Bislang beutet jede Interessengruppe die Meere… Weiterlesen

Friedensnobelpreis für Al Gore und den UN-Klimarat

Oslo (Norwegen), 12.10.2007 – Der ehemalige Vize-Präsident der Vereinigten Staaten Al Gore und der UN-Klimarat (IPCC) erhalten für ihren Einsatz im Kampf gegen den globalen Klimawandel den mit 1,1 Millionen Euro dotierten Friedensnobelpreis des Jahres 2007 zu gleichen Teilen. Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, Ole Danbolt Mjøs, begründete die Entscheidung für Al Gore mit den herausragenden persönlichen Verdiensten Gores für die Aufklärung der Menschen über die Folgen des Klimawandels: „Gore hat wie kein anderer Mensch als Einzelner zur Schaffung eines breiten Bewusstseins für die Maßnahmen beigetragen, die nun nötig sind.“ Gore war für seinen Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ dieses Jahr bereits mit einem Oscar ausgezeichnet worden. CNN berichtete, Gore werde sein Preisgeld für die von ihm gegründete Organisation „Alliance for Climate… Weiterlesen

Das Meereis wird dünn – Aufnahme des Klima- und Ökosystems des Arktischen Ozeans

Bremerhaven, den 13. September 2007. Große Flächen des arktischen Meereises sind in diesem Jahr nur einen Meter dick und damit etwa 50 Prozent dünner als im Jahr 2001. Dies ist das erste Ergebnis einer vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft geleiteten Expedition ins Nordpolarmeer. 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind zweieinhalb Monate an Bord des Forschungsschiffes Polarstern unterwegs, um die Meeresgebiete in der zentralen Arktis zu untersuchen. Sie fanden unter anderem heraus, dass sich nicht nur die Meeresströmungen, sondern auch die Lebensgemeinschaften in der Arktis verändern. Ausgesetzte autonome Messbojen sollen auch nach Ende der Expedition wertvolle Daten aus diesem sich zurzeit stark veränderndem Ozean liefern.

„Die Eisbedeckung des Nordpolarmeeres schwindet, der Ozean und die Atmosphäre werden stetig wärmer,… Weiterlesen

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