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Erderwärmung

Wechselwirkung von Ozean und Atmosphäre wird den globalen Temperaturanstieg verstärken

Die derzeitige Klimapolitik verfolgt das Ziel, die Erwärmung der Erde bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf max. 2 Grad zu beschränken, um die weltweiten  Auswirkungen des Klimawandels noch beherrschen zu können. Nach Einschätzung des Weltklimarates (IPCC – Intergovernmental Panel on Climate Change) muss dafür die Konzentration an Kohlendioxid (CO2) in der Luft auf einen Wert von max. 450 ppm (parts per million, Teilchen pro eine Million Luftteilchen) begrenzt werden. Heute liegt der Wert bereits bei 386 ppm und damit gut 100 ppm über dem Wert seit Beginn der Industrialisierung.

Neue wissenschaftliche Studien zeigen jetzt, dass es in der Erdgeschichte bereits im Pliozän vor fünf Millionen Jahren ein wesentlich wärmeres Klima als heute gegeben hat, obwohl gleichzeitig die CO2-Konzentrationen kaum… Weiterlesen

Brennende Regenwälder setzen massiv Treibhausgase frei, die zur Erderwärmung beitragen

Torfgebiete, vor allem in den tropischen Regionen der Erde, sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Menschliche Einflüsse führen jedoch unter anderem zur Entwässerung dieser Moore, was in Kombination mit klimatisch bedingten Trockenperioden zu ausgedehnten Bränden führen kann. Dadurch aber werden ungeheure Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, das als Treibhausgas zur Klimaerwärmung beiträgt.

Mittels lasergestützter Messungen konnte das Team um den LMU-Forscher Professor Florian Siegert jetzt das verbrannte Torfvolumen weitaus genauer bestimmen als dies bisher möglich war. Die neuen Hochrechnungen zeigen, dass im Jahr 2006 durch Torffeuer in Indonesien bis zu 900 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt wurden. Das ist mehr als die gesamten CO2-Emissionen Deutschlands im selben Jahr – und entspricht etwa 16 Prozent aller Emissionen durch Entwaldung weltweit. “Unsere Arbeit unterstreicht einmal mehr, welch… Weiterlesen

Wenn das Eis der Berge schmilzt versiegen die Wasserläufe

Wasser ist ein Grundnahrungsmittel auf das niemand verzichten kann. Auch die Erde benötigt Wasser, damit auf Ihr fruchtbar Ackerbau betrieben werden kann. Das Wasser kommt natürlich als Regenwasser oder als Schmelzwasser von den Bergen. Als Folge der globalen Erderwärmung sind weltweit die Bergmassive der Erde in den Gletscher auf dem Rückzug – in den Alpen ebenso wie im Himalaya. Die Region rund um den Mount Everest in Nepal ist besonders von der Gletscherschmelze betroffen. Allein im Himalaya bedecken etwa 6 500 Gletscher 33 000 km² Fläche. Diese Gletscher spielen eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung der Mongolei, des westlichen Teils von China, Pakistans und Afghanistans. Zwar wird aufgrund der Schmelze kurzfristig mehr Wasser freigesetzt, langfristig drohen jedoch für die Menschen… Weiterlesen

Neue Erkenntnisse zur Erwärmung der Erde

Erderwärmung

Erderwärmung

In den letzten 100 Jahren hat sich die Erde um knapp 0,8° C erwärmt. Darin ist man sich in der Welt der Wissenschaften einig. Einige der möglichen Folgen davon: Wüsten breiten sich aus, Gletscher und sogar die Eiskappe am Nordpol schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Unwetter und Überschwemmungen scheinen in einem beängstigenden Ausmaß zuzunehmen. Bisher ungeklärt ist, in welchem Maße der Mensch – z. B. durch Treibhausgase wie das CO2 – zur globalen Erwärmung und damit zum Klimawandel beiträgt, und wie groß der Anteil ist, der sich als natürliche Temperaturschwankung erklären lässt.

Mit diesen Fragen beschäftigen sich Klimaforscher weltweit. Jetzt haben Wissenschaftler der Theoretischen Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen Formeln gefunden, die den anthropogenen Anteil der Erderwärmung berechenbar machen. Eine aktuelle… Weiterlesen

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