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Ernährung

Risiko für Typ 2 Diabetes steigt bei kurzem Nachtschlaf

Berlin – Unruhiger oder zu kurzer Schlaf erhöht das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Ergebnisse von Studien deuten zudem darauf hin, dass der Nachtschlaf den Stoffwechsel unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Körpergewicht oder Ernährung beeinflusst. Damit spielen Schlaf und entsprechende Schlafhygiene eine wichtige Rolle in der Prävention des Typ 2 Diabetes. Darauf weist die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich eines kürzlich veröffentlichten Artikels in der Fachzeitschrift Sleep hin.
Übergewicht und Adipositas zählen zu den wichtigsten Angriffspunkten in der Diabetes-Prävention. Für den Schlaf zeichnet sich derzeit Vergleichbares ab: „Unsere Daten zeigen, dass eine kurze nächtliche Schlafdauer und Schlafstörungen ebenso ein Risiko darstellen“, betont Dr. med. Sebastian M. Schmid von der Medizinischen Klinik I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Weniger als… Weiterlesen

Ernährung: Eiweißreiche Kost mit einem niedrigen Glykämischen Index wirkt dem Jojo-Effekt entgegen

Die Ergebnisse einer großen europäischen Ernährungsstudie weisen nun darauf hin, dass eine proteinreiche Ernährung mit magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten sowie Hülsenfrüchten und wenig raffinierten Stärkeprodukten wie beispielsweise Weißbrot dem Jojo-Effekt entgegen wirkt. An der von der EU mit 14,5 Millionen Euro geförderten Diogenes-(Diet, Obesity, and Genes)-Studie sind acht europäische Forschungszentren beteiligt. Zu diesen zählt auch das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Die gesamte Diogenes-Studie wird von Wim H.M. Saris vom Maastricht University Medical Centre in den Niederlanden koordiniert. Arne Astrup von der Faculty of Life Sciences der Universität Koppenhagen in Dänemark koordiniert den Ernährungsstudienteil.

Die Wissenschaftler publizierten ihre Daten in der renomierten Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine (Larsen et al., 2010).

Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt… Weiterlesen

Das Klima durch bewusste Ernährung schützen

Den Verzehr von Milch- und Fleischprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die globalen Emissionen von Treibhausgasen deutlich vermindern. Bis zum Jahr 2055 könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 Prozent reduziert werden, berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie wurden kürzlich im Fachmagazin „Global Environmental Change“ veröffentlicht.
„Milch und Fleisch machen wirklich einen Unterschied“, sagt Alexander Popp vom PIK. „Vermindern wir den Konsum dieser Lebensmittel, könnten wir die künftigen landwirtschaftlichen Emissionen von Lachgas und Methan unter das Niveau von 1995 senken“, erklärt der leitende Autor der Studie. Bislang hat der Ausstoß von Treibhausgasen in der Landwirtschaft, größtenteils Lachgas und Methan, stetig zugenommen. Im Jahr 2005 betrug sein Anteil an… Weiterlesen

Wie isst man heute?

Gegessen und getrunken wird bei den 20- bis 24-Jährigen oftmals, wenn Hunger und Durst sich einstellen und gerade Zeit ist. Während für die Mehrheit der Deutschen drei Hauptmahlzeiten und eine Stärkung am Nachmittag noch immer die Norm sind, tendieren die Jüngeren zu unregelmäßigen Essgewohnheiten.  Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie “Essen & Trinken in Deutschland”, die die GfK Panel-Services unter 4500 Verbrauchern im Alter von 16 bis 69 Jahren durchgeführt hat. Ob dieser deutliche Trend zu einer Verschiebung der klassischen Ernährungsstrukturen führe, würden die nächsten Jahre zeigen. Laut Befragung essen und trinken die 20- bis 24-Jährigen zudem auch am häufigsten unterwegs. Rund 40 Prozent ihrer Mahlzeiten nehmen sie außerhalb der eigenen Wohnung zu sich. Die Studie stützt sich auf… Weiterlesen

Verbesserung der Versorgungslage mit Vitamin D und Folsäure

Nur etwa jeder fünfte Deutsche nimmt ausreichend Folsäure (Die Folsäure, auch Vitamin B9, Vitamin B11 oder Folat genannt) und Vitamin D (auch Colecalciferol oder kurz Calciol genannt) auf. Sollen Grundnahrungsmittel deshalb mit diesen Vitaminen angereichert werden, um die Versorgungslage zu verbessern? Genau diese Frage diskutierten Wissenschaftler bei der Max-Rubner-Konferenz Mitte Oktober 2009 in Karlsruhe.

Die Entscheidung ist nicht leicht, denn eine Anreicherung beinhaltet natürlich auch Risiken, wie am Beispiel Folsäure deutlich wird. Eine unzureichende Zufuhr betrifft vor allem werdende Mütter, da das Vitamin zwischen dem 22. und 28. Tag der Schwangerschaft für den Verschluss des Neuralrohrs beim Embryo benötigt wird.

Ein Mangel an Folsäure erhöht das Risiko für einen so genannten Neuralrohrdefekt beim Neugeborenen. Mit dieser Fehlbildung werden Schätzungen zufolge… Weiterlesen

Bei Fetten sind Rohstoff und Verarbeitungsgrad entscheidend

Ob aus Kürbiskernen, Erdnüssen, Leinsamen, Milch, Schlachttieren oder Meerestieren – je nach Rohstoff gibt es sehr unterschiedliche Fettsäurezusammensetzungen. Die Qualität des Fetts lässt sich nach verschiedenen Kriterien beurteilen. Vieles ist einfach eine Geschmacksfrage. Geht es aber um den Gesundheitswert sind vor allen zwei Punkte entscheidend: woher ein Fett stammt und wie intensiv es verarbeitet ist. Fette können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein. Als gesund gelten Fette, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Je mehr ungesättigte Fettsäuren, umso flüssiger ihre Konsistenz. Kokos- und Palmkernfett enthalten beispielsweise rund 80 Prozent gesättigte Fettsäuren. Sie sind daher fest und nicht zu empfehlen. Andere pflanzliche Rohstoffe liefern hingegen die als Öle bezeichneten flüssigen Fette. Reine Pflanzenöle enthalten eine Reihe gesunder Fettbegleitstoffe wie Vitamin A und… Weiterlesen

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