Heftiger Regen hat am Mittwoch im Westen Siziliens und in Kalabrien schwere Schäden angerichtet. Bei Erdrutschen kamen drei Menschen ums Leben. Die schmutzigen Fluten schwemmten Autos weg und unterhöhlten Brücken, wie die Behörden mitteilten. In der Ortschaft Saponara nahe der sizilianischen Hafenstadt Messina wurde ein zehnjähriger Junge durch einen Erdrutsch getötet, als seine Familie aus ihrem Haus floh.
Quelle: RP-Online

Der Chilenische Kontinentalrand in dem Gebiet der Arauco Halbinsel auf Grundlage von Echolotdaten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des IFM-GEOMAR. Die roten Linien umschließen die von den Hangrutschungen betroffenen Bereiche des Kontinentalhanges. Grafik: IFM-GEOMAR
Etwas zwischen 15 und 25 % aller auftretenden Tsunamis werden von unterseeischen Hangrutschungen ausgelöst. Deshalb versuchen Forscher weltweit, mehr über dieses Phänomen herauszufinden. Kieler Geologen haben jetzt am Kontinentalhang vor Chile die Spuren von drei ungewöhnlich großen, bis zu 500.000 Jahre alten Hangrutschungen entdeckt. Sie berichten darüber in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Journal of the Geological Society, London“.
Immer wieder ereignen sich rund um den Globus Erdrutsche mit teilweise katastrophalen Folgen, wie zum Beispiel Anfang 2011 in Brasilien, als nach heftigen Regenfällen nördlich von… Weiterlesen
Die thailändische Hauptstadt Bangkok bleibt nach Einschätzung der Behörden von den im Umland angestauten Wassermassen verschont. Zum Schutz angelegte Dämme und Kanäle hielten die Fluten weitgehend ab, teilte die Regierung am Freitag mit.
Seit Ende Juli haben die Wassermassen und Erdrutsche mindestens 283 Menschen das Leben gekostet. Von den Überflutungen betroffen sind mehr als acht Millionen Menschen in 61 der 77 Provinzen.
Quelle: RP-Online
27.09.2011 – Taifun „Nesat“, der 17. benannte Wirbelsturm und achte Taifun der pazifischen Taifunsaison, ist mit 150 Kilometer pro Stunde (gemittelter Wert) auf den Osten Luzons, der nördlichen Hauptinsel der Philippinen getroffen. In der Provinz Albay wurden am Montag im Zuge des für Dienstag in der Region erwarteten Taifuns etwa 50 000 Menschen in Sicherheit gebracht, weitere 60 000 sollten ebenfalls ihre Häuser verlassen. „Die Evakuierungen sind eine Vorsichtsmaßnahme, weil die Leute in Regionen mit Überschwemmungs- und Erdrutschgefahr wohnen“, sagte der Gouverneur von Albay, Joey Salceda.
In der 325 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila gelegenen Provinz wurden auch Schulen geschlossen und Boote in die Häfen zurückbeordert. Sechs Fischer galten am Montagabend als vermisst.… Weiterlesen
Guatemala ist am 19.09.2011 um 18:34 UTC (12:34 PM Ortszeit) von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Das Beben ist mit einer Bebentiefe von ca. 39,4 km registriert worden. Das Beben erreichte eine Stärke von 5,8.
Das Epizentrum lag ca. 53 km südöstich von Guatemala Stadt (Guatemala), ca. 69 km östlich von Escuintla (Guatemala), ca. 74 km von Santa Ana (El Salvador) und ca. 1.114 km von Mexiko Stadt (Mexiko) entfernt.
Das Beben forderte bereits drei Todesopfer und es gibt etliche Verletzte. Es kam zu zahlreichen Schäden. Hauswände stürzten ein und Erdrutsche wurde ausgelöst.
Vor dem starken Beben der Stärke 5,8 war bereits ca. eine halbe Stunde vorher ein Beben der Stärke 4,8 aufgetreten. Um 19:17… Weiterlesen
Ōsaka (Japan), 12.09.2011 – Eigentlich waren die andauernden Winde des Taifuns Talas gar nicht so kräftig und beim Landfall in der Präfektur Kōchi war Talas zwar bereits zu einem schweren tropischen Sturm abgestuft, doch extreme Starkregenfälle haben zu Überflutungen geführt und Erdrutsche ausgelöst. Die Bilanz: 57 Tote, 44 Vermisste, zahlreiche unterbrochene Straßenverbindungen, mehrere Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten, mindestens 4500 Personen mussten noch mehrere Tage nach dem Durchzug des Tropensturmes durch Hubschrauber mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser versorgt werden.
Besonders schwer getroffen hat es die Kii-Halbinsel mit der Präfektur Wakayama, wo die meisten Toten zu verzeichnen waren. Zu Überschwemmungen kam es auch in der Präfektur Okayama, über die Talas direkt hinweggezogen war, doch auch weiter nordöstlich, im Raum Tokio, wurden Straßen… Weiterlesen