Artikel-Schlagworte: „Ernährung“
Das Klima durch bewusste Ernährung schützen
Den Verzehr von Milch- und Fleischprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die globalen Emissionen von Treibhausgasen deutlich vermindern. Bis zum Jahr 2055 könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 Prozent reduziert werden, berichten Forscher vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ergebnisse ihrer Modellierungsstudie wurden kürzlich im Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie isst man heute?
Gegessen und getrunken wird bei den 20- bis 24-Jährigen oftmals, wenn Hunger und Durst sich einstellen und gerade Zeit ist. Während für die Mehrheit der Deutschen drei Hauptmahlzeiten und eine Stärkung am Nachmittag noch immer die Norm sind, tendieren die Jüngeren zu unregelmäßigen Essgewohnheiten. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie “Essen & Trinken in Deutschland”, die die GfK Panel-Services unter 4500 Verbrauchern im Alter von 16 bis 69 Jahren durchgeführt hat. Ob dieser deutliche Trend zu einer Verschiebung der klassischen Ernährungsstrukturen führe, würden die nächsten Jahre zeigen. Laut Befragung essen und trinken die 20- bis 24-Jährigen zudem auch am häufigsten unterwegs. Rund 40 Prozent ihrer Mahlzeiten nehmen sie außerhalb der eigenen Wohnung zu Diesen Beitrag weiterlesen »
Verbesserung der Versorgungslage mit Vitamin D und Folsäure
Nur etwa jeder fünfte Deutsche nimmt ausreichend Folsäure (Die Folsäure, auch Vitamin B9, Vitamin B11 oder Folat genannt) und Vitamin D (auch Colecalciferol oder kurz Calciol genannt) auf. Sollen Grundnahrungsmittel deshalb mit diesen Vitaminen angereichert werden, um die Versorgungslage zu verbessern? Genau diese Frage diskutierten Wissenschaftler bei der Max-Rubner-Konferenz Mitte Oktober 2009 in Karlsruhe.
Die Entscheidung ist nicht leicht, denn eine Anreicherung beinhaltet natürlich auch Risiken, wie am Beispiel Folsäure deutlich wird. Eine unzureichende Zufuhr betrifft vor allem werdende Mütter, da das Vitamin zwischen dem 22. und 28. Tag der Schwangerschaft für den Verschluss des Neuralrohrs beim Embryo benötigt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei Fetten sind Rohstoff und Verarbeitungsgrad entscheidend
Ob aus Kürbiskernen, Erdnüssen, Leinsamen, Milch, Schlachttieren oder Meerestieren – je nach Rohstoff gibt es sehr unterschiedliche Fettsäurezusammensetzungen. Die Qualität des Fetts lässt sich nach verschiedenen Kriterien beurteilen. Vieles ist einfach eine Geschmacksfrage. Geht es aber um den Gesundheitswert sind vor allen zwei Punkte entscheidend: woher ein Fett stammt und wie intensiv es verarbeitet ist. Fette können pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sein. Als gesund gelten Fette, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Je mehr ungesättigte Fettsäuren, umso flüssiger ihre Konsistenz. Kokos- und Palmkernfett enthalten beispielsweise rund 80 Prozent gesättigte Fettsäuren. Sie sind daher fest und nicht zu empfehlen. Andere pflanzliche Rohstoffe liefern hingegen die als Öle bezeichneten flüssigen Fette. Reine Pflanzenöle enthalten eine Reihe gesunder Fettbegleitstoffe wie Vitamin A und E, Phytosterine oder Phospholipide. “Wichtiger als die Diesen Beitrag weiterlesen »
Richtig ernähren und auf die Fette achten
Die Inhaltsstoffe der Nahrung lieferm dem Körper Energie. Zu diesen Grundnährstoffen gehören Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Fette sind daher ein wichtiger Bestandteil der Nahrung. Erwachsene sollten täglich ungefähr 70 bis 90 Gramm Fett verzehren. Das entspricht rund 30 bis 35 Prozent der täglichen Energiezufuhr: 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr sollten einfach ungesättigte Fettsäuren liefern, weitere 7 bis 10 Prozent die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es bleiben 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr, die durch gesättigte Fettsäuren zugeführt werden sollten. Soviel zur Theorie aber was bedeutet das für die Praxis? Als Faustregel gilt: Flüssige Fette sind hochwertiger als feste. “Je fester es ist, umso mehr gesättigte Fettsäuren enthält ein Fett. Reich an gesättigten Fettsäuren sind die meisten tierischen Fette, aber auch pflanzliche Plattenfette wie Kokosfett”, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Maria Flothkötter vom aid infodienst. Die meisten Fette nehmen wir als versteckte Fette auf. Typische “Fettfallen” des Alltags sind hochverarbeitete Produkte wie Fertigpizza, Backwaren, süße und salzige Snacks, aber auch Speisen wie Gratins oder Nudelsoßen, denn sie enthalten reichlich versteckte Fette. Auch Fleisch und Wurst sind häufig fettreich. Aber selbst hier gibt es noch große Unterschiede: “Salami und feine Leberwurst enthalten circa 30 Prozent Fett. Aufschnittsorten aus Muskelfleisch wie Kochschinken und Putenbrust bringen es nur auf 2 bis 4 Prozent Fett”, erklärt Flothkötter. Die Nährwertkennzeichnung informiert zwar über die Mengen, es fällt aber schwer, die Qualität der darin Diesen Beitrag weiterlesen »
Gewinnung sekundärer Pflanzenstoffe vereinfacht

Gesundes Gemüse
Die Sekundären Pflanzenstoffe, im naturheilkundlichen Bereich auch Phytamine genannt sind bestimmte chemische Verbindungen, die von Pflanzen weder im Energiestoffwechsel, noch im aufbauenden oder im abbauenden Pflanzenstoffwechsel produziert werden. Sie haben eigentlich die Aufgabe, Schädlinge abzuwehren oder durch ihr Aroma die pollenverbreitende Insekten anzulocken um die Bestäubung zu sichern.
Im menschlichen Körper entfalten die sekundären Pflanzenstoffe dagegen eine gesundheitsfördernde Wirkung, die von der Stimulation des Immunsystems bis hin zu Krebs vorbeugenden Eigenschaften reicht. Als besonders wirksam gilt die Gruppe der Glucosinolate, die zum Beispiel in Brokkoli, verschiedenen Kohlsorten und in Rüben vorkommen. Um für medizinische Zwecke größere Glucosinolatmengen zu gewinnen, müssen die Pflanzen in einem aufwändigen Prozess zerkleinert, enzymatisch aufgeschlossen und gereinigt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
