Der Vulkan Tungurahua in Ecuador hat dafür gesorgt, dass sieben Dörfer evakuiert werden mussten. Am naheliegenden Flughafen Guayaquil kommt es zu Einschränkungen des Flugverkehrs – viele Flüge wurden gestrichen. Die Schulen in Guayaquil wurden geschlossen. Guayaquil ist eine Grossstadt in Ecuador und auch ein wichtiger Hafenumschlagsplatz.
Die Aschewolke, die der Vulkan Tungurahua nun ausgibt, steigt zur Zeit bis in eine Höhe von ca. 10.000 Meter (ca. 6 Meilen).
Starke Winde haben die Vulkanasche auch über der bevölkerungsreichen Stadt Guayaquil verteilt.
Der Tungurahua ist ein 5.016 m hoher aktiver Schichtvulkan, der südöstlich von Ambato am Ostabhang der Anden Ecuadors liegt und das Amazonasgebiet überragt.
Quelle: BBC, Wikipedia, Aeropuerto de Guayaquil
Seit gestern Abend gibt es aus Island laut der Icelandic Met Office keine Berichte mehr über Aschefälle. Auch wurden keine Blitzeinschläge oder Geräusche am Vulkan gemeldet. Das Schmelzwasser aus dem Gígjökull ist sehr gering.
Messungen mit einem Wärme-Kamera, die von einem Flugzeug aus gemacht wurden, ergaben mit ca. 100 Grad Celsius die zur Zeit höchsten Temperaturen am Krater. Der Krater selbst konnte nicht beobachtet werden, da Dampf austrat. Auch gab es keine Anzeichen von einer Extrusion von Magma. Die Zahl der vulkanischen Beben sind immer noch rückläufig und sie nähern sich dem Niveau, wie vor dem Ausbruch.
Es tritt immer noch eine beträchtliche Menge an Dampf aus dem Krater, aber darin wurde keine Asche beobachtet.
Quelle: Icelandic Met Office
Aktuelle Informationen der isländischen Meteorological Office weisen darauf hin, dass die Aschewolke, des ausgebrochenen Vulkans Eyjafjallajökull, weiterhin Höhen von bis zu rund 14.000 Fuss erreicht. Die Vulkan Aschewolke wird voraussichtlich ab Sonntag in südwestlicher Richtung über den Atlantik ziehen.
Während die vulkanische Aktivität anhält, wird die Met Office regelmässig aktualisierte Informationen über die Streuung der Vulkanasche mitteilen.
Die Met Office stellt Prognosen für die Branche zu Asche-Toleranzwerten bereit. Diese Werte basieren auf eine Kombination von Beobachtungen von Satelliten, Flugzeugen, Forschungs- und bodengestützten Beobachtungen ergänzt durch Modellsimulationen und wissenschaftliches Know-how.
Quelle: Met Office
Nach aktuellen Radar-Beobachtungen am 20.05.2010 befindet sich die Vulkan Aschewolke in ca. 5 km (ca. 18.000 Fuss) Höhe. Auf Grund des bewölkten Wetters war die Sicht auf den Vulkan in den letzten zwei Tagen stark eingeschränkt.
Der Wasserpegel in den Flüssen rund um den Gletscher Eyjafjallajökull ist nach den starken Regenfällen vom Vortag wieder zurückgegangen.
Radarbilder vom Vulkan zeigen keine wesentlichen Änderungen im Kessel, wo das Eis Schlackenkegel bildet. Es fliesst fast keine Lava an der Gletscherzunge Gígjökull ab.
Die Höhe der Aschewolke hat in den letzten Tagen abgenommen, was auf einen Rückgang der Magma hindeutet. Deutlich weniger als 50 Tonnen/Sekunde werden geschätzt. Mit Schwankungen in der Aktivität und den Eruptionen kann laut der Icelandic Met Office noch mit unterschiedlicher… Weiterlesen
Nach einem Aufklärungsflug der isländichen Küstenwache am 19.05.2010 befindet sich die Vulkan Aschewolke in ca. 5-6 km (ca. 18.000-20.000 Fuss) Höhe. Die Aschewolke ist grau bis hellgrau und treibt nach Nord-Nordosten.
Laut gestrigen Beobachtungen der Icelandic Met Office ist die Vulkanasche hauptsächlich im Süden von Island niedergegangen. Die Zahl der Blitzschläge, die beobachtet wurden, haben abgenommen.
Heftige Regenfälle haben die Flüsse am Eyjafjallajökull anschwellen lassen. Der Regen in Kombination mit dem Aschefall hat zu einer Schwammlawine im Svaðbæli Fluss geführt.
Quelle: Icelandic Met Office
Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull kommt nicht zur Ruhe. Laut aktuellen Radar-Beobachtungen der Icelandic Met Office befindet sich die Vulkan Aschewolke meist in ca. 7 km (ca. 21.000 Fuss) Höhe. Die Aschewolke ist grau und treibt nach Nordosten.
Die Vulkanasche ist hauptsächlich im Nordosten und Osten von Island niedergegangen. Auch über Reykjavík wurden gegen Mittag höhere Aerosol-Konzentrationen registriert. Mehr als 70 Blitzschläge wurden von letzter Nacht bis Mittags beobachtet.
Zur Zeit ist eine mächtige explosive Eruption im Vulkan im Gange und die Eruption Rate wird auf über 200 Tonnen pro Sekunde geschätzt.
Quelle: Icelandic Met Office